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Tagungen

Konflikten auf kommunaler Ebene begegnen

Was lässt sich aus den Erfahrungen des Russland-Ukraine-Krieges lernen?

19. Juni 2026

13:00 - 14:00 Uhr

Online

Kurzbeschreibung

Internationale Kriege und Konflikte zeigen sich heute in zunehmendem Maße jenseits des ursprünglichen Konfliktraums – auch bei uns in Deutschland. Durch Migration oder andere grenzüberschreitende Verbindungen werden sie in neue geografische Kontexte transportiert, wirken dabei unmittelbar und tief in Gesellschaften hinein und verstärken Polarisierungen und Misstrauen. Die so erzeugten Konfrontationslinien stehen teilweise nur noch bedingt in Zusammenhang mit dem ursprünglichen Konflikt. Aber wie sollte man auf kommunaler Ebene mit solchen transportierten Spannungen und Konfliktsituationen umgehen?

Am Beispiel des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine möchten wir hierüber ins Gespräch kommen. Wo verlaufen die Konfliktlinien genau, was bedeuten sie für das Leben der Betroffenen, und was braucht es, sie zu überwinden? Was können und sollten kommunale Akteure tun, um das gesellschaftliche Zusammenleben zu verbessern sowie einer weiteren Polarisierung und vielleicht sogar Radikalisierung der Betroffenen entgegenzuwirken?

Dr. Regina Heller und Dr. Christian Fröhlich vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) stellen die Ergebnisse ihrer Forschung vor, die sich mit Konflikten im migrantischen Alltag in Deutschland vor dem Hintergrund des Russland-Ukraine-Kriegs beschäftigt. Ayse Özbabacan, Integrationsbeauftragte der Stadt Stuttgart, stellt Ansätze und Strategien der Landeshauptstadt vor und berichtet aus den jeweiligen Erfahrungen vor Ort.
Verantwortlich
Dr. Konstanze Jüngling

Fachbereichsleiterin

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Preise & Anmeldung

Tagungsbeitrag: kostenfrei



Anmeldeschluss: 17.06.2026