Philosophie / Anthropologie

Veranstaltungen

Philosophische Sommerwoche

Objektivität, Realität und Endlichkeit

Von der Philosophie der Essenz zur Philosophie der Existenz

Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu einem großen Umbruch in der Philosophie: Nicht mehr die Essenz, das Wesen der Dinge, sondern die endliche Existenz des Menschen rückte ins Zentrum des philosophischen Denkens. Wichtig wurden aber auch Sprache, Symbolformen und das Heilige als ‚absoluter Wert'. Dem folgten ‚katholische Denker' wie Romano Guardini, Edith Stein oder Josef Pieper, die sich an der ‚Objektivität' und am ‚Realismus' orientierten.

Veranstaltungs-Rückschau

25.04.2020, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Frühjahrsregionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

All-Vereinigung in Christus

Christliche Schöpfungsmystik bei Maximus Confessor (um 580-662)
Der bedeutendste Theologe des 7. Jahrhunderts, der heilige Mönch Maximus, sieht im Menschen das natürliche Bindeglied und die Zusammenfassung aller Gegensätze, der so das All zu Gott als Ursprung zurückführen sollte. Weil er versagt, unternimmt Gott selbst das Werk der All-Vereinigung unter einem Haupt im Gott-Menschen Christus, um Mensch und Kosmos zu retten.
Die Veranstaltung fällt leider aus.
16.11.2019, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Herbstregionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

Mystische Sprachwelten

Der Mensch als Schöpfer bei John R. R. Tolkien und Michel de Certeau

Der britische Schriftsteller und Philologe John Tolkien hat mit seinem Fantasy-Roman "Der Herr der Ringe" eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts geschaffen. Seine Mythologie basiert auf eigens konstruierten Sprachen. Der französische Jesuit, Soziologe und Kulturphilosoph Michel de Certeau versteht die Mystik als Symptom der Krise der mittelalterlichen Glaubensgewissheit; sie rückt damit in die Mitte der Auseinandersetzungen zwischen Religion und Moderne.
Die Veranstaltung wird verschoben.
02.11.2019, 14:00 Uhr – 03.11.2019, 13:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Hoimar von Ditfurths „Big History“

Was wir von einem interdisziplinären Pionier 30 Jahre nach seinem Tod noch lernen können

Wie kaum ein anderer seiner Zeit hat der habilitierte Arzt und Wissenschaftsjournalist Hoimar von Ditfurth mit seinen Büchern und Fernsehsendungen begeistert. Wissenschaft hat er im besten Sinne popularisiert und leidenschaftlich gegen Pseudowissenschaft und Kreationismus ins Feld geführt. Diese Frontstellung hat ihn aber nicht davon abgehalten, Naturwissenschaft und Religion in ein neues, solides Gespräch zu bringen und daraus eine „Big History“ des gesamten Kosmos zu konzipieren, die bis heute ihresgleichen sucht.
Die Veranstaltung fällt leider aus.