Veranstaltungs-Rückschau

    03.08.2020, 15:00 Uhr – 06.08.2020, 13:00 Uhr, Weingarten
    Philosophische Sommerwoche

    Objektivität, Realität und Endlichkeit

    Von der Philosophie der Essenz zur Philosophie der Existenz

    Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu einem großen Umbruch in der Philosophie: Nicht mehr die Essenz, das Wesen der Dinge, sondern die endliche Existenz des Menschen rückte ins Zentrum des philosophischen Denkens. Wichtig wurden aber auch Sprache, Symbolformen und das Heilige als ‚absoluter Wert'. Dem folgten ‚katholische Denker' wie Romano Guardini, Edith Stein oder Josef Pieper, die sich an der ‚Objektivität' und am ‚Realismus' orientierten.

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    25.04.2020, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Frühjahrsregionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

    All-Vereinigung in Christus

    Christliche Schöpfungsmystik bei Maximus Confessor (um 580-662)
    Der bedeutendste Theologe des 7. Jahrhunderts, der heilige Mönch Maximus, sieht im Menschen das natürliche Bindeglied und die Zusammenfassung aller Gegensätze, der so das All zu Gott als Ursprung zurückführen sollte. Weil er versagt, unternimmt Gott selbst das Werk der All-Vereinigung unter einem Haupt im Gott-Menschen Christus, um Mensch und Kosmos zu retten.
    Die Veranstaltung fällt leider aus.
    16.11.2019, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Herbstregionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

    Mystische Sprachwelten

    Der Mensch als Schöpfer bei John R. R. Tolkien und Michel de Certeau

    Der britische Schriftsteller und Philologe John Tolkien hat mit seinem Fantasy-Roman "Der Herr der Ringe" eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts geschaffen. Seine Mythologie basiert auf eigens konstruierten Sprachen. Der französische Jesuit, Soziologe und Kulturphilosoph Michel de Certeau versteht die Mystik als Symptom der Krise der mittelalterlichen Glaubensgewissheit; sie rückt damit in die Mitte der Auseinandersetzungen zwischen Religion und Moderne.
    Die Veranstaltung wird verschoben.
    02.11.2019, 14:00 Uhr – 03.11.2019, 13:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Hoimar von Ditfurths „Big History“

    Was wir von einem interdisziplinären Pionier 30 Jahre nach seinem Tod noch lernen können

    Wie kaum ein anderer seiner Zeit hat der habilitierte Arzt und Wissenschaftsjournalist Hoimar von Ditfurth mit seinen Büchern und Fernsehsendungen begeistert. Wissenschaft hat er im besten Sinne popularisiert und leidenschaftlich gegen Pseudowissenschaft und Kreationismus ins Feld geführt. Diese Frontstellung hat ihn aber nicht davon abgehalten, Naturwissenschaft und Religion in ein neues, solides Gespräch zu bringen und daraus eine „Big History“ des gesamten Kosmos zu konzipieren, die bis heute ihresgleichen sucht.
    Die Veranstaltung fällt leider aus.
    04.10.2019, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Schöner neuer Mensch

    Transhumanismus trifft christliches Menschenbild

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    04.10.2019, 17:00 Uhr – 06.10.2019, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Religion and Science Network Germany

    Transformation der Menschheit?

    Die schöne neue Welt des Transhumanismus

    War es lange Zeit der Science-Fiction-Literatur vorbehalten, kühne Zukunftsvisionen der Menschheit zu entwerfen, so scheint die Realisierung solcher Entwürfe aufgrund des enormen Fortschritts in greifbare Nähe zu rücken. Mit dem sogenannten Transhumanismus wird dadurch eine intellektuelle Bewegung beflügelt, die eine Radikalisierung der Interaktion von Mensch und Technik anstrebt. Letztlich soll auch die Natur des Menschen selbst durch Anwendung von Technik und die Verschmelzung mit ihr transformiert werden, bis schließlich – so sehen es extreme Vertreter – die menschliche Gattung durch posthumane Intelligenzen ersetzt wird.
    In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie München

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    23.09.2019, 09:00 Uhr – 24.09.2019, 17:00 Uhr, Weingarten
    Geschlossene Fachtagung

