Ökumene – Der Weg zu Frieden und gedeihlichem Miteinander

Friedliches Zusammenleben im Geiste Abrahams
Der Beitrag der Religionen zu Toleranz und Verständigung


Die abrahamitischen Religionen bieten vielfältige Ressourcen zu Toleranz und Verständigung. Wie sind diese zu erschließen und für interreligiöse Verständigungsprozesse anwendbar zu machen? Welche spezifischen Herausforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten ergeben sich dabei im Blick auf die Situation in Afrika? Hier setzt das Projekt „Pactum Africanum“ an.

Afrika, der Kontinent der Hoffnung, braucht Frieden, keine Waffen. Afrika ist ein zutiefst religiöser Kontinent. Gerade religiöse Menschen schmerzt es besonders, wenn Religion zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht wird. Judentum, Christentum und Islam bekennen sich zum Frieden, dennoch kommt es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Dagegen engagiert sich „Pactum Africanum“ als Gemeinschaft über die Grenzen der Religionen hinweg. Etwa in Äthiopien haben Juden, Christen und Muslime seit vielen Jahrhunderten als gute Nachbarn zusammengelebt. Das beweist: Ein friedliches Neben- und Miteinander in Afrika ist möglich.
Die Kunst, mit Differenzen umzugehen, ist der Schlüssel für den religiösen Frieden. Aus Gottes Barmherzigkeit schöpfen die an den einen Gott Glaubenden die Kraft, auch Mitmenschen barmherzig und mit Respekt zu begegnen. Dieser Respekt umfasst alle Menschen, nicht nur die Gemeinschaft der eigenen Glaubenstradition. So ist es die positive Kraft des Glaubens selbst, die Respekt und starke Toleranz befördern kann und Räume öffnet für echte Begegnung. Die Akademie bietet Theologen und Experten aus der Praxis die Gelegenheit, sich über Wege zu Frieden und dem Miteinander der Religionen auszutauschen.

Veranstaltungen des Fachbereichs Theologie - Kirche - Gesellschaft

Offene Veranstaltung

Online: Politisch-Philosophischer Salon 2021

ALLES BLEIBT ANDERS! Die Idee zu diesem Format, das mit drei Abenden und einer Politisch-Philosophischen Sommerwoche startet, entstand im Jahr 2020. Wie im Zeitraffer und mit einem Brennglas wurde deutlich, dass es grundsätzlich neue Einsichten und Konzepte braucht, um Herausforderungen wie die einer weltweiten Pandemie nachhaltig widerstehen zu können. Dr. h.c. mult. Annette Schavan und Prof. Dr. Ortwin Renn diskutieren mit verschiedenen prominenten Gästen, die Neues denken, um anders handeln zu können. Unser eingeladener Gast am 24.2. wird Prof. Dr. Maja Göpel sein.

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Veranstaltungen für ExpertInnen

Gott und Geschichte(n) – Theologie und das Ende der großen Narrative

„Die Frage nach dem Sinn der Geschichte hat angesichts der großen Katastrophen der Menschheitsgeschichte eine prekäre Gestalt. Wie lässt sich noch an einem Gottesgedanken festhalten, der im Angesicht des realen Geschichtsverlaufs plausibel ist und Hoffnung schenken kann? Wie muss Theologie gestaltet sein, die sich von der Realität als Ort der Offenbarung beeinflussen lässt? Welcher Narrative kann sich eine gegenwartssensible Theologie bedienen?”
In Zusammenarbeit mit Nachwuchsnetzwerk Dogmatik & Fundamentaltheologie
Die Veranstaltung fällt leider aus.

03.12.2020, 09:00 Uhr – 05.12.2020, 18:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

ABGESAGT: Christentum im Plural

Ein Qualifizierungsangebot für einen differenzierten Umgang mit der Vielfalt christlicher Prägungen
In sieben Modulen infomiert der Kurs über zentrale Inhalte und kulturelle Ausformungen des Christentums in Geschichte und Gegenwart. Der Kurs entspricht den Anforderungen des Bildungszeitgesetzes.
In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung der Diözese und dem Institut für Fort-und Weiterbildung der Diözese
Die Veranstaltung fällt leider aus.
13.10.2020, 18:30 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Wir müssen reden über

Sexualmoral

Begleitend zum Synodalen Weg, bieten wir zu jedem Forum des Synodalen Weges eine Veranstaltung bis 2021 an.

Dokumentationen / Meldungen / Videos anzeigen

Programm anzeigen

01.10.2020, 09:30 Uhr - 17:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Aufrecht

Spirituellen Missbrauch aufdecken – Autonomie ermöglichen
Die Tagung wendet sich an alle pastoralen Dienste, pastorale MitarbeiterInnen, Geistliche BegleiterInnen sowie kirchliche MitarbeiterInnen im Bereich Seelsorge, Beratung und Diakonie.
Die Veranstaltung ist für diese Zielgruppe kostenfrei:

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