29.06.2026
„Ort des zivilisierten Streites und des Christseins auf Augenhöhe“
Festakt zum Jubiläum der ältesten katholischen Akademie in Deutschland mit Ministerpräsident a.D. Winfried Kretschmann
Von Dr. Daniel Meier
75 Jahre Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart: Eine Festveranstaltung hat am gestrigen Donnerstagabend (25.6.), Wegbegleiter:innen der Akademie in einem festlichen, dialogischen und musikalischen Rahmen im Tagungszentrum Hohenheim zusammenzugeführt. Ministerpräsident a.D. Winfried Kretschmann würdigte dabei die Akademie als Ort zur „Stärkung des Nervensystems der Demokratie“ und auch des innerkirchlichen Dialogs.
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In seiner leidenschaftlichen Reflexion über das Wesen der Demokratie rief Kretschmann die radikale Verschiedenheit des Menschen als Grundherausforderung des demokratischen Diskurses in Erinnerung. Die Kombinationsmöglichkeiten des Erbguts seien größer als die Anzahl der Atome im Universum – jeder Mensch sei somit „ein Unikat und ein schöpferischer Neuanfang. Und jeder kann deshalb denken, sprechen und handeln, wie vor ihm noch keiner gedacht, gesprochen oder gehandelt hat“, erklärte der frühere Biologielehrer.
"Erstaunt, wie Kompromisse funktionieren"
Unter Rückgriff auf Hannah Arendt betonte Kretschmann, dass die Organisation dieser absoluten Verschiedenheit die eigentliche Aufgabe der Politik sei. Konflikte seien dabei nichts Negatives, sondern zwangsläufige Folge der Pluralität. Ein „zivilisierter Streit“ setze jedoch voraus, dass man den anderen als Gleichen respektiere. „Wir müssen die anderen nicht schätzen oder bewundern, aber wir sollten uns achten und auf Augenhöhe agieren.“ Und anstatt vorschnell negativ über Kompromisse zu urteilen, könne man doch „in Wirklichkeit erstaunt sein, weil das nämlich nach wie vor funktioniert.“
Damit dieser Austausch gelinge, benötige die Gesellschaft einen intakten öffentlichen Raum – das „Nervensystem unserer Demokratie“. Als idealtypischen Ort hob Kretschmann die kirchliche Akademie hervor – „wo man sich eben nicht nur trifft, sondern begegnet. Mit dieser Haltung der Offenheit, etwas erreichen zu wollen, in diesen Diskursen etwas bewirken zu wollen, nicht etwas zerreden zu wollen, sondern sich in Freundschaft zu begegnen und das Stück an Objektivität in der Weltsicht, in der subjektiven Meinung des anderen herausfinden. Das ist das freundschaftliche Gespräch, das hier stattfinden kann“, erklärte der ehemalige Ministerpräsident und Kuratoriumsmitglied der Akademie.
Inspiration durch „religiöse Resonanzerfahrung"
Mit ihrer „religiösen Resonanzerfahrung“ inspiriere die Kirche dabei Gesellschaft und freiheitliche Demokratie, indem sie die göttliche Resonanz in unserer Welt bezeuge und ein Leben in Resonanz anstoße. Kretschmann erinnerte daran, dass bereits die allererste Tagung der Akademie im Februar 1951 Männer und Frauen des politischen Lebens zusammengeführt hatte. Doch nicht nur für die Gesellschaft böte die Akademie einen offenen Raum, vielmehr ermögliche sie auch der Kirche selbst ein „zeitgemäßes Christsein auf Augenhöhe, im Dialog, in Eigenverantwortung und in der Freiheit des Christenmenschen.“
Bischof Krämer: „Unverzichtbare und markante Stimme"
In seinem Grußwort würdigte Bischof Dr. Klaus Krämer, wie die Akademie „auf vorbildliche Art und Weise in die Gesellschaft hineinwirkt und bewusst über den kirchlichen Raum hinaus reicht.“ Mit dem, was die Akademie durch ihre Veranstaltungen zu Glaubens- und Lebensfragen anbiete und anstoße, werde sie „zu einer unverzichtbaren und markanten kirchlichen Stimme und diskursiven Wirkmacht in die Gesellschaft hinein. „In Zeiten, in denen Gefährdungen der Demokratie wahrzunehmen sind, Menschenrechte im Kontext von Migration und Flucht bedroht sind, gesellschaftlicher Zusammenhalt bröckelt, ethische Orientierung verloren zu gehen droht, Krieg zu einer erschreckenden Selbstverständlichkeit geworden ist, Multilateralismus in den internationalen Beziehungen unterminiert wird, sind Impulse und zuweilen auch Imperative der Menschlichkeit mehr als gefragt“, erklärte der Bischof.
