Ökumene – Der Weg zu Frieden und gedeihlichem Miteinander

Bischof Dr. Gebhard Fürst und Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate

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Friedliches Zusammenleben im Geiste Abrahams
Der Beitrag der Religionen zu Toleranz und Verständigung


Die abrahamitischen Religionen bieten vielfältige Ressourcen zu Toleranz und Verständigung. Wie sind diese zu erschließen und für interreligiöse Verständigungsprozesse anwendbar zu machen? Welche spezifischen Herausforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten ergeben sich dabei im Blick auf die Situation in Afrika? Hier setzt das Projekt „Pactum Africanum“ an.

Afrika, der Kontinent der Hoffnung, braucht Frieden, keine Waffen. Afrika ist ein zutiefst religiöser Kontinent. Gerade religiöse Menschen schmerzt es besonders, wenn Religion zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht wird. Judentum, Christentum und Islam bekennen sich zum Frieden, dennoch kommt es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Dagegen engagiert sich „Pactum Africanum“ als Gemeinschaft über die Grenzen der Religionen hinweg. Etwa in Äthiopien haben Juden, Christen und Muslime seit vielen Jahrhunderten als gute Nachbarn zusammengelebt. Das beweist: Ein friedliches Neben- und Miteinander in Afrika ist möglich.
Die Kunst, mit Differenzen umzugehen, ist der Schlüssel für den religiösen Frieden. Aus Gottes Barmherzigkeit schöpfen die an den einen Gott Glaubenden die Kraft, auch Mitmenschen barmherzig und mit Respekt zu begegnen. Dieser Respekt umfasst alle Menschen, nicht nur die Gemeinschaft der eigenen Glaubenstradition. So ist es die positive Kraft des Glaubens selbst, die Respekt und starke Toleranz befördern kann und Räume öffnet für echte Begegnung. Die Akademie bietet Theologen und Experten aus der Praxis die Gelegenheit, sich über Wege zu Frieden und dem Miteinander der Religionen auszutauschen.

Veranstaltungen des Fachbereichs Theologie - Kirche - Gesellschaft

Offene Veranstaltung

Geliebtes Amazonien - Was ist wahre Liebe?

Zu den Folgen der Amazonassynode für den Synodalen Weg

Das apostolische Schreiben von Papst Franziskus zu den Vorschlägen der Amazonassynode 2019 hat der Papst mit der Anrede „Geliebtes Amazonien“ übertitelt. Südamerika ist sein geliebter Kontinent und er fürchtet um die Natur für uns alle und ist an der Seite der geschundenen Menschen. Auch deshalb war die Hoffnung der Bischöfe und Synodenteilnehmer in Rom groß, dass die Vorschläge und Bitten der Christlichen Bevölkerung aus dem Amazonasbecken von Franziskus ernst genommen würden. Wie mag es aber um die wahre Liebe stehen, wenn dazu neue, pastorale Wege notwendig sind, um die wichtigen Anliegen überhaupt umzusetzen zu können? Hier ist die Enttäuschung nicht nur in Amazonien groß, sondern auch in der deutschen Kirche, die sich kräftigen Rückenwind für den Synodalen Weg versprochen hatte. Was bedeutet das Dokument der Amazonassynode für die deutsche Kirche, für uns hier in der Diözese im Haupt- und Ehrenamt? Darüber kompakt zu informieren und mit Ihnen zu diskutieren, ist Ziel unseres „Nachgefragt“-Abends.
Die Veranstaltung fällt leider aus.

Veranstaltungen für ExpertInnen

Aufrecht

Spirituellen Missbrauch aufdecken – Autonomie ermöglichen
Tagung für alle pastoralen Dienste, pastorale MitarbeiterInnen, Geistliche BegleiterInnen, kirchliche MitarbeiterInnen im Bereich Seelsorge, Beratung und Diakonie.
Die Veranstaltung ist für diese Zielgruppe kostenfrei

Vorabinformation


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25.03.2020, 15:00 Uhr – 27.03.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Gott und Geschichte(n) - Theologie und das Ende der großen Narrative

„Die Frage nach dem Sinn der Geschichte hat angesichts der großen Katastrophen der Menschheitsgeschichte eine prekäre Gestalt. Wie lässt sich noch an einem Gottesgedanke festhalten, der im Angesicht des realen Geschichtsverlauf plausibel ist und Hoffnung schenken kann? Wie muss Theologie gestaltet sein, die sich von der Realität als Ort der Offenbarung beeinflussen lässt? Welcher Narrative kann sich eine gegenwartssensible Theologie bedienen?"
In Zusammenarbeit mit Nachwuchsnetzwerk Dogmatik & Fundamentaltheologie


Die Veranstaltung fällt leider aus.
18.03.2020, 19:00 Uhr – 21.03.2020, 13:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Das Gesicht der Kirche im Alltag der Menschen?

Die Bedeutung des Diakonats für eine diakonische Kirche
Internationales Symposion zur Theologie des Diakonats
Vor 50 Jahren hat die Kirche auf dem II. Vatikanischen Konzil den Diakonat für Männer wieder eingeführt. Trotzdem ist es nicht gelungen, dieses Amt weltweit zu etablieren, obwohl ein hoher Bedarf gegeben ist. Worin liegen die Gründe? Welches theologische Profil müsste weiter geklärt werden, wie steht es mit der Inkulturation dieses Dienstes und warum sind Frauen weiterhin nicht an diesem Amt beteiligt? Diese und viele weitere Fragen gilt es - auf dem überwiegend englischsprachigen Symposion - zu klären. In Zusammenarbeit mit: Deutsche Bischofskonferenz, Diözese Rottenburg Stuttgart, Internationales Diakonatszentrum, Archdiocese of Galveston-Aouston.
Die Veranstaltung fällt leider aus.
03.11.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Christoph Röhl: „Benedikt XIV. - Verteidiger des Glaubens“ (Film)

Verteidiger des Glaubens - ein Dokumentarfilm über Benedikt XVI.
Über fünf Jahre hat der deutsch-britische Regisseur Christoph Röhl an einem Film über die Person des Papa Emeritus, Benedikt XVI., gearbeitet.
Nach der Filmvorführung haben wir und Sie Gelegenheit, mit Christoph Röhl, Pater Dr. Friedrich Emde und Gemeindereferentin Martina Andric-Röhner über den Film und sein Bild der katholischen Kirche zu diskutieren.

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