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Liebe Leserin, lieber Leser,eigentlich müssten sich die Kirchen am wenigsten Sorgen um die Zukunft machen, erklärte Winfried Kretschmann vergangene Woche im Tagungszentrum Hohenheim. Der noch amtierende Ministerpräsident von Baden-Württemberg war Gast beim hochrangig besetzten Podium zum Motto „Anschluss verloren? Wie die Zukunft der Kirchen in Gesellschaften der Zukunft gelingt“. Und „solange Christen Salz der Erde und Licht der Welt sind, werden sie wirksam bleiben“ war einer von vielen prägnanten Sätzen, die das überzeugte Kirchenmitglied den Kirchen ins Stammbuch schrieb. Dabei sparte der Katholik Kretschmann keineswegs mit Kritik an seiner Kirche, zum Beispiel hinsichtlich der schleppenden Resonanz des Synodalen Weges im Vatikan und einer Haltung, die „mehr Dekret als Dialog“ sei und eine „Verwechslung von Hierarchie und Monarchie“ erkennen lasse. Die Veranstaltung mit Kretschmann, Bischof Dr. Klaus Krämer, Landesbischof Gerne greifen wir auch in den Veranstaltungen des April das Plädoyer Kretschmanns auf, wonach jeder gute Dialog eine „sehr ernsthafte Art des Miteinander-Sprechens im Sinne des Durch-Sprechens“ bedeutet. Der Akademie verbunden ist übrigens auch sein vermutlicher Nachfolger im Amt des Minis(ch)terpräsidenten. So nahm der junge Cem Özdemir bereits 1990 an einer Tagung zum Ausländerrecht teil und wurde wenig später von Kretschmann als Referent empfohlen – wie es dazu kam, erfahren Sie hier. Und auch für den am Wahltag nur äußerst knapp unterlegenen Manuel Hagel ist die Akademie „ein echter Schatz“, wie er im Glückwunschvideo bekennt. Es grüßt Sie herzlich und wünscht Ihnen zugleich Momente des Innehaltens in der Fasten- und Osterzeit! Ihr Dr. Daniel Meier |
Mittendrin |
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Meldungen |
Aus der Akademie |
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Auf der Schwerpunktkonferenz der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB) wirkten Martina Weishaupt als zweite Vorstandvorsitzende der AKSB im Bereich „Zukunft gestalten: Sozial-ökologische Transformation“ und Stefanie Jebram im Handlungsfeld „Vergangenheit verstehen: Perspektivenvielfalt und Erinnerungsarbeit in der historisch-politischen Bildung“ mit. Christian Ströbele hat beim Studientag zum christlich-muslimischen Dialog bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (bei der auch die neue Arbeitshilfe „Christlich-muslimische Beziehungen in Deutschland“ vorgestellt wurde) am 25. Februar 2026 in Würzburg einen Workshop zur Dialogarbeit der katholischen Akademien angeboten. |
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