Veranstaltungen des Fachbereichs

27.02.2020, 16:00 Uhr – 28.02.2020, 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

(Un)politische Geschichte!

Wie politisch muss Geschichtswissenschaft sein?

Die Gegenwart erlebt eine zunehmende Verschärfung des politischen und gesellschaftlichen Klimas. Selbstverständlichkeiten des demokratischen Konsenses werden in den verschiedensten Bereichen in Frage gestellt, etwa in politischen Institutionen und Diskussionen oder im Umgang mit Medien, Bildung und Wissenschaft. Diese Prozesse betreffen auch die Geschichte – ihre Inhalte, die Kommunikation über Geschichte in der Öffentlichkeit usw. Dass Geschichte politisch relevant ist, steht außer Frage. Doch welche politische Rolle kann und will Geschichtswissenschaft spielen?
In Zusammenarbeit mit den Universitäten Hamburg und Bayreuth

Programm anzeigen

Anfrage Warteliste  - Online-Anmeldung nicht mehr möglich


10.03.2020, 09:00 Uhr – 11.03.2020, 17:00 Uhr, Weingarten
Veranstaltungen für ExpertInnen

Historisches Wissen und gesellschaftlicher Bildungsauftrag

am Beispiel des Nationalsozialismus

In Baden-Württemberg existieren zahlreiche Initiativen, Museen, Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Forschungseinrichtungen, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigen. Es soll diskutiert werden, welche Möglichkeiten zum inhaltlich-wissenschaftlichen Austausch diese Institutionenvielfalt bietet und wie eine nachhaltige zivilgesellschaftliche Diskussion zu den Themen Geschichte und Erinnerung zu gestalten ist.
In Zusammenarbeit mit dem Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin am Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg der Universität Ulm in Ravensburg-Weissenau und dem Sekretariat des Denkstättenkuratoriums NS-Dokumentation Oberschwaben

Programm anzeigen

Anmelden

25.03.2020, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr, Stuttgart
Offene Veranstaltung

Missbrauch, Zölibat und Systemkrise

Eine historische Selbstvergewisserung

Kommt jetzt das Ende der Diskussion über den Pflichtzölibat? Der Missbrauchsskandal und der eklatante Priestermangel haben dazu geführt, dass solche Fragen inzwischen in der katholischen Kirche offen diskutiert werden. Doch der Zölibat ist nur ein Baustein im System der zentralistischen Herrschaft von Männern, das Missbrauch ermöglicht hat. Deswegen sind weitergehende Reformen notwendig: mehr kollegiale Kontrolle, mehr Einfluss von Laien und vor allem von Frauen, mehr Subsidiarität. Bewährte Vorbilder gibt es in der Vergangenheit. Prof. Hubert Wolf ruft sie im Gespräch mit Jörg Vins in Erinnerung. Gesprächspartner aus der Diözesanleitung ist Weihbischof Matthäus Karrer.
In Zusammenarbeit mit dem Haus der Katholischen Kirche Stuttgart

Programm anzeigen

02.04.2020, 14:00 Uhr – 04.04.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Gesicht und Handschrift

Transzendente Begründung und Authentifikation in mittelalterlichen Visionen

Jenseitsvisionen werden mehrfach umgeschrieben - auch im Interesse von politischen, religiösen und sozialen Verhältnissen. Aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen wird die Tagung Funktion und Erzählstrategien mittelalterlicher Visions-Erzählungen in hagiographischen, historiographischen und chronikalischen Quellen beleuchten.
In Zusammenarbeit mit dem DFG-Projekt "Vergänglichkeit und Ewigkeit" (Universität Kiel) und dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

Programm anzeigen

Anmelden

03.04.2020, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Schrift-Bilder

Buch und Vision in mittelalterlichen Apokalypsedarstellungen

Öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Dabid Ganz (Zürich) im Rahmen der Tagung „Gesicht und Handschrift“.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung unter: geschichte@akademie-rs.de

Programm zur Tagung

18.06.2020, 17:30 Uhr – 20.06.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
13. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender

Männlichkeiten und Natur(-Verhältnisse)

Mit der Klimadebatte ist das Verhältnis zwischen Männlichkeiten und Natur wieder auf der Agenda. Beunruhigt blickt die Welt auf die männlich dominierte Natur-Ausbeutung. Die 13. AIM Gender-Tagung greift anthropologische, historische und ästhetisch-literarische Hervorbringungen und soziale Konstellationen des Verhältnisses von Männlichkeiten und Natur sowie Männern zu sich selbst auf.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender)

Call for Papers

23.07.2020, 12:00 Uhr – 25.07.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Partizipationsräume von Frauen

in Geschichte und Gegenwart

Seit den Anfängen der Frauenbewegung kämpfen Frauenrechtlerinnen immer wieder um Partizipation auf dem Bildungssektor, in Berufsfragen und schließlich in der Politik. Keine der Errungenschaften scheint dauerhaft gesichert. Zeigen dies nicht die rückläufigen weiblichen Partizipationsraten in den Parlamenten? Solche und ähnliche Fragen in Gegenwart und Geschichte sind Gegenstand der Tagung.
In Zusammenarbeit mit dem Verein Frauen & Geschichte Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Programm anzeigen

Anmelden

17.09.2020, 13:30 Uhr – 19.09.2020, 14:00 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Filmbischof, Wanderkino und Skandale

Katholische Filmarbeit im deutschsprachigen Raum

Das Agieren der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit ist häufig Thema medialer Berichterstattung. Nicht zuletzt die eigenständige Medienarbeit der Großinstitution Kirche ist allerdings nur selten wissenschaftlich reflektiert hinterfragt worden. Dieser Problematik will sich die Tagung widmen, indem sie einen weiteren Blick auf die Auseinandersetzung der katholischen Kirche mit dem Medium Film wirft.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Programm anfordern

29.10.2020, 17:00 Uhr – 31.10.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
26. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Körper

Der Körper, in seiner (verletzbaren) Materialität wie als Ort diskursiver Ein- und Zuschreibungen, gehörte von Anfang an zu den zentralen Themen der frühneuzeitlichen Geschlechtergeschichte. Es scheint an der Zeit, an die Frühe Neuzeit alte Fragen, aber mit new concerns zu richten. Daher widmet der Arbeitskreis seine diesjährige Tagung dem Thema Körper.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Call for Papers

20.11.2020, 11:00 Uhr – 21.11.2020, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter (AGFEM)

Aktuelle Forschungsdiskurse und -projekte

Auf dem Arbeitskreistreffen sollen neue Promotionsvorhaben und Forschungsprojekte vorgestellt werden. Gleichzeitig dient es dem Austausch und der Vernetzung von ForscherInnen zu geistlichen Frauen im europäischen Mittelalter. Interessierte, die sich an den Vorhaben von AGFEM beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter (AGFEM)

Call for Papers


  • 1