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Der jährliche Bundeskongress der (Refugee) Law Clinics widmet sich den aktuellen fachlichen und vereinsinternen Entwicklungen der (Refugee) Law Clinic-Bewegung.
2026 befasst sich der Kongress mit der Frage nach der solidarischen Zusammenarbeit in Situationen gesellschaftlicher und politischer Konfliktzusammenhänge. Im Fokus des Fachtags stehen aktuelle Entwicklungen und erste Erfahrungen in der Anwendungspraxis des reformierten Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), die Zusammenarbeit zwischen Law Clinics, Beratungsstellen und Anwält:innenschaft sowie Herausforderungen und Chancen nationaler und transnationaler solidarischer Zusammenarbeit. Darüber hinaus beschäftigt sich der Kongress mit dem wechselseitigen Kommunikationsverhältnis zwischen Behörden und anwaltlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen sowie mit damit verbundenen Fragen der eigenen Haltung.
Neben den fachlichen Inputs bietet der Bundeskongress Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Reflexion über die zukünftige Arbeit der Law Clinics, insbesondere der RLC-Arbeitsgruppe unter dem Dach des neu gegründeten Gesamtverbands Law Clinics Deutschland.
Ziel der Tagung ist es, unterschiedliche Perspektiven aus Recht, Beratung, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu stärken und das bundesweite Netzwerk der Law Clinics weiterzuentwickeln.
Programm
Donnerstag, 10. September 2026
bis 17.00 Uhr Anreise
18.00 Uhr
Abendessen
19.00 – 19.15 Uhr
Begrüßung
Dr. Konstanze Jüngling, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart Dr. Bian Sukrow, Bucerius Law School, Hamburg Nils Wolters, Law Clinics Deutschland e.V.
19.15 – 20.30 Uhr
Gegenseitiges Kennenlernen und Austausch
Freitag, 11. September 2026
Fachtag: Kooperation in Konfliktumfeldern: Solidarische Zusammenarbeit im Migrationsrecht und darüber hinaus
ab 8.00 Uhr
Frühstück
9.00 Uhr
Morgenimpuls
anschließend
GEAS in a nutshell – Was hat sich geändert?
Karim Walkusch und Nils Wolters, Law Clinics Deutschland e.V.
9.25 – 10.45
Drei Monate GEAS – Zwischenbilanz und Erfahrungen aus der Anwendungspraxis
Inputs und interaktiver Austausch
Prof. Dr. Constantin Hruschka, Evangelische Hochschule Freiburg Ulrich Stege, International University College of Turin Pinar Demir, Kölner Flüchtlingsrat e.V.
10.45 – 11.15 Uhr
Kaffeepause
11.15 – 12.45 Uhr
Handlungssicherheit gewinnen: Best practices und Konzepte im Umgang mit GEAS
Inputs und interaktiver Austausch
Prof. Dr. Constantin Hruschka, Evangelische Hochschule Freiburg Ulrich Stege, International University College of Turin Pinar Demir, Kölner Flüchtlingsrat e.V.
12.45 – 13.45 Uhr
Mittagessen
13.45 – 15.15 Uhr
Grenzen nichtanwaltlicher Rechtsberatung: Schnittstellenklärung in der Zusammenarbeit und mögliche Konfliktpotenziale zwischen Anwält:innenschaft, Beratungsstellen und Law Clinics
Input und Diskussion
Samuel Kupffer, Anwalt und Mitglied der Rechtsberater*innenkonferenz Constanze Zander-Böhm, Rechtsanwältin, Hamburg Thomas Lamparter, Fachdienstleitung, Caritas Stuttgart Nils Wolters, Law Clinics Deutschland e.V., Köln
15.15 – 15.45 Uhr
Kaffeepause
15.45 Uhr – 17.15 Uhr
Verzahnung der nationalen und transnationalen solidarischen Zusammenarbeit – Fallstricke und Learnings
Gesprächsrunde und gemeinsame Diskussion
Ulrich Stege, International University College of Turin N.N., Pro Asyl e.V., Frankfurt am Main N.N., Pro Bono Deutschland e.V. (angefragt)
18.00 – 19.30 Uhr
Abendessen
Samstag, 12. September 2026
ab 8.00 Uhr
Frühstück
9.00 Uhr
Morgenimpuls
anschließend
TechTools für Law Clinics
Dr. Bian Sukrow, Bucerius Law School, Hamburg Karim Walkusch, Law Clinics Deutschland e.V.
