Vorträge und Gespräche
Islamistische Radikalisierung über soziale Medien
14. Januar 2027
18:30 - 21:30 Uhr
Stuttgart-Hohenheim und Online

© ChatGPT_KI

Kurzbeschreibung
Junge Menschen suchen auf die Fragen, die sie bewegen, zunehmends online Antworten. Wichtige Fragen des Lebens sind dabei unweigerlich Bestandteil des Erwachsenwerdens. Auch junge Muslim:innen versuchen Antworten auf die großen Fragen zu finden, auch in Bezug auf ihre Religion. Was darf ich als Muslim? Wie sollte ich mit bestimmten Situationen umgehen? Was sagt meine Religion zu bestimmten theologischen Fragestellungen?
Dass es auf viele Fragen keine einfache Antworten gibt, ist für einige Menschen unbefriedigend. Zusehens geben allerdings Personen, die sich selbst als Prediger bezeichen, auf Plattformen wie TikTok einfache und unkomplizierte Antworten auf ebenjene komplexe Fragen und bedienen dabei eine ultrakonservative Auslegung des Islams. Jene „Antworten” und „Lösungen” sind dabei radikal, aber befinden sich in der Regel im Rahmen der Religions- und Meinungsfreiheit und außerhalb der Strafbarkeitsgrenze. Doch bietet diese ultrakonservative Sichtweise auf Dinge ein Einfallstor für Radikalisierung bei jungen Muslim:innen. Radikalisierung findet also heute meist anonym im Netz statt, statt in einer Moschee oder allgemein in Präsenz.
Doch wie kann eine Gesellschaft darauf reagieren, wenn eine strafrechtliche Verfolgung ausgeschlossen ist? Wie wird sich das Themenfeld und dessen Problematik in den kommenden Jahren entwickeln? Wie groß ist das Gefahrenpotenzial tatsächlich? Auf diese Fragen werden Dr. Friedhelm Hartwig und Karim Saleh Antworten geben und mit Ihnen diskutieren.
Dass es auf viele Fragen keine einfache Antworten gibt, ist für einige Menschen unbefriedigend. Zusehens geben allerdings Personen, die sich selbst als Prediger bezeichen, auf Plattformen wie TikTok einfache und unkomplizierte Antworten auf ebenjene komplexe Fragen und bedienen dabei eine ultrakonservative Auslegung des Islams. Jene „Antworten” und „Lösungen” sind dabei radikal, aber befinden sich in der Regel im Rahmen der Religions- und Meinungsfreiheit und außerhalb der Strafbarkeitsgrenze. Doch bietet diese ultrakonservative Sichtweise auf Dinge ein Einfallstor für Radikalisierung bei jungen Muslim:innen. Radikalisierung findet also heute meist anonym im Netz statt, statt in einer Moschee oder allgemein in Präsenz.
Doch wie kann eine Gesellschaft darauf reagieren, wenn eine strafrechtliche Verfolgung ausgeschlossen ist? Wie wird sich das Themenfeld und dessen Problematik in den kommenden Jahren entwickeln? Wie groß ist das Gefahrenpotenzial tatsächlich? Auf diese Fragen werden Dr. Friedhelm Hartwig und Karim Saleh Antworten geben und mit Ihnen diskutieren.
Verantwortlich

Dr. Christian Ströbele
Fachbereichsleiter
Fragen zur Organisation?

Dominic Scheim
Projektkoordinator Islamberatung
Preise & Anmeldung
Anmeldeschluss: 13.01.2027
Anfahrt
Tagungszentrum Hohenheim
Paracelsusstraße 91
70599 Stuttgart-Hohenheim und Online
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