Akademiedirektor Frühbauer: Dankbarkeit und Blick nach vorne
Akademiedirektor Prof. Dr. Johannes Frühbauer zeigte sich sehr dankbar „für all die Jahre erfolgreichen und segensreichen Gestaltens – getragen, durchdrungen und erfüllt vom göttlichen Wirken des Heiligen Geistes“. In den 75 Jahren ihres Bestehens sei es der Akademie gelungen, vielseitige Anerkennung und Wertschätzung zu erfahren. „Fast acht Jahrzehnte sind geprägt von der fruchtbaren Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen, Universitäten und Instituten, mit der Landesregierung Baden-Württembergs sowie etwa auch mit den drei anderen kirchlichen Akademien in unserem Land“, sagte Frühbauer. Zugleich gelte es nun nach vorne zu schauen und unter anderem zu fragen: „Welche Themen werden in Zukunft gefragt sein? Mit welchen Formaten? Wie kann es gelingen ein junges Publikum anzusprechen und für die Themen der Akademie zu interessieren?
Talkrunde mit Weggefährt:innen
In einer Talkrunde berichteten langjährige Weggefährt:innen der Akademie der letzten Jahrzehnte über ihre persönlichen Begegnungen und Erfahrungen. So schätzt Katrin Lehmann, Vorsitzende Richterin am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel a.D. den Austausch auf Augenhöhe mit verschiedenen Akteuren des Migrationsrechts, da dieser helfe, die juristische „Echokammer“ zu verlassen. Als besonders prägend in Erinnerung geblieben sei ihr eine Podiumsdiskussion aus dem Jahr 2006, bei der das Aufeinanderprallen der harten Realität einer russischen Menschenrechtlerin und der bürokratischen Feinheiten der deutschen Rechtsprechung tiefen Eindruck hinterließ.
Der Initiator der „Hohenheimer Tage“, Klaus Barwig berichtete, wie ein Streit zwischen der Kirche und der Landesregierung Baden-Württemberg Anlass zur ersten Tagung war. Bis heute verharre das deutsche Ausländerrecht in seiner Grundannahme oft noch fälschlicherweise in der alten „Rotationsidee“ der Gastarbeiterzeit und es fehle in der Politik eine klare, verlässliche Antwort darauf, wer dauerhaft im Land bleiben dürfe – eine Unklarheit, die den rechten Rand stärke, so Barwig. Zudem engagierte sich die Akademie früh in der Migrationsrechtsbildung für junge Menschen. In diesem Kontext wurde vor 35 Jahren Cem Özdemir als damaliger Sozialpädagogikstudent in die Arbeit eingebunden.
Jugenddialoge in Südamerika und die Akademie als geschützter Ort
Lena Bareiß begleitete internationale Jugenddialoge der Akademie in Bolivien und Ecuador, bei denen deutsche und indigene Jugendliche über ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten, Ängste und Träume sprachen. Während 2019 der Umweltschutz und die „Fridays for Future“-Proteste im Fokus standen, prägten zuletzt der deutsche Rechtsruck und die existenzielle Gewalt bewaffneter Gruppen in Kolumbien die Diskussionen.
Derya Şahan beschrieb die Akademie als verlässliche, prägende Partnerin, die ihr in verschiedenen Lebensphasen – ob als junge Muslimin, als Vorsitzende des Bundes der Muslimischen Frauen oder als Rundfunkrätin – stets als „Türöffnerin“, „Brückenbauerin“ und wertvoller Kompass diente. In einem von Vorurteilen geprägten Alltag fand sie in der Akademie einen geschützten Raum auf Augenhöhe. Für sie sei die Akademie ein Ort, an dem christliche Werte wie Gastfreundschaft und Wertschätzung nicht nur theoretisch besprochen, sondern im gemeinsamen Wirken für die gesamte Gesellschaft aktiv gelebt werden.
Preisverleihung "Promoting Democracy", Lichtkunst und Musik
In einer zweiten Gesprächsrunde nach dem sommerlichen Beisammensein im Foyer und im Garten des Tagungszentrums blickten Barbara Janz-Spaeth als Vorsitzende des Akademievereins und Thomas Löffler als Vorsitzender des Kuratoriums aus ihrer jeweiligen Perspektive auf die Arbeit der Akademie. Die drei Preise im Wettbewerb zur Ausstellung „Promoting Democracy“ gingen an Antje Häusser, Felix Sommer und Erwin Heigl.
Kürzere Dialogforen in den Räumen der Akademie boten zudem Räume für Austausch, Information und Beteiligung. Der Stuttgarter Lichtkünstler Laurenz Theinert tauchte mit seinem Visual Piano den großen Saal mit seinen grafischen Lichtkunst-Elementen in ein glamouröses „Festtagsgewand“. Inspiriert von den visuellen Grafiken musizierten der Geiger Martin Schnabel und der Pianist Martin Schnabel, beide gleichfalls aus Stuttgart.