10.00 – 10.15 Uhr
Kaffeepause
10.15 – 11.45 Uhr
Haltung bewahren - Handlungs- und konfliktfähig im Umgang mit staatlichen Akteur:innen
Ragna Joost, freiberufliche Fach- und Bildungsreferent*in, Bremen Deborah Ziai Ahmadi, Sozialarbeiterin und Soziologin Dr. Bian Sukrow, Bucerius Law School, Hamburg
11.45 – 12.00 Uhr
Kaffeepause
12.00 – 13.00 Uhr
Refugee Law Clinics Deutschland unter neuem Dach - Vorstellung und Themensammlung
13.00 – 14.00 Uhr
Mittagspause
14.00 – 16.00 Uhr
Let´s do it - Organisation der Arbeitsgruppe „Refugee Law Clinics Deutschland“
ab 16.00 Uhr
Zeit zur freien Verfügung / Besuch in der Stadt
Sonntag, 13. September 2026
ab 8.00 Uhr
Frühstück
9.00 Uhr – 10.30 Uhr
Behördenkommunikation I: Wege und Grenzen
Dr. Matthias Waibl, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Stuttgart Chiara Malz, Better Police e.V., Berlin Carolin Dörr, Richterin am Verwaltungsgericht Hannover N.N.
Reaktion: Prof. Dr. Christine Graebsch, Fachhochschule Dortmund
10.30 – 10.45 Uhr
Kaffeepause
10.45 – 12.00 Uhr
Behördenkommunikation II: Aus anwaltlicher und zivilgesellschaftlicher Perspektive
Arta Djahanschiri, Fragomen, Frankfurt am Main Maria Kalin, Rechtsanwältin, Ulm Prof. Dr. Christine Graebsch, Fachhochschule Dortmund Paul Grabbe, Monitor Verwaltungshandeln, Diakonie Hamburg
Reaktion: Dr. Matthias Waibl, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Stuttgart (angefragt)
Dr. Konstanze Jüngling, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Nils Wolters, Karim Walkusch und Antonia Reermann Law Clinics Deutschland e.V.
Dr. Bian Sukrow, Bucerius Law School, Hamburg
Förderung
Eine Bezuschussung aus öffentlichen Mitteln über den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend wurde über die AKSB beantragt.
Zur Teilnahme
Tagungsbeitrag incl. Verpflegung und Übernachtung im DZ 50,00 € nur Fachtag (Freitag) 30,00 €
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart – Geschäftsstelle – Assistenz: Anastasiia Pototska Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart Tel: +49 711 1640 756 E-Mail: pototska@akademie-rs.de
Anmeldung: www.akademie-rs.de/vanm_26034 Die Anmeldung erbitten wir schriftlich spätestens bis zum 23. August 2026. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Bei Rücktritt von der Anmeldung vom 31.08 bis 08.09.2026 (Eingangsdatum) stellen wir Ihnen die Hälfte der Tagungskosten in Rechnung, danach bzw. bei Fernbleiben die Gesamtkosten. Ersatz durch eine andere Person befreit von Stornogebühren.
Online-Veranstaltung: Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass die mitgeteilten Zugangsdaten ausschließlich dem persönlichen Gebrauch dienen und nicht an Dritte weiter gegeben werden dürfen. Sie akzeptieren die ggfs. dazu nötigen Voraussetzungen gemäß der Datenschutzerklärung: www.akademie-rs.de/datenschutz.
Bei Veranstaltungen vor Ort: Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir gegebenenfalls Fotos oder Filme veröffentlichen, auf denen Sie zu erkennen sind.
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart – Tagungszentrum Hohenheim – Paracelsusstraße 91, 70599 Stuttgart Tel: +49 711 451034 600; Fax: +49 711 451034 898 Ihre Anreise: www.akademie-rs.de/hohenheim-anreise Für Elektrofahrzeuge gibt es in unmittelbarer Nähe zwei öffentliche Ladesäulen.