Geschichte

Veranstaltungen

Nachgefragt – Abendgespräche zu Gesellschaft, Religion und Politik

Unser Nachkriegserbe

Gefühlserbschaften in Deutschland in der Generationenperspektive
Die in Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg Aufgewachsenen gaben ihren eigenen Kindern ein "emotionales Erbe" mit, das sich unter anderem in Erziehungsstilen, Handlungsmustern und Wertvorstellungen äußerte. Diese These stellt die Journalistin und Historikerin Miriam Gebhardt in ihrem neuen Buch "Unsere Nachkriegseltern. Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen" auf, dessen zentrale Ergebnisse sie im Abendvortrag präsentiert und zur Diskussion stellt.

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27. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Natürliches – Übernatürliches

Natur und Geschlechtsbegriff

Schon in der Frühen Neuzeit wurde der Verweis auf die natürliche Ordnung dazu genutzt, diverse Erscheinungsformen menschlichen Lebens als natürlich oder „wider die Natur" zu beurteilen. Mit Blick auf Geschlechterdifferenzen, -ordnungen oder deren Überwindung geht die Tagung Diskursen und Praktiken nach, die sich mit Natürlichem, Über- oder Widernatürlichem befassten bzw. darauf zurückgeführt wurden.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

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Öffentlicher Abendvortrag

Online: Die Kirchen und der Paragraf 175 StGB

Kirche und Homosexualität in der BRD
In ihrem gemeinsamen Vortrag vermitteln Julia Noah Munier und Karl-Heinz Steinle einen Eindruck vom restriktiven Einfluss der Kirchen auf die Lebenswelten von homo- und bisexuellen Männern in Baden-Württemberg in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Sie beleuchten durchaus ambivalente Anerkennungsbemühungen und stellen kirchliche Institutionen und Akteur:innen vor, die Liberalisierungsdebatten mit anstießen.
In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll und männer.bw

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Veranstaltungs-Rückschau

23.09.2022, 20:00 Uhr - 21:30 Uhr, Maselheim-Heggbach
Abendvortrag im Festsaal Heggbach

Von den Zisterzienserinnen zu den Franziskanerinnen

800 Jahre Kloster Heggbach

Über mehr als ein halbes Jahrtausend war in Heggbach zisterziensischer Geist lebendig. Als religiöser Mittelpunkt prägte das Kloster das Gesicht der Landschaft auch in herrschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht nachhaltig. Professorin Dr. Maria Magdalena Rückert (Landesarchiv Baden-Württemberg) spürt in ihrem Vortrag den Handlungsspielräumen der auf den eng begrenzten Bereich ihrer Klausur beschränkten Heggbacher Nonnen nach.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der St. Elisabeth-Stiftung

Eintritt kostenlos, Anmeldung nicht nötig.

Der öffentliche Vortrag ist Teil der Tagung „Transformationen. Klöster, geistliche Frauengemeinschaften und kirchliche Stiftungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart“. Weitere Informationen unter https://www.akademie-rs.de/vakt_24161.

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22.09.2022, 13:00 Uhr – 24.09.2022, 14:00 Uhr, Weingarten
Offene Tagung

Transformationen

Klöster, geistliche Frauengemeinschaften und kirchliche Stiftungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart

Seit der säkularisationsbedingten Zäsur vor rund 200 Jahren prägen Verfallserzählungen die Ordens- und Klostergeschichte. Die Tagung will stattdessen eine alternative Perspektive auf die vielfältigen Transformationsprozesse einnehmen, die sich in Klöstern und gerade in Frauengemeinschaften seitdem vollzogen haben und immer noch vollziehen.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der St. Elisabeth-Stiftung
Die Teilnahme an einzelnen Programmabschnitten ist möglich; wenden Sie sich dafür bitte an geschichte@akademie-rs.de.

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14.09.2022, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr, Weingarten
Abendvortrag von PD Dr. Rita Voltmer

Die Tyrannei der Hexenbischöfe

Zum Ursprung eines populären Narrativs

PD Dr. Rita Voltmer (Universität Trier) spürt in ihrem Vortrag den Fragen nach, in welchem konfessionell-politischen Kontext, wann und von wem das Label "Hexenbischof" aufgekommen ist. Sie zeigt auf, wie die im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts einsetzende, reichsweite Aufmerksamkeit für die katholischen Hexenjagden in geistlichen Territorien dazu beitrug, das Bild vom "papistischen" Verfolgungseifer zu konservieren, ein Bild, das Vertreter der protestantischen Aufklärung sowie des Kulturkampfes bis hinein in die gegenwärtigen Erinnerungskulturen und ihre Diskussionen um eine "Schuld der Kirche(n)" getragen haben.
Der öffentliche Abendvortrag findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung und im Rahmen der Tagung "Hexen im Heiligen Reich. Die Hexenverfolgung in geistlichen Territorien" statt.

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Publikationen

Oberschwaben – Forschungen zu Landschaft, Geschichte und Kultur

Zwischen Mittelalter und Reformation

Religiöses Leben in Oberschwaben um 1500

Hrsg.: Prof. Dr. Sigrid Hirbodian/Prof. Dr. Sabine Holtz/Dr. Petra Steymans-Kurz


Kohlhammer Verlagsgruppe  Stuttgart,  2021 ,  348 Seiten

ISBN: 978-3-17-039342-4

Preis: 29,00 € inkl. MwSt. (inkl. Verpackung/Versand)

Über Buchhandel erhältlich.

Neuerscheinung



Kloster Heiligkreuztal

Geistliche Frauen im Mittelalter.

Hrsg.: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg


Nünnerich-Asmus Verlag & Media GmbH  Oppenheim,  2020 ,  271 Seiten

ISBN: 978-3-96176-136-4

Preis: 25,00 € inkl. MwSt. (inkl. Verpackung/Versand)

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Beiträge zur Hagiographie, Bd. 23

Der Wert des Heiligen

Spirituelle, materielle und ökonomische Verflechtungen

Hrsg.: Andreas Bihrer/Miriam Czock/Uta Kleine


Steiner Verlag  Stuttgart,  2020 ,  234 Seiten

ISBN: 978-3-515-12680-9

Preis: 46,00 € inkl. MwSt. (inkl. Verpackung/Versand)

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