• Studentische Hilfskraft

    Wir suchen eine studentische Hilfskraft mit Schwerpunkt EDV. Die Arbeitszeiten können flexibel nach Absprache gestaltet werden und eine Beschäftigung über mehrere Semester hinweg ist möglich.

    mehr

  • Praktikum

    Im Fachbereich Geschichte im Zeitraum ab Anfang Oktober für eingeschriebene Studierende der Geschichts- und Kulturwissenschaften oder angrenzender Fächer

    mehr

  • The Atlas of Beauty

    Die rumänische Fotografin Mihaela Noroc hat seit 2013 mehr als 60 Länder bereist und Frauen verschiedenster Kulturen porträtiert.
    Vernissage: 17. Sept.2018, 19.30 Uhr

    KUNST-RAUM-AKADEMIE im Tagungszentrum Hohenheim

    Zur Ausstellung in Hohenheim

  • Gegenüber Frauen - Frauen gegenüber

    Hubert Kaltenmark beobachtet den Alltag von Frauen. Er lichtet sie ab, überarbeitet und gestaltet ihre Fotos.
    Vernissage: 4. November, 19.30 Uhr.
    KUNST-RAUM-AKADEMIE im Tagungshaus Weingarten

    Mehr über die Ausstellung

20.09.2018, 15:00 Uhr - 22.09.2018, 14:00 Uhr, Weingarten
Wissenschaftliche Studientagung

Von "böhmisch-katholisch" bis "rheinisch-katholisch"

Regionale Katholizismen im 19. und 20. Jahrhundert
Immer wieder ist die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Die regionale Glaubenstradition, so hört man bisweilen, sei 'offener' und 'liberaler' als kirchliches Dogma und 'römische' Hierarchie und stärker an der Praxis orientiert. Ziel der Tagung ist es, die Entstehung, Funktionen und Folgen solcher regionaler Zuschreibungen zu untersuchen, was neue Einsichten sowohl für die Regional- wie die Kirchengeschichte verspricht. In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Anmelden PDF

In den Medien, in Selbstzeugnissen und Biographien, aber auch in der Geschichtsschreibung ist immer wieder die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Beispielhaft stehen dafür die Schlagworte ‚böhmisch-katholisch‘ oder ‚rheinisch-katholisch‘. Meistens bezweckt die Begrifflichkeit eine ironische Distanzierung vom kirchlichen Dogma und von der ‚römischen‘ Hierarchie. Die jeweilige regionale Glaubenstradition, so schwingt mit, sei demgegenüber stärker an der Praxis orientiert, sei ‚offener‘ und ‚liberaler‘. Aber auch das Gegenteil kann unterstellt werden, denkt man etwa an die mit dem ‚westfälischen Katholizismus‘ verbundenen Assoziationen.

Ziel der Weingartener Studientagung ist es, die Inhalte solcher regionaler Kategorien zu präzisieren und ihre historische Triftigkeit zu überprüfen, der Entstehung der Zuschreibungen nachzugehen bzw. die Ursachen und Hintergründe, Funktionen und Folgen der jeweiligen Zuschreibungen darzustellen. Die Analyse des historisch-semantischen Zusammenhangs ‚Region und Kirche bzw. Konfession‘ verspricht für beide Seiten dieses Beziehungsgeflechts, für die Regional- wie die Kirchengeschichte, neue Einsichten.

Anmelden PDF Zurück

Konrad Adenauer beim 77. Deutschen Katholikentag in Köln 1956 (www.walter-dick-archiv.de, Foto 475222)


20.09.2018, 15:00 Uhr - 22.09.2018, 14:00 Uhr, Weingarten
Wissenschaftliche Studientagung

Von "böhmisch-katholisch" bis "rheinisch-katholisch"

Regionale Katholizismen im 19. und 20. Jahrhundert
Immer wieder ist die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Die regionale Glaubenstradition, so hört man bisweilen, sei 'offener' und 'liberaler' als kirchliches Dogma und 'römische' Hierarchie und stärker an der Praxis orientiert. Ziel der Tagung ist es, die Entstehung, Funktionen und Folgen solcher regionaler Zuschreibungen zu untersuchen, was neue Einsichten sowohl für die Regional- wie die Kirchengeschichte verspricht. In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Anmelden PDF

In den Medien, in Selbstzeugnissen und Biographien, aber auch in der Geschichtsschreibung ist immer wieder die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Beispielhaft stehen dafür die Schlagworte ‚böhmisch-katholisch‘ oder ‚rheinisch-katholisch‘. Meistens bezweckt die Begrifflichkeit eine ironische Distanzierung vom kirchlichen Dogma und von der ‚römischen‘ Hierarchie. Die jeweilige regionale Glaubenstradition, so schwingt mit, sei demgegenüber stärker an der Praxis orientiert, sei ‚offener‘ und ‚liberaler‘. Aber auch das Gegenteil kann unterstellt werden, denkt man etwa an die mit dem ‚westfälischen Katholizismus‘ verbundenen Assoziationen.

Ziel der Weingartener Studientagung ist es, die Inhalte solcher regionaler Kategorien zu präzisieren und ihre historische Triftigkeit zu überprüfen, der Entstehung der Zuschreibungen nachzugehen bzw. die Ursachen und Hintergründe, Funktionen und Folgen der jeweiligen Zuschreibungen darzustellen. Die Analyse des historisch-semantischen Zusammenhangs ‚Region und Kirche bzw. Konfession‘ verspricht für beide Seiten dieses Beziehungsgeflechts, für die Regional- wie die Kirchengeschichte, neue Einsichten.

Anmelden PDF Zurück

Konrad Adenauer beim 77. Deutschen Katholikentag in Köln 1956 (www.walter-dick-archiv.de, Foto 475222)