29.04.2015, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Nachgefragt - Abendgespräche zu Gesellschaft, Religion und Politik

Urkatastrophe oder "Stunde 0"? Zäsuren des 20. Jahrhunderts

Durch die öffentliche Präsenz des Ersten Weltkriegs in einer Fülle von Gedenkfeiern, Ausstellungen und Veröffentlichungen hat im letzten Jahr eine weitreichende Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg in unserer Gesellschaft stattgefunden. Am 8. Mai 2015 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart nehmen dies zum Anlass, um nach Zäsuren in der Geschichte zu fragen. Welches Kriegsende stellt die größere Zeitenwende dar? 1918 oder 1945? Oder lässt sich gar die These eines 30-jährigen Krieges des 20. Jahrhunderts stark machen?



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Urkatastrophe oder "Stunde 0"? Zäsuren des 20. Jahrhunderts

Nachgefragt - Abendgespräche zu Gesellschaft, Religion und Politik am 29. April 2015; Stuttgart-Hohenheim Vorträge und Diskussion von: Johannes Schmalzl Prof. Dr. Edgar Wolfrum Dr. Thomas Schnabel


Zäsuren des 20. Jahrhunderts

Stuttgart. Zäsuren des 20. Jahrhunderts war das Thema des Abendgesprächs in Hohenheim zum Ende des Zweiten Weltkriegs in der Reihe „Nachgefragt“ der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Unter dem Titel „Urkatastrophe oder ‚Stunde 0‘“ sprachen am Mittwoch, 29. April, der Historiker Edgar Wolfrum (Heidelberg) sowie der Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg, Dr. Thomas Schnabel, zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs (8. Mai), aber auch zum Kriegsende 1918, zur Verabschiedung des Grundgesetzes (1949), den Studentenunruhen 1968 und dem Wendejahre 1989/90. Rund 140 Gäste waren der Einladung der Akademie und des Landesverbands Baden-Württemberg im Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., vertreten durch Regierungspräsident Johannes Schmalzl, gefolgt. Eine Videodokumentation der Veranstaltung findet sich jetzt auf dem YouTube-Kanal der Akademie.

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