    Komparative Theologie

    Eine Entwicklungsperspektive für den Religionsunterricht

    Religiöse Vielfalt ist für die Religionspädagogik eine Herausforderung und zugleich Chance: Didaktische Konzepte sind weiter zu entwickeln. Nötig ist eine Auseinandersetzung, die über religionskundliche Informationen hinaus geht, die das Selbstverständnis religiös Glaubender betrifft und die Förderung einer pluralitätsfähigen Identität. Welche Perspektiven ergeben sich dazu aus dem Ansatz Komparativer Theologie?
    In Kooperation mit der Hauptabteilung IX Schulen der Diözese Rottenburg-Stuttgart

    Programm

    29.07.2019, 15:00 Uhr – 01.08.2019, 13:00 Uhr, Weingarten
    Philosophische Sommerwoche Weingarten

    Geschichte, Dialektik und Poesie

    Vom Deutschen Idealismus zur deutschen Romantik

    Der Deutsche Idealismus will das Ganze der Welt in einem umfassenden Gesamtentwurf oder "System" wissenschaftlich auf den Begriff bringen und erschöpfend darstellen. Als Reaktion hierauf und auf ein verbürgerlichtes Christentum strebt die deutsche Romantik danach, die Welt durch Poesie, Ästhetik und Gefühl mit dem Höheren, Unsichtbaren und Unendlichen zu verbinden und so zu "romantisieren". Natur, Volkspoesie, Übersinnliches, Wunder, das Traumhafte-Unbewusste gewinnen dadurch neu an Bedeutung.

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    23.03.2019, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Regionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

    Mystik und Theosophie

    Angelus Silesius (1624-1677) und Friedrich Christoph Oetinger (1702-1782)
    Angelus Silesius, eigentlich Johannes Scheffler, war Lyriker, Theologe und Arzt. 1653 konvertierte er zum Katholizismus, ließ sich zum Priester weihen und wurde in Breslau "zum Gegenreformator und Verteidiger der Kirche". Friedrich Christoph Oetinger, evangelischer Pfarrer und führender Vertreter des württembergischen Pietismus, erkannte in der Geistleiblichkeit das "Ende der Werke Gottes".
    In Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

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    23.11.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Worüber lacht Gott? - Humor in der Mystik der Weltreligionen

    Passen Glaube und Lachen überhaupt zusammen? Ja – wie sich besonders in den mystischen Traditionen zeigt. Der Religionswissenschaftler Harald-Alexander Korp beschäftigt sich seit Jahren mit diesen Fragen und nimmt Sie mit auf eine amüsante Entdeckungsreise in die Welt der Mystik der großen Weltreligionen.

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    17.11.2018, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Jakob Böhme und Franz von Baader

    Zwei herausragende Denker zwischen Mystik und Philosophie

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    27.10.2018, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Regional – konkret – zukunftsfähig

    Alternatives Handeln angesichts gesellschaftlicher Umbrüche

    Gesellschaft und Zukunft geschehen nicht von alleine, sondern werden aktiv oder passiv von uns (mit)gemacht.

    Wir fragen uns, was sind Themen, die Leute in der Region bewegen, was machen sie ganz konkret, regional und in die Zukunft gerichtet.

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    Programm

    26.10.2018, 16:00 Uhr – 28.10.2018, 13:00 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Unsere Zeit denken

    Interkulturelle Gegenwartsanalysen und Handlungsperspektiven

    Zeitdiagnosen begreifen unsere Gegenwart unterschiedlich: von Prozessen der Individualisierung, Rationalisierung und Beschleunigung bis zu neuen Formen von Vergemeinschaftung, bürgerschaftlichem Engagement und Suchbewegungen nach dem "guten Leben". Welche ergänzenden Wahrnehmungen und Ressourcen können interkulturelle Perspektiven erschließen? Welche alternativen Praxen und regionalen Initiativen eröffnen neue Handlungsräume?

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    Kontakt

    30.07.2018, 15:00 Uhr – 02.08.2018, 13:00 Uhr, Weingarten
    Philosophische Sommerwoche Weingarten

    Vernunft, Bewusstsein und Kritik

    Philosophen des Nordens und der Rationalismus der Neuzeit

    Wir nehmen Denker wie Leibniz, Kant und Newton in den Blick. Aber auch Spinoza, Swedenborg, Hamann und Kierkegaard sowie der wenig bekannte, aber heute besonders aktuelle Karl Christian Friedrich Krause können unter dieser Perspektive betrachtet werden.
    Bestandteil der Tagung ist auch ein Konzert für Orgel und Gesang in der Basilika mit Professor Wolfram Rehfeldt, vormaliger Organist am Dom in Rottenburg.