Medienecho
DRS vom 26. Juni 2026: https://www.drs.de/aktuelles/75-jahre-akademie-ein-kirchlicher-ort-fuer-demokratie/
Evangelische Zeitung vom 26. Juni 2026: https://evangelische-zeitung.de/kretschmann-und-kraemer-wuerdigen-katholische-akademie-in-stuttgart/
KNA-Bericht Südwest vom 29. Juni 2026
Domradio.de vom 30. Juni 2026: https://www.domradio.de/artikel/akademie-der-dioezese-rottenburg-stuttgart-feiert-75-jaehriges-bestehen
Katholisches Sonntagsblatt 5. Juli 2026
Prof. Dr. Johannes Frühbauer sprach im Interview mit Gabriela Rothmund-Gaul, Katholisches Sonntagsblatt, über die Akademie als "Eine Brücke der Kirche zur Gesellschaft".

Jubiläumsmagazin
Blättern Sie durch unser Jubiläumsmagazin und erfahren Sie, wie vielseitig die Themen und das Veranstaltungsprogramm der Akademie waren und sind. Sehen Sie, in wie vielen unterschiedlichen Kontexten und mit welchen Kooperationspartnern die Akademie engagiert ist. Gerne schicken wir Ihnen ein gedrucktes Exemplar zu. Bitte mailen Sie an info@akademie-rs.de.
Videoglückwünsche
Glückwunschpost
„Religion can serve both as a conservative force and as an emancipatory one. I’m thankful to the Katholische Akademie Stuttgart for being so true to the latter: not by standing for this or that doctrine; but by guarding the open conversation as itself a source of revelation.“
Omri Boehm, israelisch-deutscher Philosoph, New York
„Die Mitglieder des Kuratoriums bringen eine Vielfalt an Perspektiven, Netzwerken und Erfahrungen mit, die es der Akademie ermöglichen, auf aktuelle Herausforderungen angemessen zu reagieren und innovative Angebote zu entwickeln. Ihr unermüdlicher Einsatz und ihre Loyalität gegenüber der Mission unserer Akademie sind ein unschätzbarer Beitrag zur Arbeit und für den Erfolg der Akademie.“
Thomas Löffler, Vorsitzender des Kuratoriums
„Seit 75 Jahren schafft die Akademie Rottenburg-Stuttgart wertvolle Räume des Gesprächs und der Verständigung. Für die bereichernde Partnerschaft sind wir dankbar und voller Vorfreude auf das, was wir weiterhin gemeinsam bewegen werden.“
Lena Zoller, Geschäftsführung der Stiftung Weltethos, Tübingen
„Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat allen Grund zum Feiern: Ihr 75-jähriges Bestehen. Seit 1951 ist sie ein Forum für die Fragen der Zeit – ein Ort, an dem Kirche, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einander offen begegnen. Zu diesem besonderen Jubiläum gratuliere ich sehr herzlich!
Aktuell leben wir in einer Zeit tiefgreifenden Wandels. Rasante Entwicklungen und globale Krisen stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Um darauf tragfähig zu reagieren, braucht es Zusammenhalt, gemeinsames Handeln und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen.
Unsere Demokratie lebt davon, dass wir einander zuhören, zivilisiert streiten und Kompromisse suchen. Dafür braucht es Räume, in denen Glaube und Vernunft, Tradition und Zukunftserwartungen miteinander in Einklang gebracht werden. Die Akademie leistet dazu aus christlicher Überzeugung heraus seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag und stärkt damit unsere Gesellschaft.
Mein Dank gilt allen, die sich mit großem Engagement für die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart einsetzen. Der Akademie wünsche ich für die Zukunft die Offenheit und Gestaltungskraft, die sie seit 75 Jahren auszeichnen.“
Ministerpräsident Winfried Kretschmann
„Zum 75-jährigen Jubiläum gratuliert die AKSB ganz herzlich. Gerne blicken wir auf unsere gemeinsame Projektarbeit und unzählige Veranstaltungen und Formate der politischen Bildung zurück, die wir als Dachverband durch unsere Förderung begleiten durften. Seit den Gründungsjahren ist Ihre Akademie ein engagiertes Mitglied unseres Verbandes und in der AKSB längst nicht mehr wegzudenken. Für die Zukunft wünschen wir Ihnen gutes Gelingen und eine Portion Gelassenheit in rauen Zeiten.“
Andrea Rühmann, Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB)
„Ich gratuliere der Akademie zu einer langen, gesellschaftlich relevanten Arbeit und wünsche mir, dass sie in den nicht einfachen Zeiten weiterhin den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.“
Prof. Dr. Constantin Hruschka, Evangelische Hochschule Freiburg
„Uns eint die Haltung ‚alle inklusive‘: die Begegnung von Mensch zu Mensch, der respektvolle Dialog auf Augenhöhe. Behinderung ist Nebensache. Der Mensch zählt.“
Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V.
