17.09.2015, 13:00 Uhr – 19.09.2015, 14:00 Uhr, Weingarten
Veranstaltungen für ExpertInnen

Mann, Frau, Partnerschaft

Genderdebatten des Christentums

Das Christentum liefert vielfältige Vorgaben, wie Männlichkeit, Weiblichkeit und ihre Gemeinsam- oder Unterschiedlichkeit zu verstehen sind. Wann und warum denken Christen Mann und Frau sein in einer je spezifischen Weise und formen daraus erneut kulturelle Muster, Sinnstiftungen und Ordnungen? Diesen Fragen will die epochenübergreifende Tagung nachgehen.

In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Gradiuertenkolleg "Religiöses Wissen im vormodernen Europa", Universität Tübingen

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Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 2016

Mann – Frau – Partnerschaft. Genderdebatten des Christentums

Hrsg.: Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart


Jan Thorbecke Verlag  Ostfildern,  2017 ,  431 Seiten


Preis: 29,80 € inkl. 7% MwSt. (zzgl. Versandkosten)


Die Idee von Männlichkeit und Weiblichkeit, die Rollen, die den Geschlechtern zugeschrieben werden oder in die sie sich selbst fügen, sind Ergebnis einer kulturellen Auseinandersetzung und zeit- und raumabhängige soziale Konstruktionen..
Das Christentum liefert vielfältige Vorgaben, wie Männlichkeit, Weiblichkeit und ihre Gemeinsamkeit oder Unterschiedlichkeit zu verstehen sind: biblische Erzählungen, Verhaltensmuster aus seinen Umgebungskulturen, Rituale, Lebensformen. Diese werden als vollzogene Praxis, aber auch durch Theologie, Predigt oder sozialen Wandel immer wieder herausgefordert und umgeformt.
Wann und warum denken Christen Männer und Frauen in einer je spezifischen Weise und formen daraus erneut kulturelle Muster, Sinnstiftungen und Ordnungen? Dieser Fragestellung will die Tagung in drei Sektionen nachgehen. Alle Sektionen versuchen, einen Bogen von der Vormoderne zur Moderne zu schlagen.


Kontakt

Dr. Petra Steymans-Kurz

Fachbereichsleiterin

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Fax.:+49 711 1640 853
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