|
|
|
Wegen eines Fehlers gab es einen Doppelversand - hier die korrekte Version. Liebe Leserin, lieber Leser,endlich haben wir wieder Zeit, auch über etwas anderes zu sprechen als über Fußball. Wobei – ging es während dieser Weltmeisterschaft wirklich nur um den Sport? Spätestens nach Trumps Anruf bei Infantino, um die Aufhebung der Rotsperre eines Spielers zu erreichen, wurde klar, dass Sport und Macht aufs Engste miteinander verknüpft sind. Zwar wird Macht häufig mit Politik, Spitzengremien, Hierarchien und solch absurden Einflussnahmen wie dem oben genannten Beispiel assoziiert. Tatsächlich begegnet sie uns aber in jeder professionellen und sozialen Interaktion. Macht ist weder per se gut noch schlecht; entscheidend ist, wie sie ausgeübt wird. Wir erleben sie in Strukturen, Sprache und Routinen in Schulen, Institutionen, Beruf und Alltag. Macht kann gleichzeitig befähigen und schützen, aber auch ausschließen und verletzen. Folglich sind wir alle aufgefordert, mit dieser Ambivalenz verantwortungsvoll umzugehen. Unser Fachtag „Macht. Autorität. Verantwortung.“ lädt am 1. Oktober dazu ein, ein differenziertes Verständnis von Macht und Autorität zu entwickeln und die eigene Haltung kritisch zu reflektieren. Wir wünschen Ihnen für die kommende Sommerpause viele Begegnungen, in denen Macht für gelingende Beziehungen eingesetzt wird. Es grüßen Sie herzlich,
|
|
Meldungen |
Aus der Akademie |
|
Dr. Christian Ströbele war zu einem mehrtägigen Besuch in Bosnien und Herzegowina, um Dialog-, Kultur- und Wissenschafts-Einrichtungen zu besuchen, von dortigen Erfahrungen im Umgang mit religiöser Vielfalt zu lernen und über Dynamiken und Handlungsansätze in deutschen Kontexten zu berichten. Dr. Christian Ströbele modererte am 22. Juni eine Podiumsdiskussion zu Perspektiven einer interdisziplinären Religionsforschung im Rahmen der Auftaktveranstaltung des neuen LOEWE-Zentrums „Dynamiken des Religiösen“ (DynaRel) in Frankfurt am Main. Bei der Sommerkonferenz der Hauptabteilung XI am 1. Juli beteiligte sich die Akademie inhaltlich. Unter dem Titel „Themen, Thesen, Texte – eine theologische Literaturumschau zu KI“ bot Prof. Dr. Johannes Frühbauer einen Workshop an. Fabian Jaskolla stellte in seinem Workshop „‚Magnifica Humanitas‘ – Ein neues Kapitel für die Katholische Soziallehre?“ die neue Sozialenzyklika von Papst Leo XIV. vor. Stefanie Jebram hat am 13. Juli an der Preisverleihung des Schülermedienpreises Baden-Württemberg 2026 im Kurhaus Stuttgart-Bad Cannstatt teilgenommen. Sie ist Mitglied der unabhängigen Hauptjury, die elf herausragende Medienprojekte von Kindern und Jugendlichen ausgezeichnet hat. Der Schülermedienpreis ist ein landesweiter Wettbewerb der Initiative MedienFokus BW; Träger sind das Staatsministerium und die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Fabian Jaskolla nahm am 21. Juli an der SWR Dokuklasse (Doku Klasse) zum Film „Kirche, Krieg und mein Gewissen“ teil. Dort diskutierte er mit den beiden Protagonisten des Films Tim und Felix (beide in der Bundeswehr) und Schüler:innen den Film und brachte eine sozialethische Perspektive im Gespräch ein. |
Medienecho |
|
|
Aus den kirchlichen Akademien |
|
Die Evangelische Akademie Baden freut sich, ihr neues druck- und pixelfrisches Halbjahresprogramm für den Juli bis Dezember 2026 präsentieren zu können. Im zweiten Halbjahr 2026 beschäftigt sich das Team aus Baden besonders mit Fragen gesellschaftlicher Orientierung in Zeiten des Wandels. Es geht unter anderem um soziale Gerechtigkeit, Macht und Verantwortung, ökologische Transformation wie auch um politische Bildung und die Stärkung von Teilhabe. Viel Spaß damit. Aus der Evangelischen Akademie Bad Boll: Mit der Eröffnung der Beitrittsverhandlungen am 25. Juni 2024 ist die Ukraine ihrem Ziel einer EU-Mitgliedschaft einen wichtigen Schritt nähergekommen. Doch wie realistisch ist ein Beitritt in den kommenden Jahren? Welche Reformen stehen noch an? Und was würde eine Aufnahme der Ukraine für die Europäische Union bedeuten? Diesen Fragen widmet sich der 12. Friedensethische Studientag „Die EU als Zukunft der Ukraine“ am 22. September 2026. Eine Kooperation mit weiteren Evangelischen Akademien in Deutschland. |
Das Newsletter-Team wünscht allen einen Sommer voll guter Begegnungen! |
|
|



























