
Zwei Welten in einer
Oder: Der Weg zeigt sich beim Gehen
Kirche und Gesellschaft? Sind das zwei verschiedene Sachen? Jein. Theologisch betrachtet ist die Kirche – auf der Spur des Kirchenlehrers Augustinus gedacht – als Sakrament der „civitas dei“ zugehörig, dem „Gottesstaat“. Als verfasste und wie auch immer sündig agierende Kirche aber gehört sie zur ganz normalen Gesellschaft („civitas terrena“). Mit dieser irdischen Kirche haben wir es hier in der Regel in all ihren lichten und oft sehr dunklen Seiten zu tun.
Erneuert Euren Geist und Sinn (Eph 4,23-24; 32-5,2)
Es ist also eher ein Mit- und Ineinander, ein wechselseitiges Sich-Anfragen und Erklären. An der Akademie reflektieren wir diese „Kirche in Gesellschaft“ mit all ihren aktuellen, kulturellen, theologischen und rechtlichen Bezügen. Wir überlegen und diskutieren interdisziplinär. Wir versuchen, das Beste aus zwei Welten ineinander und in aller Ehrlichkeit zu verschränken. Und immer im Dreischritt: Wir denken nach, wir denken weiter, und wir versuchen, in die Weite zu denken, um Neuland in den Blick zu nehmen.
In diesem Sinne setzen wir theologisch und kirchenpraktisch, ökumenisch, ethisch und gesellschaftlich auch gerne eigene Themen. Der Weg, so hat Papst Franziskus ja festgestellt, zeigt sich beim Gehen.
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Quaestiones disputatae Nr. 349
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Im Dialog - Beiträge aus der Akademie der Diözese Rottenburg Stuttgart 6|2023
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