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20.09.2018, 15:00 Uhr - 22.09.2018, 14:00 Uhr, Weingarten
Wissenschaftliche Studientagung

Von "böhmisch-katholisch" bis "rheinisch-katholisch"

Regionale Katholizismen im 19. und 20. Jahrhundert
Immer wieder ist die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Die regionale Glaubenstradition, so hört man bisweilen, sei 'offener' und 'liberaler' als kirchliches Dogma und 'römische' Hierarchie und stärker an der Praxis orientiert. Ziel der Tagung ist es, die Entstehung, Funktionen und Folgen solcher regionaler Zuschreibungen zu untersuchen, was neue Einsichten sowohl für die Regional- wie die Kirchengeschichte verspricht. In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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In den Medien, in Selbstzeugnissen und Biographien, aber auch in der Geschichtsschreibung ist immer wieder die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Beispielhaft stehen dafür die Schlagworte ‚böhmisch-katholisch‘ oder ‚rheinisch-katholisch‘. Meistens bezweckt die Begrifflichkeit eine ironische Distanzierung vom kirchlichen Dogma und von der ‚römischen‘ Hierarchie. Die jeweilige regionale Glaubenstradition, so schwingt mit, sei demgegenüber stärker an der Praxis orientiert, sei ‚offener‘ und ‚liberaler‘. Aber auch das Gegenteil kann unterstellt werden, denkt man etwa an die mit dem ‚westfälischen Katholizismus‘ verbundenen Assoziationen.

Ziel der Weingartener Studientagung ist es, die Inhalte solcher regionaler Kategorien zu präzisieren und ihre historische Triftigkeit zu überprüfen, der Entstehung der Zuschreibungen nachzugehen bzw. die Ursachen und Hintergründe, Funktionen und Folgen der jeweiligen Zuschreibungen darzustellen. Die Analyse des historisch-semantischen Zusammenhangs ‚Region und Kirche bzw. Konfession‘ verspricht für beide Seiten dieses Beziehungsgeflechts, für die Regional- wie die Kirchengeschichte, neue Einsichten.

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20.09.2018, 15:00 Uhr - 22.09.2018, 14:00 Uhr, Weingarten
Wissenschaftliche Studientagung

Von "böhmisch-katholisch" bis "rheinisch-katholisch"

Regionale Katholizismen im 19. und 20. Jahrhundert
Immer wieder ist die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Die regionale Glaubenstradition, so hört man bisweilen, sei 'offener' und 'liberaler' als kirchliches Dogma und 'römische' Hierarchie und stärker an der Praxis orientiert. Ziel der Tagung ist es, die Entstehung, Funktionen und Folgen solcher regionaler Zuschreibungen zu untersuchen, was neue Einsichten sowohl für die Regional- wie die Kirchengeschichte verspricht. In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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In den Medien, in Selbstzeugnissen und Biographien, aber auch in der Geschichtsschreibung ist immer wieder die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Beispielhaft stehen dafür die Schlagworte ‚böhmisch-katholisch‘ oder ‚rheinisch-katholisch‘. Meistens bezweckt die Begrifflichkeit eine ironische Distanzierung vom kirchlichen Dogma und von der ‚römischen‘ Hierarchie. Die jeweilige regionale Glaubenstradition, so schwingt mit, sei demgegenüber stärker an der Praxis orientiert, sei ‚offener‘ und ‚liberaler‘. Aber auch das Gegenteil kann unterstellt werden, denkt man etwa an die mit dem ‚westfälischen Katholizismus‘ verbundenen Assoziationen.

Ziel der Weingartener Studientagung ist es, die Inhalte solcher regionaler Kategorien zu präzisieren und ihre historische Triftigkeit zu überprüfen, der Entstehung der Zuschreibungen nachzugehen bzw. die Ursachen und Hintergründe, Funktionen und Folgen der jeweiligen Zuschreibungen darzustellen. Die Analyse des historisch-semantischen Zusammenhangs ‚Region und Kirche bzw. Konfession‘ verspricht für beide Seiten dieses Beziehungsgeflechts, für die Regional- wie die Kirchengeschichte, neue Einsichten.

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