Willkommen im Tagungshaus Weingarten

Lichte Gänge, bemalte Stuckdecken und die unmittelbar angrenzende berühmte Basilika St. Martin prägen den Charakter unseres Tagungshauses im Südflügel des ehemaligen Benediktinerklosters Weingarten. Ihre Lage und die barocke Architektur verleihen der Tagungsstätte einen ganz besonderen Charme. Freuen Sie sich auf das unvergleichliche Ambiente: Wir bieten moderne Tagungsräume und geschmackvoll ausgestattete Gästezimmer. Als Kunst-Raum-Akademie stellen wir zeitgenössische Kunst aus.

Veranstaltungen

Veranstaltungen für ExpertInnen

Refugee Law Clinics - Regionaltreffen Süd

Der inhaltliche Schwerpunkt dieser Tagung liegt auf der Aus- und Fortbildung der BeraterInnen der Refugee Law Clinics in Bayern und Baden-Württemberg.


Offene Veranstaltung

Begleitende Hände

Akupressur Basistag Plus

Mitfühlende Berührung ist die ursprünglichste Art und Weise unterstützend und beruhigend auf Menschen einzuwirken. Akupressur bietet die Möglichkeit, ergänzend zur medikamentösen Behandlung, positiv Einfluss auf verschiedene Krankheitssymptome zu nehmen. Schwerpunkt des Kurses ist die praktische Arbeit und die Erfahrung der Wirksamkeit der Akupressur am eigenen Leib.

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Zusatztermin: 23.-24. Juli 2018


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Vortragsreihe "Revolution! Aufstände und Protestbewegungen in Oberschwaben"

Rote Fahnen über Oberschwaben

Revolution und Räte 1918/19

Vortrag von Dr. Elmar L. Kuhn (Meersburg)

Oberschwaben galt und gilt als konservative Landschaft. Vor dem Ersten Weltkrieg erhielt die katholische Zentrumspartei in allen oberschwäbischen Oberämtern mehr als 80 Prozent der Wählerstimmen. Dennoch wehten im November und Dezember 1918 rote Fahnen von den Rathäusern in Friedrichshafen, Ravensburg, Leutkirch, Wangen und Waldsee, in Friedrichshafen sogar "von den Zinnen des Schlosses". Friedrichshafen wurde neben Stuttgart, Kiel und München als "Hochburg des revolutionären Vortrupps" bezeichnet. Hier wurden am frühesten im Reich revolutionäre Forderungen erhoben, hier wurde einer der ersten Arbeiterräte gewählt. In den anderen oberschwäbischen Städten dauerte es länger.
Radikalität und zeitweiliger Einfluss der Räte hingen von der Stärke der Arbeiterschaft in den einzelnen Oberämtern und Städten ab. Das Spektrum reichte von den Revolutionsführern der KPD und USPD in Friedrichshafen bis zu vom Zentrum geführten Räten in Leutkirch, Riedlingen und Wangen. Mit dem Ergebnis der Revolution war auch in Oberschwaben niemand zufrieden: die Arbeiter nicht, weil sie wenigstens mehr Reformen erwartet hatten; Bürger und Bauern nicht, weil sie zwar Frieden, aber keine Republik wollten.
Der Vortrag schildert die Ereignisse in Oberschwaben, das Wirken der Räte und das Verhalten der Arbeiter, der kommunalen Verwaltungen, der Bürger, Bauern und Soldaten.

Dr. Elmar L. Kuhn
war von 1979 bis 2009 Kreisarchivar und Leiter des Kulturamtes Bodenseekreis und von 2010 bis 2014 Vorsitzender der Gesellschaft Oberschwaben.

Eintritt frei - Spenden willkommen.

Programm der Vortragsreihe


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