Als die Katholische Akademie geschaffen wurde, war klar: Es braucht von Kirchen geschaffene und garantierte Diskursräume, um Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenwürde zu sichern.
Die Akademie sollte einen Beitrag leisten, dass niemals wieder ein Terrorsystem auf deutschem Boden entstehen kann. Die Entwicklung der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist eine echte Erfolgsstory. Dialog und Gastfreundschaft wurden zum Motto.
Viele wichtige Impulse zu oft kontroversen gesellschaftlichen und religiösen Themen wurden in Gesellschaft, Wissenschaft und Politik getragen. Das gilt es zu würdigen und zu feiern. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass die Katholische Akademie heute so wichtig ist wie vor 75 Jahren.
Volker Schebesta, Staatssekretär
„Demokratie braucht Religion“, schreibt der Soziologe Hartmut Rosa. Denn Religion trainiere das „hörende Herz“, das sich bereits König Salomo wünscht und das wir auch heute für ein gerechtes und friedliches Miteinander benötigen. Ich kann Hartmut Rosa nur beipflichten.
Das Grundgesetz beruht auf der christlichen Idee von Nächstenliebe, und so stärkt jeder Akt der Nächstenliebe auch unser Grundgesetz. Die Kirchen ermöglichen Begegnung, spenden Hoffnung, helfen Bedürftigen, fördern Empathie. Und sie finden sehr klare Worte gegen Ausgrenzung und Feindseligkeit. Für all das bin ich enorm dankbar – als Politikerin, als Demokratin und als Mensch.
Die Akadamie der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist Teil dieser demokratischen Leistung. In einer Zeit voller Aufregung regt sie an: zum Zuhören, zum Nachdenken, zum Diskutieren. Bei jährlich hunderten Veranstaltungen und tausenden Besuchern verknüpft sie religiöse und gesellschaftliche Themen, die uns alle betreffen und beschäftigen; seien es hiesige oder globale Fragen, akute oder grundsätzliche. So weitet die Akademie den Dialog über Landesgrenzen, Parteizugehörigkeiten und Konfessionen hinaus.
Ich wünsche der Akademie wie auch der gesamten Diözese weiterhin viel Rückhalt, Zuwachs und Wirksamkeit im Einsatz für die Nächstenliebe. Mögen wir uns in Kirche, Politik und Gesellschaft die Fähigkeit bewahren und uns gegenseitig darin bestärken, die Herzen zum Aufhorchen und Lauschen zu bewegen. Zum 75. Jubiläum gratuliere und danke ich jedenfalls aus tiefstem Herzen.“
Muhterem Aras, Präsidentin des Landtages von Baden-Württemberg
„Die Wertschätzung des Dialogs zwischen Naturwissenschaft und Theologie ist im Bistum Rottenburg-Stuttgart und seiner Akademie besonders ausgeprägt.
Es ist gut, dass dieser Dialog hier einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird.“
Prof. Dr. Tobias Müller, Universität Rostock
„Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart wirft mit ihren ethischen Fragestellungen und religiösen Diskursen einen ganz anderen Blick auf die Gesellschaft, wir brauchen diese unterschiedlichen Perspektiven.“
Sibylle Thelen, Landeszentrale für Politische Bildung
„75 Jahre sind ja relativ kurz bezogen auf das Alter der katholischen Kirche, aber doch sehr ansehnlich bezogen auf das Alter der Bundesrepublik Deutschland. Mich beeindruckt die Breite der Themen, die hier behandelt werden, die weit über das hinausgeht, was man mit der katholischen Kirche assoziiert.“
Prof. Dr. Antje Flüchter, Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
„Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist für mich in mehr als vier Jahrzehnten als Ort der Förderung theologischer Frauenforschung und der Vernetzung von Theologinnen wichtig geworden: Als Doktorandin konnte ich bei den großen Tagungen der 1980er Jahre zur historisch-theologischen Frauenforschung Pionierinnen wie Elisabeth Gössmann kennenlernen.
Das Hohenheimer Theologinnentreffen hat in der Akademie von Anfang an – seit den 1990er Jahren – eine verlässliche Heimat und einen gastlichen Ort gefunden. Im Tagungshaus Hohenheim konnten wir 1998 den Verein „AGENDA – Forum katholischer Theologinnen“ gründen. Aus den Zusammenhängen theologischer Frauenförderung, feministischer Theologie und ihrer öffentlichen Präsenz ist die Akademie nicht wegzudenken. Für diesen Ort, für die vielen, die ihn zu dem gemacht haben, was er für Theologie treibende Frauen geworden ist, bin ich sehr dankbar.
