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Liebe Leserin, lieber Leser,

im Norden Schwedens gab es vor geraumer Zeit eine besondere Kampagne. Denn die Stadtverwaltung der schwedischen Industriestadt Luleå hatte beschlossen, das ‚Hej‘, welches Schwedinnen und Schweden sich zur lockeren Begrüßung zurufen, für eine bemerkenswerte Aktion zu nutzen. Der Winter ist hier, nur unweit unterhalb des Polarkreises, lang und dunkel. Wärmende und helle Sonnenstrahlen sind eher selten und die Begegnungen im öffentlichen Raum sind begrenzt. Auch wir kennen dies in unseren Breiten, dass im Winterhalbjahr die Zahl der Begegnungen und Gespräche in der Straße, im Park oder über die Gartenhecke hinweg gering bleibt.

Nun, in Luleå kam man daher auf die Idee, ganz gezielt für einen Zeitraum von vier Wochen die Kampagne ‚Säg hej‘ durchzuführen. Jede und jeder wurde dazu ermuntert und eingeladen, die Mitmenschen im Alltag öfter und direkter zu grüßen, denn so könnten Sicherheitsgefühl, Vertrauen und Wohlbefinden steigen. Durch kurze Alltagskontakte sinke die Anonymität, Konflikte würden weniger wahrscheinlich und das Zugehörigkeitsgefühl werde gestärkt. Mit diesem kleinen ‚Hej‘ könnten alle die kommunale Gemeinschaft zum Guten verändern. ‚Hej‘ bedeutet im Sinne dieser Kampagne jedoch nicht einfach nur ‚Hallo‘. Sondern in dieser gezielten Verwendung sollte es heißen: „Ich sehe dich! “, „Du bist mir aufgefallen! “ Und ein ‚Hej‘ kann so auch zu einem Lächeln werden, das weitergereicht wird.

Mehr als dieses bloße ‚Hej‘ ist es, wenn Menschen dann auch tatsächlich ins Gespräch miteinander kommen und sich austauschen, sich über das wechselseitige Wohlbefinden erkundigen oder einfach nur über das Wetter plaudern, Fußballergebnisse analysieren oder das Weltgeschehen betrachten. Was auch immer zum Gesprächsthema wird: Das Miteinander-Reden schafft soziale Nähe und Verbundenheit, zeigt das Interesse aneinander und ist zumindest ein kleiner Baustein für das, was in unserer Zeit für viele gerade doch sehr infrage steht: nämlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade unsere Akademie ist ein Ort des Gespräches: bei Veranstaltungen auf öffentlicher Bühne, aber auch „hinter den Kulissen“ im alltäglichen und angeregten Austausch zwischen den Mitarbeitenden. Da bleibt es dann selten nur bei einem kurzen ‚Hej‘.

Es grüßt Sie herzlich,

Dr. Johannes J. Frühbauer

Direktor

Veranstaltungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mittendrin

  

Liebe Freundinnen und Freunde der Akademie,

Nach zehn Monaten als kommissarische Direktorin der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart endet meine Aufgabe im Januar 2026. Zehn Monate, in denen gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen nicht wenige Herausforderungen, manche Überraschungen und der ganz normale Alltag der Akademiearbeit zu bewältigen waren.

Getragen hat mich und uns das gemeinsame Arbeiten für die Akademie Rottenburg-Stuttgart. Die Zukunft der Akademie nicht nur zu sichern, sondern zu gestalten war in dieser Zeit der bestimmende Gedanke. Er stand im Vordergrund bei den Themen und Projekten, die wir für wichtig erachteten und angingen. Das war die Perspektive, wenn Interessen abgewogen wurden. Das war das Ziel, wenn Entscheidungen getroffen werden mussten.

Ich danke von ganzem Herzen den Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle und im Tagungshaus, die mich mit viel Geduld und großem Wissen vielfach unterstützt und nach der bestmöglichen Lösung gesucht haben. Danke für das Vertrauen, das mir von so vielen Menschen entgegengebracht wurde: der Diözesanleitung, den Kolleginnen und Kollegen anderer Akademien im Land und auf Bundesebene, den vielfältigen Kooperationspartnern und vor allem den vielen Gästen unseres Hauses. So herzlich angenommen zu werden, ist eine starke Basis und motiviert für die Arbeit.

Nach diesen zehn Monaten endet auch meine fast 40jährige Tätigkeit in vielfältigen Tätigkeitsfeldern der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Geblieben ist mir in all den Jahren die Leidenschaft für die Theologie, die ich als lebensnah, hilfreich, anstrengend und fordernd durch immer wieder neue Fragestellungen erfahren und hoffentlich auch weitergegeben habe.

Ihnen allen wünsche ich Gottes Segen an jedem Tag und in jeder Stunde.

Leben Sie wohl und Adieu!

Barbara Janz-Spaeth

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Aus der Akademie

Dr. Konstanze Jüngling nahm am 28.11.2025 an der letzten Sitzung des aktuellen Landesbeirats für Integration unter dem Vorsitz von Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha teil. Als Mitglied des hochkarätig besetzten Gremiums beriet und unterstützte sie in den letzten drei Jahren die Landesregierung bei wichtigen Fragen der Integrationspolitik. Mit dem Ende der Legislaturperiode endet auch die Amtszeit des Landesbeirats.

Stefanie Jebram referierte am 4. 12.2025 im Rahmen des trägerübergreifenden bundesweiten Netzwerk-Treffens der Respekt Coaches im Haus am Dom in Frankfurt am Main und leitete den „Methodenworkshop zur Gestaltung von Gruppenangeboten am Beispiel von Antisemitismus“.

Barbara Janz-Spaeth nahm am 2.1.2026 beim Requiem für Prof. em. Dr. Dr. h.c. Peter Hünermann in Rottenburg teil. Hünermann war u.a. beim Kongress zum Diakonat der Frau 1997 an der Akademie führend beteiligt.

Dr. Johannes Kuber wurde als einer von zehn Vertreter:innen der Dienstnehmerseite in die Kommission zur Ordnung des Diözesanen Arbeitsvertragsrechts (KODA) gewählt.

 

Ausstellung

Medienecho

Über die Tagung "Anspruch und Wirklichkeit. Gesellschaftspolitische Herausforderungen für die Gedenkstättenarbeit" berichtete die Stuttgarter Zeitung mit Schwerpunkt auf dem Fund eines Massengrabes aus der NS-Zeit in der Nähe des Stuttgarter Flughafens.

Unter dem Titel Verstärkte Jagd auf Afrikas Rohstoffe" berichtete die Stuttgarter Zeitung über die Veranstaltung "Neue Wege schmieden: Afrikas zukünftige entscheidende Rolle im globalen Rohstoffhandel".

Unter der Überschrift "Bischöfe plädieren für Barmherzigkeit" berichtete die Schwäbische Zeitung über den Gesprächsabend mit Landesbischof Gohl und Bischof Krämer in Weingarten. 

Und Radio Vatikan berichtete über die Veranstaltung "30 Jahre nach Dayton".

 
 
 

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