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Liebe Leserin, lieber Leser,

 

das Pfingstfest liegt nun schon gut drei Wochen hinter uns. Im Vergleich zu Weihnachten oder Ostern ist es in und vor allem außerhalb der Kirche weniger populär. Anders als die Erzählungen von Geburt und Tod des Menschen Jesus von Nazareth zu Weihnachten und Ostern mag es weniger greifbar sein. Und auch die Wirkung im kulturellen oder gar kommerziellen Gebrauch ist mager. So sind populäre Bräuche Fehlanzeige und der Pfingstochse in Ravensburg oder Biberach ist längst verschwunden.

Da ist es auffallend, dass das Fest des Heiligen Geistes im Journalismus durchaus pointierte Beachtung findet. Weniger im Blick auf den Geburtstag der Kirche, aber deutlich als Fest der sprachlichen Verständigung. So steht Pfingsten laut Heribert Prantl für das „Wunder einer menschlichen Verständigung. Und Thomas Assheuer schrieb zehn Jahre zuvor im „Zeit“-Leitartikel: „Das kommunikative Pfingstwunder rührt an ein menschliches Elementarverlangen, es rührt an die Sehnsucht nach Frieden, oder nüchterner gesagt, an den Wunsch nach Differenz ohne Gewalt. (…) Der egalitäre Heilige Geist verbürgt das Gemeinsame jenseits brutaler Trennungen, jenseits von Herkunft und Religion.“

Auch die Veranstaltungen der Akademie sind vom Wunsch nach Verständigung über Grenzen von Verortungen und Religionen hinweg geprägt. So zum Beispiel am 3.Juli in Weingarten, wenn Landrat Harald Sievers und Sozialrechtsprofessor Constantin Hruschka aus unterschiedlicher Perspektive über die Migrationspolitik nach der Bundestagswahl debattieren. Oder wenn beim Projekttag Islamberatung am 26. Juni das Zusammenleben mit Muslim:innen thematisiert wird. Knapp eine Woche später kann dann am 2. Juli das Jubiläum 10 Jahre Islamberatung gefeiert werden. Und das neue Format Kunst-Kaffee bietet Gelegenheit zur Verständigung über die Demokratie und andere lebenswichtige Fragestellungen.

Zu diesen und anderen Veranstaltungen laden wir Sie ganz herzlich ein. Und es ist gut zu wissen, dass die Wirkungen alles kommunikativen Tuns nicht allein in unserer Hand liegen – so wie der Heilige Geist unverfügbar ist.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr

Dr. Daniel Meier
Leitung Stabsstelle Kommunikation

Die nächsten Veranstaltungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mittendrin

  

Liebe Freundinnen und Freunde der Akademie,

wer derzeit an den Schaukästen evangelischer Kirchen und Gemeindehäuser in Württemberg vorbeigeht, dem fallen vielleicht jene Plakate auf, auf denen junge Menschen, neudeutsch „Testimonials“, für das Theologiestudium werben. Unter dem gemeinsamen Motto „Mein Berufsziel: Leben. Evangelische Theologie studieren in Württemberg“ präsentieren sich zum Beispiel Vivien als Türöffnerin, Lukas als Ewigkeitsexperte oder Britta als Zeremonienmeisterin.

Auch die Katholische Theologie hat bekanntlich ein Nachwuchsproblem, auch in Tübingen. Deshalb startet dort im Herbst die Kampagne „Theologie & Du“ – mit Unterstützung der Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ unserer Diözese. Wie bei den Protestanten soll auch hier das Interesse am Theologie-Studium in Tübingen geweckt und eine niederschwellige Kontaktmöglichkeit für Studieninteressierte geboten werden. Auf den ersten Blick haben die Begriffe auf den Stickern und Bierdeckeln nichts mit einem Theologie-Studium zu tun, machen aber hoffentlich neugierig. Die Akademie beteiligt sich gerne an der Kampagne und hält Sie auf dem Laufenden!

Daniel Meier

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Große Wirksamkeit gegen belastende Beschwerden
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Stellenausschreibung

 

Akademiedirektor:in Diözese Rottenburg-Stuttgart 1427/11/25

Beschäftigungsumfang 100 % (teilbar)

Was Sie bei uns bewegen können:

In dieser Leitungsfunktion übernehmen Sie die Verantwortung für die inhaltlich-strategische Weiterentwicklung der Akademie sowie die Koordination der Bildungsarbeit in der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft. Theologisch fundiert, kirchlich verortet und öffentlich wirksam gestalten Sie zentrale Zukunftsthemen wie gesellschaftlichen Zusammenhalt, ganzheitliche Nachhaltigkeit sowie sozialethische und pastorale Fragestellungen.

Weitere Informationen unter www.jobs.drs.de

 

  

  

  

 
 
 

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