28.10.2021, 16:00 Uhr – 30.10.2021, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Körper

Die 26. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit richtet ihren Blick auf die Verknüpfung von religiösen Moralvorstellungen und Kleiderordnungen, auf Vorstellungen von und Praktiken zur Selbstoptimierung, auf Körperwahrnehmung und deren Veränderung im Alter sowie auf die Relation von Körper und Herrschaft. Zudem erhalten wir auch einen Einblick in das neue Forschungsfeld der Disability Studies.

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Medienecho

Der Deutschlandfunk berichtete in der Sendung „Aus Kultur- und Sozialwissenschaften“ über die Tagung. Hier kann der Beitrag nachgehört werden

Im Korsett des Körpers

Der Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit zeigt, dass das Streben nach Selbstoptimierung eine lange Historie hat. Frauen setzten ihren Körper auch zum Zweck des Machterhalts ein.

Der Körper in seiner Materialität wie auch als Ort von Zuschreibungen gehörte von Anfang an zu den zentralen Themen der frühneuzeitlichen Geschlechtergeschichte. Auch heute rückt er etwa durch die vielgestaltigen körperlichen Repräsentationen auf Social-Media-Plattformen immer wieder in unser Blickfeld. Nicht nur diese visuellen Darstellungen, auch neue Möglichkeiten zur Optimierung des Körpers – von Schönheitsoperationen bis hin zu Designerbabys – sowie die juristische Einführung eines unbestimmten Geschlechts „x“ veranlassten uns, frühneuzeitliche Körperkonzepte aus neuen Perspektiven zu befragen.

Die 26. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit richtet ihren Blick auf die Verknüpfung von religiösen Moralvorstellungen und Kleiderordnungen, auf Vorstellungen von und Praktiken zur Selbstoptimierung; auf Körperwahr- nehmung und deren Veränderung im Alter sowie auf die Relation von Körper und Herrschaft. Und last but not least erhalten wir auch einen Einblick in das neue Forschungsfeld der Disability History.

Die Tagung bietet eine Plattform zur Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsarbeiten und dient gleichzeitig auch der Vernetzung von Forscher*innen der unterschiedlichen wissenschaftlichen Karrierestufen.

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Kontakt

Johannes Kuber

Fachbereichsleiter
Fachbereich Geschichte

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