Von Stefanie Jebram
Vor einem guten Jahr noch befürchteten wir das Ende des Projekts „RespACT – Vielfalt leben. Haltung zeigen“. Durch eine vielfältige Unterstützung aus Politik und Zivilgesellschaft – und nicht zuletzt durch Ihr Engagement – konnte die Fortführung des bundesweiten Programms für politische Jugendbildung sichergestellt werden.
In diesem Jahr nun gibt es Grund zum Feiern: Sowohl das bundesweite Respekt-Coaches-Programm, als auch das von der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (AKSB) koordinierte Begleitprogramm „RespACT“ werden sicher bis zum 31. März 2026 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Das derzeit in sechs Bundesländern tätige Projekt „RespACT – Vielfalt leben. Haltung zeigen“ widmet sich dem Ziel, Jugendliche durch politische Bildung gegen unterschiedliche Formen von Extremismus, Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu stärken. Gemeinsam mit Jugendsozialarbeiter:innen (Respekt Coaches) werden bedarfsorientierte Projekte für die Jugendlichen konzipiert und in Schulen oder Tagungshäusern durchgeführt.
Die Netzwerkstelle für Baden-Württemberg ist seit drei Jahren in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart angesiedelt und wird von Projektreferentin Stefanie Jebram (Foto) geleitet. Inhaltliche Schwerpunkte in Baden-Württemberg bilden die Arbeit mit jungen Menschen zu den Themen (Alltags-)Rassismus, Diskriminierung/Vielfalt, Identität sowie Fake News im Kontext der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten.