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Liebe Leserin, lieber Leser,

Welche Freude! Im Jahr 2026 blicken wir auf 75 Jahre Tagungen und Veranstaltungen, auf Gespräche mit vielen Gästen, auf Vorträge und Diskussion mit vielen Referentinnen und Referenten, auf eine vielfältige und lebendige Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit Dankbarkeit zurück.

Welche Freude! Am 17. März 2026, 11 – 16 Uhr laden wir Sie ein zu einer Veranstaltung mit Ministerpräsident Kretschmann, Bischof Dr. Krämer, Landesbischof Gohl und Prof. Dr. Seewald mit dem Thema: „Anschluss verloren? Wie die Zukunft der Kirchen in Gesellschaften der Zukunft gelingt.“  Und am 25. Juni 2026 laden wir Sie ab 15.30 Uhr zu einem Festakt in unser Tagungshaus Hohenheim ein, der vor allem einen Einblick in die Arbeit der Akademie und einen Ausblick gewährt. Sicherlich treffen Sie neue und alte Bekannte.

Welche Freude! Im Jahr 2026 bieten wir wie all die Jahre in Tagungen und Veranstaltungen ein breites Spektrum zu den Themen unserer Zeit, mit Fragen und Kontroversen in Gesellschaft und Kirche. Wir setzen Impulse und Akzente mit interessanten Gästen, Referentinnen und Referenten. Wir bringen uns ein in Netzwerken und Gremien, oft gemeinsam mit langjährigen Kooperationspartnern, die zu Freundinnen und Freunden der Akademie geworden sind. Wir zeigen in all dem, was uns als Akademie heute kennzeichnet: Wissenschaftliche Expertise, konstruktive Diskurse, vielfältige Perspektiven, differenziert begründete Positionen. Unser Ausgangspunkt ist die Botschaft Jesu, die wir im Dialog und in einer lebendigen Gastfreundschaft verwirklichen.

Welche Freude! Im Jahr 2026 gehen wir jeden Tag einen Schritt mehr in eine unbekannte Zukunft. Wir gehen auf Menschen zu um des Miteinanders willen. Wir gehen wagemutig und bedacht, zuversichtlich und kritisch, frei und mit dem Glauben, dass Gott mit uns unterwegs ist in Gegenwart und Zukunft. Das gibt uns den Mut und die Hoffnung, diesen Weg zu beschreiten, Kurven und Umwege, Höhen und Tiefen eingeschlossen.

Welche Freude, wenn Sie mit uns 75 Jahre Akademie Rottenburg-Stuttgart feiern und bei uns zu Gast sind. Herzlich willkommen!

Es grüßt Sie herzlich,

Ihre

Barbara Janz-Spaeth

Kommissarische Direktorin

Die nächsten Veranstaltungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mittendrin

  

Liebe Freundinnen und Freunde der Akademie,

es gibt Geschichten, die einfach nur gut tun, ohne kitschig zu sein: Wie jene Reportage von Leonie Gubela (Text) und Jens Gyarmatyv (Fotos), die jüngst in der wochentaz erschienen ist. Jeden Tag um 19 Uhr singen und musizieren Nachbarn in Berlin-Wilmersdorf das wunderbare Abendlied von Matthias Claudius: Der Mond ist aufgegangen. Was als Pandemie-Ritual begann, ist zu einem Halt im Alltag geworden. "Hier geht der Mond seit fünf Jahren jeden Tag um Punkt 19 Uhr auf", heisst es in dem zutiefst berührenden Text. Die älteste Mitwirkende ist mittlerweile 93 Jahre alt und sie spielt immer noch auf ihrer Blockflöte die Melodie. "Durch das Mondsingen haben meine Tage ein Ziel", bekennt die frühere Musik- und Englischlehrerin. Über das "Mondsingen" sei sie, eine „nicht getaufte bekennende Nicht-Christin“, an die Kirche herangerückt, erzählt eine andere Mitwirkende, die Klarinettistin.

Wie schön, dass das geistliche Liedgut in der Gegenwart des Alltags so präsent sein kann und Nachbarschaftshilfe der besonderen Art schenkt. Lesen Sie selbst - oder noch besser: Singen Sie doch heute abend wieder einmal das Lied vom Mond - und bitten um Ruhe für sich und ihren kranken Nachbarn auch. 

Daniel Meier

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Aus der Akademie

Der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken 2025 wurde am 29. Oktober im Museum Kolumba in Köln an die Malerin und Grafikerin Karin Kneffel verliehen. Der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vergebene Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und würdigt herausragende Leistungen im Schnittfeld von Kultur und Religion. Dr. Ilonka Czerny vom Fachbereich Kunst der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart war als Jurymitglied an der Auswahl der Preisträgerin beteiligt.

Eine Tagung in Freiburg beschäftigte sich vom 6.-8. November unter dem Titel „Aufarbeitung, Aufbau und Aufbruch“ mit dem „Katholizismus im Südwesten Deutschlands zwischen dem Ende des Nationalsozialismus und dem Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Johannes Kuber beteiligte sich daran mit einem Vortrag zum Freiburger Diözesanklerus in der Besatzungsgesellschaft.

Ebenfalls vom 6. bis 8. November fand die Gründungskonferenz der Internationalen Hans Jonas Gesellschaft unter dem Titel „Hans Jonas – Responsibility for the future today“ statt. Fabian Jaskolla referierte zum Thema „Die Selbstkontraktion Gottes bei Hans Jonas: Verantwortungszuschreibung im Prinzip Verantwortung“.

Am 12. November trafen sich die Fachbereichsleitungen der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit den Studienleitungen der Evangelischen Akademie Bad Boll zu einem intensiven, ökumenischen Austausch hinsichtlich verstärkter Kooperationen.

Am 13. November referierte Dr. Konstanze Jüngling zusammen mit Tengiz T. Dalalishvili (Georgisches Kultur-Haus e.V.) im Rahmen der Bildungstage Fair Lernen in Stuttgart (FliS) des Forums der Kulturen Stuttgart e.V. zum Thema "Zwischen Fakten und Fiktion - Wie Migration erzählt wird". Im Workshop beleuchteten die Teilnehmenden aktuelle migrationsbezogene Entwicklungen sowie deren gesellschaftliche, politische und mediale Verarbeitung – mit einem besonderen Fokus auf Desinformation und Strategien, wie man diese enttarnen kann.

Auf der Mitgliederversammlung des AKSB am 18. November in Nürnberg wurde Martina Weishaupt zur stellvertretenden Vorsitzenden im Vorstand gewählt. 

  

  

  

Medienecho

Die Stuttgarter Zeitung berichtete im Rahmen der Erinnerung an die Entdeckung eines Massengrabs am Stuttgarter Flughafen vor 20 Jahren über die Tagung zu "Anspruch und Wirklichkeit. Gesellschaftspolitische Herausforderungen für die Gedenkstättenarbeit". 

 

Politische Jugendbildung

GEMINI, die gemeinsame Initiative der Träger politischer Bildung im Bundesausschuss für politische Bildung (bap) hat eine neue Stellungnahme zu den aktuellen Herausforderungen der politischen Jugendbildung herausgegeben. Auch die AKSB ist Mitglied der GEMINI. 

 
 
 

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