Geschichte

Veranstaltungen

Sommerakademie

Der Mensch und die Musik

Einblicke in die Tonspur des Lebens
Die Sommerakademie nähert sich dem Phänomen Musik in vielfältigen, zum Teil musikalisch begleiteten Vorträgen aus den unterschiedlichsten Perspektiven und ermöglicht so neue Erkenntnisse der Teilnehmenden auch zu ihrem eigenen Musikgenuss. Aufgelockert wird das Programm durch musikalische Abende und zwei ganztätige Exkursionen inklusive Besuch eines Instrumentenmuseums, Achitekturführung in einem neuen Konzerthaus, Jodelwanderung in Vorarlberg und Weinverkostung in einer ehemaligen Zisterzienserabtei.

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Wissenschaftliche Studientagung

Von "böhmisch-katholisch" bis "rheinisch-katholisch"

Regionale Katholizismen im 19. und 20. Jahrhundert
Immer wieder ist die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Die regionale Glaubenstradition, so hört man bisweilen, sei 'offener' und 'liberaler' als kirchliches Dogma und 'römische' Hierarchie und stärker an der Praxis orientiert. Ziel der Tagung ist es, die Entstehung, Funktionen und Folgen solcher regionaler Zuschreibungen zu untersuchen, was neue Einsichten sowohl für die Regional- wie die Kirchengeschichte verspricht. In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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Öffentlicher Vortrag

Gibt es einen schwäbischen Katholizismus?

Kirchenhistorische Konstruktionen nach 1945
Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Claus Arnold (Kirchenhistoriker, Mainz) im Rahmen der Tagung "Von 'böhmisch-katholisch' bis 'rheinisch-katholisch'. Regionale Katholizismen im 19. und 20. Jahrhundert"

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg schrieb der Tübinger Kirchenhistoriker Hermann Tüchle (1905-1986) eine Geschichte der "Kirche Gottes im Lebensraum des schwäbisch-alamannischen Stammes" und ging dabei "von der innigsten Verbindung des Reiches Gottes mit dem Volk, in dem es Wurzel fasst" aus. Eine Beschränkung seines Werkes auf Württemberg erschien ihm deshalb als "unnatürlich und gekünstelt". Der "stammesgeschichtliche" Ansatz Tüchles und seine Rede vom "Lebensraum" erscheinen einerseits als problematisch, andererseits verweisen sie auf die interessanten Versuche, kirchliche und politische Identität im deutschen Südwesten nach 1945 neu zu denken.

In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

19:00 Uhr, Tagungshaus Weingarten
Eintritt frei - Spenden willkommen.


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Veranstaltungs-Dokumentationen

19.06.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
Vortragsreihe "Revolution! Aufstände und Protestbewegungen in Oberschwaben"

Revolte in der Provinz

"68" in Oberschwaben und am Bodensee
Vortrag und Podiumsgespräch mit ZeitzeugInnen

Nach knapp 50 Jahren sind die Ereignisse des Jahres 1968 heute unter dem Stichwort "68" zum Mythos geworden, der mehr verdeckt als erhellt. Ausgehend von der Annahme, dass "68" nicht nur ein Phänomen der Großstädte war, sondern eine gesellschaftsverändernde Wirkung auch von der Provinz ausging, unternimmt der Vortrag eine Bestandsaufnahme der Ereignisse des Jahres 1968 in der Region Bodensee-Oberschwaben. Dabei sind auch die Folgen für die Region und die beteiligten Menschen im Blick, insbesondere die Frage, was aus den Protagonistinnen und Protagonisten und ihren Ideen von damals geworden ist.

Vortrag von Dr. Stefan Feucht (Salem)
Im Anschluss Podiumsgespräch mit den ZeitzeugInnen Christa Lauber (Biberach), Jürgen Leipold (Konstanz), Minister a.D. Ulrich Müller MdL (Ravensburg) und Alexander Plappert (Überlingen); Moderation: Prof. Dr. Dietmar Schiersner (Weingarten) & Dr. Stefan Feucht

Eintritt frei - Spenden willkommen.

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Programm der Veranstaltung

Programm der Vortragsreihe

15.06.2018, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
Podiumsdiskussion

Aus der Geschichte lernen?

Zum richtigen Umgang mit Verschwörungstheorien
Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Dank neuer Kommunikationstechnologien verbreiten sie sich schneller als je zuvor. Doch schon seit Jahrhunderten versuchen Menschen, sich das Unbegreifbare und vermeintlich Böse als geheime Machenschaften fremdartiger oder allmächtiger Akteure zu erklären.
Ausgehend von dieser Feststellung stellt sich die Frage: Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien für unsere Demokratie? Wie hängen sie mit populistischen Bewegungen zusammen? Und was kann uns die Geschichte über die Mechanismen von Verschwörungsglauben und über den richtigen Umgang damit in Gesellschaft, Politik und Medien lehren?

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14.06.2018, 12:00 Uhr - 16.06.2018, 14:00 Uhr, Weingarten
Veranstaltungen für ExpertInnen

Von Hinterzimmern und geheimen Machenschaften

Verschwörungstheorien in historischer Perspektive
Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Dank neuer technischer Möglichkeiten verbreiten sie sich schneller als je zuvor. Doch schon vor Jahrhunderten versuchten Menschen, sich das Unverständliche und vermeintlich Böse als Machenschaften bestimmter Gruppen zu erklären, die als fremdartig oder allmächtig wahrgenommen wurden.
Anhand konkreter historischer Beispiele wird gefragt: Inwieweit ist unser modernes Konzept von Verschwörungstheorien auf vergangene Epochen übertragbar? Unter welchen Umständen waren diese Erzählungen erfolgreich, wie leben sie bis heute fort und welche Lehren können aus der Geschichte für den heutigen Umgang mit Verschwörungstheorien gezogen werden?

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