Zum 75. Jubiläum der Akademie gratuliere ich sehr herzlich und wünsche denen, die die Geschicke der Akademie auf dem Weg zum vollen „Hundert“ steuern werden, eine glückliche Hand und Gottes Segen!“
Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Universität Münster
„Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Tübingen gratuliert der Katholischen Akademie Stuttgart-Hohenheim herzlich zu ihrem Jubiläum! 75 Jahre schon bietet die Akademie einen wichtigen Diskursraum nicht nur für theologische Themen, und dies stets mit Blick auf gesellschaftliche Relevanz und Aktualität. An diesem Diskursraum ist auch die Tübinger Fakultät immer wieder in unterschiedlichen Kooperationsveranstaltungen und durch Mitwirkung an einzelnen Tagungsformaten beteiligt. Wir freuen uns über diese erfolgreiche Zusammenarbeit und hoffen auf viele weitere Jahre gemeinsamen theologischen Wirkens in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.“
Prof. Dr. Saskia Wendel, Dekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen
„Die Diözese hat uns eine wichtige Plattform für unsere Arbeit geboten und damit der Aufarbeitung historische Relevanz und öffentliche Sichtbarkeit verliehen. Als zivilgesellschaftliche Initiative möchten wir unsere besondere Dankbarkeit dafür zum Ausdruck bringen, dass die Akademie dem Dialog über das koloniale Erbe und dessen Kontinuitäten nicht nur Raum gewährt, sondern diesen Diskurs engagiert, verantwortungsvoll und nachhaltig mitgestaltet. Alles Gute zum 75., liebe Akademie!“
Samrawit Araya, Teresa Heinzelmann und Yasmin Nasrudin für die Initiative Black History
„Wohl zu den ältesten Partnern der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart zählt der 1979 gegründete Geschichtsverein der Diözese. Von Anfang an konnte er auf die Akademie und deren Tagungshäuser bauen, als es darum ging, systematisch Themen der südwestdeutschen Kirchen- und Religionsgeschichte zu erforschen und einem größeren Publikum zu erschließen. Die herbstlichen Studientagungen des Geschichtsvereins in dem von der Akademie betriebenen und mit Leben gefüllten Kloster Weingarten waren schon Ende der 1980er Jahre legendär und wurden – obwohl durch den Geschichtsverein inhaltlich konzipiert – von Seiten der Akademie durch Dr. Dieter R. Bauer, später durch Petra Kurz und durch Dr. Johannes Kuber engagiert, zuverlässig und hochprofessionell begleitet. Dass die Überführung dieses bewährten Formats seit 2025 nach Hohenheim gelungen ist, verdankt sich seinem beherzten Einsatz.
Über 40 Jahre währt nun diese verlässliche Partnerschaft, die mit den Jahren immer selbstverständlicher – im allerbesten Sinn – geworden ist. Direktor oder Direktorin der Akademie sind satzungsgemäß geborenes Mitglied im Vorstand des Geschichtsvereins, in dem sie sich in der Regel durch die Referentin oder den Referenten der historischen Sektion der Akademie vertreten lassen. Wir sind dankbar, so auch inhaltlich von der Kompetenz dieser Mit-Denker profitieren zu können. Von Herzen gratuliert der Geschichtsverein der Diözese seiner älteren Schwester zu ihrem 75-jährigen Jubiläum. Auf viele weitere Jahre bester Zusammenarbeit!“
Prof. Dr. Dominik Burkard, Vorsitzender des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart
„Ihr besonderer Ansatz – partizipativ, dialogorientiert und nicht nur vom Schreibtisch aus, sondern mit den Menschen – verleiht der Arbeit eine Tiefe, die selten ist. So entstehen offene Räume des Dialogs und der Begegnung, in denen Vertrauen wächst, Perspektiven sich erweitern und echte Transformation möglich wird.“
Prof. Dr. Raymond Bimazubute, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart
„Die interkulturellen Jugendbegegnungen ermöglichen eine globale Sichtweise auf die aktuellen Entwicklungen und zeigen, dass wir in unterschiedlichen Lebensräumen gemeinsame Sorgen und Anliegen teilen. Sie stärken die Diözese darin, eine weite Perspektive einzunehmen und den Blick auch in den globalen Süden zu richten.“
Patricia Gualinga, Ständiges Forum für indigene Angelegenheiten der Vereinten Nationen und Vizepräsidentin der Conferencia Eclesial de la Amazonía
„Wir sind als Stiftung stolz darauf, dass wir rund 20 Jahre des Weges der Akademie gemeinsam gehen durften und sind stolz darauf, was wir für das Zusammenleben in einer vielfältigen und interreligiösen Gesellschaft in Baden-Württemberg erreicht haben.“
Ottilie Bälz, Leiterin „Globale Fragen“, Robert-Bosch-Stiftung
„75 Jahre Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart stehen für gelebte demokratische Bildungsarbeit, intellektuelle Offenheit und gesellschaftliche Verantwortung.
Als Mitglied des SWR-Rundfunkrats zeigt sich täglich, wie zentral Orte des reflektierten Austauschs für eine pluralistische Gesellschaft sind. Die Akademie schafft genau solche Räume: Orte, an denen unterschiedliche Perspektiven gehört, kontrovers diskutiert und in einen konstruktiven Dialog gebracht werden – jenseits von Zuspitzung und Polarisierung.
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen braucht es Institutionen, die Dialogfähigkeit nicht nur einfordern, sondern praktizieren: mit Haltung, mit Tiefe und mit der Bereitschaft, Komplexität auszuhalten. Diese Arbeit ist für den demokratischen Zusammenhalt unverzichtbar.
Dass dabei auch Stimmen aus unterschiedlichen religiösen, weltanschaulichen und gesellschaftlichen Kontexten selbstverständlich einbezogen werden – insbesondere jene, die im öffentlichen Diskurs oft zu wenig gehört werden –, ist Ausdruck einer offenen Gesellschaft, in der Zugehörigkeit und Beteiligung entstehen können. Die Akademie zeigt dabei immer wieder ein feines Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen, greift Themen frühzeitig auf und bleibt nah am Puls der Zeit.
Zugleich wird die Akademie als Ort erfahrbar, an dem Menschen ernsthaft zuhören. Die Zusammenarbeit ist geprägt von Vertrauen, Verlässlichkeit und gegenseitigem Respekt.
Besonders hervorzuheben ist dabei, dass die christlichen Werte, auf die sich die Akademie bezieht, kein bloßer formaler Rahmen sind. Sie werden gelebt – durch die Menschen, die hier arbeiten, durch ihre Haltung, durch ihre Art, Räume zu öffnen und Verantwortung zu übernehmen. Das ist in einer pluralen Gesellschaft alles andere als selbstverständlich.
Zum 75-jährigen Bestehen gratuliere ich der Akademie herzlich und wünsche ihr weiterhin die Kraft, gesellschaftliche Debatten mutig, differenziert und verantwortungsvoll mitzugestalten.“
Derya Şahan, Mitglied des SWR-Rundfunkrats
„Wenn ich an die Katholische Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart denke, dann werden Erinnerungen an viele Süddeutsche Hospiztage und deren Vorbereitungen wach. Das bedeutet, dass ich die Akademie mit freundlicher Gastfreundschaft, mit tiefen Begegnungen, bereicherndem Austausch und impulsgebenden Referenten verbinde, die die gemeinsam verbrachte Zeit zu Höhepunkten werden lassen. Danke für die Verknüpfung der (praktischen) Theorie und der Praxis an der Basis und die Ergänzung in der Unterschiedlichkeit.
So möchte ich der Akademie und allen, die darin ein- und ausgehen, zunächst herzlich zum 75. Geburtstag gratulieren und für die kommenden Jahre alles Gute wünschen. Mögen Sie erhalten und fortführen, dass weiterhin zu so vielfältigen Themen Austausch stattfinden kann.“
Sabine Horn, Ökumenische Hospizinitiative
„In unserer gemeinsamen, abrahamitischen Tradition zeigt sich in unseren unterschiedlichen Religionen letztlich die Universalität G‘‘ttes: Er erschuf den Menschen in seinem Bilde und damit zugleich in seiner ganzen Vielfalt. Eine gemeinsame, abrahamitische Tradition, die Toleranz und Respekt impliziert und zu der sich als „Verantwortung vor G‘‘tt und den Menschen“ auch unser Grundgesetz bekennt.
Mit Impulsen zum gesellschaftlichen Diskurs tragen wir einzeln und gemeinsam bei, Orientierung zu geben und unsere grundgesetzlich verbriefte Freiheit sinnstiftend zu füllen. Die Akademie der DRS ist diesem Ziel in vorbildlicher Weise verpflichtet und ich gratuliere herzlich zum 75-jährigen Jubiläum!“
Barbara Traub, Vorstandssprecherin der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs
„75 Jahre – Wie viele Tagungen der Akademie waren es wohl, die ich besucht habe? Ganz grob geschätzt etwa 200 in 35 Jahren! Dialog und Gastfreundschaft – das Motto war und ist Anspruch und Realität gleichermaßen.
