Geschichte

Veranstaltungen

Veranstaltungen für ExpertInnen

Gesicht und Handschrift

Transzendente Begründung und Authentifikation in mittelalterlichen Visionen

Jenseitsvisionen werden mehrfach umgeschrieben - auch im Interesse von politischen, religiösen und sozialen Verhältnissen. Aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen wird die Tagung Funktion und Erzählstrategien mittelalterlicher Visions-Erzählungen in hagiographischen, historiographischen und chronikalischen Quellen beleuchten.
In Zusammenarbeit mit dem DFG-Projekt "Vergänglichkeit und Ewigkeit" (Universität Kiel) und dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen
Die Veranstaltung wird verschoben.

13. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender

Männlichkeiten und Natur(-Verhältnisse)

Mit der Klimadebatte ist das Verhältnis zwischen Männlichkeiten und Natur wieder auf der Agenda. Beunruhigt blickt die Welt auf die männlich dominierte Natur-Ausbeutung. Die 13. AIM Gender-Tagung greift anthropologische, historische und ästhetisch-literarische Hervorbringungen und soziale Konstellationen des Verhältnisses von Männlichkeiten und Natur sowie Männern zu sich selbst auf.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender)

Call for Papers


Offene Veranstaltung

Partizipationsräume von Frauen

in Geschichte und Gegenwart

Seit den Anfängen der Frauenbewegung kämpfen Frauenrechtlerinnen um gleichberechtigte Teilhabe an der Bildung, am Berufsleben und an der Politik. Keine der Errungenschaften scheint aber dauerhaft gesichert. Zeigt dies nicht die rückläufige Anzahl weiblicher Abgeordneter in den Parlamenten? Solche und ähnliche Fragen in Gegenwart und Geschichte sind Gegenstand der Tagung.
In Zusammenarbeit mit dem Verein Frauen & Geschichte Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

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Veranstaltungs-Rückschau

25.03.2020, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr, Stuttgart
Offene Veranstaltung

Missbrauch, Zölibat und Systemkrise

Eine historische Selbstvergewisserung

Kommt jetzt das Ende der Diskussion über den Pflichtzölibat? Der Missbrauchsskandal und der eklatante Priestermangel haben dazu geführt, dass solche Fragen inzwischen in der katholischen Kirche offen diskutiert werden. Doch der Zölibat ist nur ein Baustein im System der zentralistischen Herrschaft von Männern, das Missbrauch ermöglicht hat. Deswegen sind weitergehende Reformen notwendig: mehr kollegiale Kontrolle, mehr Einfluss von Laien und vor allem von Frauen, mehr Subsidiarität. Bewährte Vorbilder gibt es in der Vergangenheit. Prof. Hubert Wolf ruft sie im Gespräch mit Jörg Vins in Erinnerung. Gesprächspartner aus der Diözesanleitung ist Weihbischof Matthäus Karrer.
In Zusammenarbeit mit dem Haus der Katholischen Kirche Stuttgart
Die Veranstaltung fällt leider aus.
10.03.2020, 09:00 Uhr – 11.03.2020, 17:00 Uhr, Weingarten
Die Veranstaltung findet statt!

Historisches Wissen und gesellschaftlicher Bildungsauftrag

am Beispiel des Nationalsozialismus

In Baden-Württemberg existieren zahlreiche Initiativen, Museen, Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Forschungseinrichtungen, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigen. Es soll diskutiert werden, welche Möglichkeiten zum inhaltlich-wissenschaftlichen Austausch diese Institutionenvielfalt bietet und wie eine nachhaltige zivilgesellschaftliche Diskussion zu den Themen Geschichte und Erinnerung zu gestalten ist.
In Zusammenarbeit mit dem Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin am Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg der Universität Ulm in Ravensburg-Weissenau und dem Sekretariat des Denkstättenkuratoriums NS-Dokumentation Oberschwaben

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27.02.2020, 16:00 Uhr – 28.02.2020, 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

(Un)politische Geschichte!

Wie politisch muss Geschichtswissenschaft sein?

Die Gegenwart erlebt eine zunehmende Verschärfung des politischen und gesellschaftlichen Klimas. Selbstverständlichkeiten des demokratischen Konsenses werden in den verschiedensten Bereichen in Frage gestellt, etwa in politischen Institutionen und Diskussionen oder im Umgang mit Medien, Bildung und Wissenschaft. Diese Prozesse betreffen auch die Geschichte – ihre Inhalte, die Kommunikation über Geschichte in der Öffentlichkeit usw. Dass Geschichte politisch relevant ist, steht außer Frage. Doch welche politische Rolle kann und will Geschichtswissenschaft spielen?
In Zusammenarbeit mit den Universitäten Hamburg und Bayreuth

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Publikationen

Veröffentlichungen der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg / Reihe B Forschungen, 223. Band

1816 – Das Jahr ohne Sommer: Krisenwahrnehmung und Krisenbewältigung im deutschen Südwesten

Hrsg.: Senta Herkle/Sabine Holtz/Gert Kollmer-von Oheimb-Loup


W. Kohlhammer Verlag  Stuttgart,  2020 ,  260 Seiten

ISBN: 978-3-17-036523-0

Preis: 28,00 € inkl. 7% MwSt. (inkl. Verpackung/Versand)

Über Buchhandel erhältlich.



Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde Bd. 82

Materielle Kultur und Sozialprestige im Spätmittelalter

Führungsgruppen in Städten des deutschsprachigen Südwestens

Hrsg.: Sigrid Hirbodian/Andreas Schmauder/Petra Steymanns-Kurz


Jan Thorbecke Verlag  Ostfildern,  2019 ,  160 Seiten

ISBN: 978-3-7995-5282-0

Preis: 25,00 € inkl. 7% MwSt. (inkl. Verpackung/Versand)

Über Buchhandel erhältlich.

Neuerscheinung



Kulturelle Grundlagen Europas Bd. 5

Konversionen zum Katholizismus in der Frühen Neuzeit

Europäische und globale Perspektiven

Hrsg.: Wolfgang Behringer/Eric-Oliver Mader/Justus Nipperdey


LIT Verlag  Berlin,  2019 ,  336 Seiten

ISBN: 978-3-643-13981-8

Preis: 39,90 € inkl. 7% MwSt. (inkl. Verpackung/Versand)

Über Buchhandel erhältlich.

Neuerscheinung