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    29.06.2018, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Die Sicht indigener Völker auf den Schutz der Erde

    Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Tagung Zukunft mit indigenen Völkern Lateinamerikas

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    15.06.2018, 14:00 Uhr – 16.06.2018, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    KI auf dem Vormarsch?

    Über die digitale Transformation unserer Gesellschaft

    Untrennbar mit dem Trend der "Digitalisierung" ist das Schlagwort der Künstlichen Intelligenz (KI) verbunden. Ausgestattet mit massiven Investitionen und unvorstellbaren Mengen an Nutzerdaten wird KI Märkte und Gesellschaft tief durchdringen. Selbstfahrende Autos, Spracherkennungs- und Übersetzungsprogramme machen das Leben leichter; (ethische?) Entscheidungen scheinen ebenso delegierbar wie unliebsame Arbeit. Und der Preis?

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    21.04.2018, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Regionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

    Jacob Böhme und Franz von Baader

    Zwei herausragende Denker zwischen Mystik und Philosophie
    Der Schustermeister Jacob Böhme (1575-1624) gilt als der "erste deutsche Philosoph" (Hegel) und "Wundererscheinung in der Geschichte der Menschheit" (Schelling). 1612 erschien sein erstes Werk "Aurora", das ihn über Europa hinaus bekannt machte. Heute stößt sein mystisches Denken wieder neu auf großes Interesse, wie die Böhme-Ausstellung "Alles in allem" in Dresden (2017) sowie der Böhme-Film "Morgenröte im Aufgang" (2016) belegen. - Der Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph Franz von Baader (1765-1841) gilt als "Wegbereiter heutiger Theologie" und einer der Geistesväter der ökumenischen Bewegung. Mit seinen philosophischen Schriften wirkte er stark auf die Naturphilosophie Schellings ein. Er selbst verstand sich als "Boehme redivivus".
    Wegen der Jahrestagung der "Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik" vom 20. bis 22. April 2018 in Bad Urach wird die Regionaltagung der Gesellschaft zu "Jacob Böhme und Franz von Baader" vom 21. April auf den 17. November 2018 verschoben.
    Die Veranstaltung wird verschoben.
    17.03.2018, 13:30 Uhr – 18.03.2018, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Passionszeit-Tagung

    Die Kunst des Scheiterns

    Biblische und heutige Erfahrungen

    Unser Bild vom selbstbestimmten Menschen und von einer erfolgsorientierten Gesellschaft wird von Erfahrungen des Scheiterns durchkreuzt. Da sich darin die Endlichkeit des Menschen zeigt, wundert es nicht, dass auch die Bibel vielfache Motive des Scheiterns kennt. Macht sie auch Hoffnung auf einen Neuanfang über das Scheitern hinaus?

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    18.11.2017, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Martin Luther - ein Mystiker?

    Zu den mystischen Wurzeln des Reformators

    Luthers erfahrungsbezogene Theologie wurzelt auch in der spätmittelalterlichen Mystik. Sein Verständnis des Glaubens zielt auf eine Christusgemeinschaft, die man als mystisch bezeichnen kann. Luther selbst kennt mystische Erfahrungen, wenn er bezeugt, ekstatisch im "dritten Himmel" gewesen zu sein.
    Regionaltagung der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

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    20.10.2017, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Weingartener Abend

    Buen Vivir - Vom Recht auf ein gutes Leben.

    Ein gutes Leben für alle im Einklang mit der Natur. Eine schöne romantische Vorstellung oder Impuls für eine zukunftsfähige Welt? Dieser Frage geht die Konzertlesung mit Alberto Acosta und Grupo Sal nach. Alberto Acosta ist ehemaliger Minister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors, ein Mitbegründer der bekannten Yasuní ITT-Initiative und eine der prominetesten Stimmen des Buen Vivir. Inspiriert von indigenen Ideen gibt er Impulse für ein solidarisches Wirtschaften, ein anderes Verhältnis von Mensch und Umwelt, stellt eine neue Ethik der Entwicklung vor und berichtet über seine Erfahrung bei der politischen Umsetzung.
    Die politisch-gesellschaftlichen Visionen wechseln sich ab und verbinden sich mit der Musik der lateinamerikanischen Kult-Band Grupo Sal.
    So wird das Buen Vivir an diesem Abend auch sinnlich-künstlerisch erfahrbar. Im Anschluss ist Raum für Fragen, Diskussion und Austausch.

    Gefördert mit Mitteln des Evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes, sowie ENGAGEMENT GLOBAL und dem AKADEMIEVEREIN

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