14.08.2024

Hab Sonne im Garten...

Das fröhliche Sommerfest der Akademie in Hohenheim

Der Himmel blau, Sonnenschein (aber nicht zu heiß), ein Freitagabend als Start in ein entspanntes Wochenende: Die Bedingungen für das Sommerfest der Akademie konnten besser nicht sein. Im Tagungszentrum Hohenheim und natürlich im großen Garten drumherum kamen gut 150 Gäste zusammen – sowohl Interessierte aus der Nachbarschaft, aber auch langjährige Freundinnen und Freunde der Akademie, Mitglieder des Akademievereins (der das Fest mitveranstaltet und auch finanziell unterstützt hat), frühere Tagungsteilnehmer:innen ebenso wie Mitglieder des Diözesanrats, Angestellte der Akademie selbst und: der frühere Akademiedirektor und Bischof Gebhard Fürst.

Treffpunkt für alle – ganz klar – war der Eiswagen. Die nicht wenigen Kinder hatten dann Spaß mit der Carrerabahn, beim Bemalen von Blumentöpfen, beim Geschicklichkeitslauf mit Kartoffeln oder bei der Kunst-Rallye durchs Haus. Und die etwas Größeren trafen sich in den verschiedenen Gesprächsforen, bei denen es um Themen aus der Arbeit der Akademie ging. Oder vor den Infoständen, auch dem des Akademievereins als eines bedeutendsten Förderers des Hauses.

Eindrücke aus der Veranstaltung

Dialog und Gastfreundschaft: das „Modell Akademie“

Gespräche, Austausch, Unterhaltung, einander (Wieder-)Sehen waren ohnedies die zentralen Bestandteile des Sommerfests. Die Tische auf der Terrasse stellten sich dafür das Forum schlechthin heraus, und das reichhaltige Buffet, das das grandiose Hohenheimer Küchenteam zusammengestellt hatte (und gerne immer wieder nachfüllte), war mindestens genauso umlagert. Viel zu lachen gab’s auch immer wieder: mit dem Sprachkünstler und Kabarettisten Peter Gorges, der in der Menge mal da, mal dort vorbeischlenderte.

Einer der Höhepunkte des Fests war das Gespräch zwischen Akademiedirektorin Dr. Verena Wodtke-Werner und ihrem Vor-Vorgänger Dr. Gebhard Fürst, der nicht nur aus seiner Zeit (1986-2000) in Stuttgart erzählte – unter anderem von seiner geradezu historischen Begegnung mit Michail Gorbatschow – , sondern der auch das „Modell Akademie“ als „wichtiger denn je“ bezeichnete: ein Ort des ideologiefreien, wissenschaftlich verantworteten, auf Konsens ausgerichteten und gemeinwohl-orientierten Dialogs, unersetzlich „gerade in einer Zeit, in der die Gesellschaft sich fragmentiert.“

Mit Musik und Tanz ging es am Ende in die Sommernacht. Und am 21. September feiert die Akademie den Herbst: dann an ihrem zweiten, oberschwäbischen Standort Weingarten, und dort zwar menschlich bunt, aber nicht ganz so fröhlich. Das Tagungshaus wird ja zu Ende des Jahres geschlossen; die Diözese Rottenburg-Stuttgart steht unter Sparzwängen.