Unvergessen bleiben die vielen Veranstaltungen, die wir mit russischen Partnern zum Thema deutsch-russische Beziehungen gemacht haben. Eine Träne darf nicht fehlen: Dass es das Tagungshaus in Weingarten nicht mehr gibt, tut weh!“
Michael Hermann, Kultusministerium Baden-Württemberg
„Seit einem Praktikum im Jahr 2007 bin ich mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart verbunden. Sie hat meinen beruflichen Lebensweg mit dem Schwerpunkt interreligiöser Dialog maßgeblich geprägt. Diese Verbindung ist durch meine Tätigkeit bei der Eugen-Biser-Stiftung intensiviert worden und trägt zahlreiche Früchte: Seit dem Jahr 2012 besteht die Kooperation mit der jährlich durchgeführten Interreligiösen Studienwoche im europäischen Kontext.
Vertieft hat sich die Kooperation im Themenfeld Interreligiöser Demokratiebildung mit den Projekten "Religiöse Vielfalt und kulturelle Lebenswelten an Schulen gestalten“ (ReKuLeS) 2023 - 2025 und "Religiöse Vielfalt gemeinsam Lernen und Leben in Bayern und Baden-Württemberg“ (ReViLBa²) seit dem Jahr 2025.
Hinzukommt als dritter Bereich die Zusammenarbeit der Islamberatung. Die an der Akademie errichtete Islamberatung in Baden-Württemberg hat im Jahr 2019 ein erfolgreiches Pendant in der von der Eugen-Biser-Stiftung getragenen Islamberatung in Bayern gefunden, die sich gegenseitig ergänzen. Ich wünsche der Akademie und dem Team viel Erfolg und ich freue mich auf die weitere Kooperation.“
Stefan Zinsmeister, Vorstandsvorsitzender der Eugen-Biser-Stiftung
„Seit 2015 ist unsere Fachstelle in Baden-Württemberg aktiv. Seit 2016 kooperieren wir mit der Akademie der Diözese Rottenburg Stuttgart. Gemeinsam Demokratie leben war der erste Fachtag, den wir gemeinsam mit Dr. Hussein Hamdan in Sindelfingen umsetzen durften. Dem folgten viele und viele weitere Formate, vor allem in der Kooperation mit dem Landeskriminalamt an den Standorten in Stuttgart Hohenheim und in Weingarten.
Alle Formate standen stets unter der Überschrift, dass sich Wissen nicht nur in Stuttgart abbilden soll, sondern sich vor allem auch über den Standort in Weingarten in die Breite des Landes tragen konnte. Wenn die Themen eben in ganz Baden-Württemberg stattfinden, müssen eben auch in ganz Baden-Württemberg Angebote abgebildet werden.
Für uns war die Akademie stets ein stabiler und verlässlicher Partner und wir freuen uns, dass wir auch über den Weggang von Dr. Hussein Hamdan mit Christian Ströbele, Constanze Jüngling, Stefanie Jebram und vielen weiteren aus dieser wertvollen Institution auch die nächsten 75 Jahre weiter zusammenarbeiten dürfen.“
Mathieu Coquelin, Fachstelle Extremismusdistanzierung im Demokratiezentrum Baden-Württemberg
„Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart bietet im Südwesten Deutschlands seit Jahrzehnten den zu allen Zeiten so wichtigen Raum für Diskussionen in unserer Gesellschaft. Gastfreundschaft, Dialogbereitschaft und höchste Expertise zu allen Themen haben die katholische Akademie in den vergangenen 75 Jahren zu einem unverzichtbaren Diskussionsforum gemacht. Zum Jubiläum wünsche ich der Akademie, auch in finanziell angespannten Zeiten, noch eine lange Zukunft!“
Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart
„Durch mehrere Ausstellungen, an denen ich als Bildende Künstlerin teilnehmen durfte, fühle ich mich mit der Akademie freundlich verbunden. Insbesondere die Ausstellungen im Kloster Weingarten als besonderer Ort für Kunst sind mir lebendig in Erinnerung. Ich hoffe sehr, daß die Arbeit der Kunstvermittlung durch Ausstellungen und die Unterstützung zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler durch Ankäufe fortgesetzt werden kann.
