Von Christina Rübenacker, AWO Baden
Die Veranstaltung „Nah, wirksam, unverzichtbar “ am 10. Dezember in der Akademie der Diözese im Tagungszentrum Hohenheim machte deutlich: Ehrenamt ist innovativ, mutig und oft schneller als manche Struktur. Ehrenamtliche bringen Dinge in Bewegung, lösen Probleme im Tun und eröffnen neue Wege jenseits klassischer Hierarchien. Gleichzeitig braucht Daseinsvorsorge Verlässlichkeit und klare Zuständigkeiten.
Der große Gewinn des Tages lag darin, diese Spannung nicht aufzulösen, sondern sie ernst zu nehmen: Ehrenamt als Motor für Innovation –Daseinsvorsorge als gemeinsame Verantwortung von Ehrenamt, Hauptamt, Politik und Verwaltung.
Die Veranstaltung wurde vom Ausschuss Ehrenamt, Bürgerschaftliches Engagement und Freiwilligendienste der Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg organisiert. Prägende Impulse setzte Prof. Dr. Stefanie Engler (Evangelische Hochschule Freiburg) und Dr. Gunter Graf (St. Virgil Salzburg). Das Grußwort von Beatrix Vogt-Wuchter (Vorstandsvorsitzende der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg) unterstrich die Bedeutung des Themas und Dr. Stephanie Saleth (Sozialministerium) war zu Gast und zeigte, dass das Thema auch im Sozialministerium relevant ist.