Der Anblick und die Auseinandersetzung mit Kunst kann das Wohlbefinden steigern und das Gefühl von Sinn im Leben erhöhen und schafft so einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit aller, besonders bei wiederholter Beschäftigung damit. Durch aktives Schaffen, aber auch durch passives Erleben wie durch Ausstellungsbesuche werden Streßabbau und emotionale Resilienz gefördert, was durch zahlreiche Untersuchungen nachgewiesen wurde. Daher kann man das Bemühen um Kunstvermittlung allgemein und insbesondere um das Sichtbarmachen von zeitgenössischer Kunst gar nicht genug würdigen. Ich wünsche der Akademie alles Gute zum 75. Geburtstag und hoffe, daß sich auch weiterhin viele Unterstützer, reichlich Energie und die Mittel finden, um die Förderung der Bildenden Künste aufrecht zu erhalten.“
Anja Luithle, Bildende Künstlerin
„Zum 75-jährigen Bestehen der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart wünsche ich dem starken Team der Akademie weiterhin viel Erfolg bei ihrem Auftrag zu bilden und Menschen zusammenzubringen! Als Beauftragter gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben bin ich sehr froh, dass die Akademie immer ein verlässlicher Partner ist in der Aufklärung und im Kampf gegen Antisemitismus und Verschwörungsmythen. Gemeinsam konnten wir schon viele wertvolle Veranstaltungen zu interreligiösem Dialog und interdisziplinärer Wissenschaft, zu Friedensarbeit und Wasserkrise bestreiten. Ich freue mich auf viele weitere spannende und anregende Debatten – für eine Gesellschaft, die in ihrer Unterschiedlichkeit fest zueinander steht.“
Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben
„Die Hohenheimer Tage sind im Migrationsrecht in Deutschland einzigartig, weil sie verschiedene berufliche Perspektiven zusammenbringen: Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen, Richter:innen, Menschen aus der Anwaltschaft und der Zivilgesellschaft.“
Prof. Dr. Pauline Endres de Oliveira, Humboldt-Universität Berlin
„Nach 35 Jahren als Richter an unterschiedlichsten Gerichten gibt es nicht viele Institutionen, von denen ich sagen könnte, dass es ohne sie nicht gegangen wäre. An der Spitze dieser kurzen Liste steht für mich die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit ihren Hohenheimer Tagen zum Migrationsrecht. Sie hat mich über Jahrzehnte begleitet und gestützt, hat mir in schwierigen Zeiten meine Motivation erhalten und mich stets davor bewahrt, in meiner Arbeit in bloße Routine – oder Unkenntnis - abzugleiten. Warum war das so?
Themen und Inhalte haben meinen Horizont immer wieder erweitert – Hohenheim war für mich der Ort, an dem jede und jeder eine Stimme hatten und an dem Offenheit, Toleranz und ein festes ethisches Fundament gleichermaßen selbstverständlich waren. Doch vor allem waren und sind es die Menschen, die die Akademie gestalten und die, die dorthin kommen: Sympathie und Kritik, Streit um die Sache und Achtung vor dem Engagement aller Teilnehmenden müssen keine Gegensätze sein – aus ihnen kann in Hohenheim sogar Freundschaft erwachsen. Vielen Dank für all dies – möge es uns allen noch sehr lange erhalten bleiben! Wir brauchen Hohenheim mehr denn je.“
Dr. Ulrich Maidowski, Bundesverfassungsrichter a.D
„Wenn ich im Migrationsbereich frustrierende Erfahrungen mache, dann baut mich der Austausch hier immer wieder auf und gibt mir sehr viel Kraft und Hoffnung, dass es in eine gute Richtung geht.“
Rechtsanwältin Maria Kalin, Ulm
„Als Schwester-Akademie im Südwesten freuen wir uns mit über dieses stolze Datum. In den gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen verbunden, sind wir als Akademien in Baden-Württemberg inhaltlich und politisch gemeinsam unterwegs.“
Dr. Karsten Kreuzer, Direktor der Katholischen Akademie Freiburg
„Aus der Bad Boller Nachbarschaft grüße ich Sie und gratuliere Ihnen herzlich zum 75-jährigen Bestehen der Akademie der Diözese Rottenburg Stuttgart. In herausfordernden Zeiten großer Transformationen übernehmen kirchliche Akademien eine wichtige Aufgabe für den politischen Diskurs und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Akademien sind ein sichtbarer Ausdruck der Verantwortung, die die Kirchen für die soziale und demokratische Gestaltung unseres Landes übernehmen. Sie eröffnen Räume für Begegnung, für Dialog und Orientierung im Lichte des Evangeliums zu den drängenden Fragen und Themen der Zeit. Dieses Anliegen verbindet uns über alle Konfessionsunterschiede hinweg, und das hat zwischen unseren beiden Einrichtungen zu einem bewährten Miteinander und zu zahlreichen erfolgreichen Kooperationen geführt. Ich bin gespannt auf den weiteren gemeinsamen Weg und wünsche der Akademie der Diözese Rottenburg Stuttgart für Ihre Arbeit weiterhin alles Gute und Gottes Segen.“
Dr. Dietmar Merz,Evangelische Akademie Bad Boll





















