05.04.2014, 13:30 Uhr – 06.04.2014, 12:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

"Das ist mein Leib, das ist mein Blut"

Über das Verbindende des Mahlgedankens

Die Wiederentdeckung der biblischen Welt, des real-symbolischen Denkens und der urkirchlichen Tradition hat zu einer tief greifenden Erneuerung des Eucharistieverständnisses geführt, bei dem auch das interreligiös Verbindende zur Sprache kommt.
In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Führungskräfte der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Über das Verbindende des Mahlgedankens

Es ist eine schmerzliche Erfahrung, dass sich immer noch nicht alle Christen um den einen Tisch des Herrn versammeln und an dem einen Mahl in den verschiedenen christlichen Konfessionen teilnehmen können.

Die Feier der Eucharistie ist Mitte und Höhepunkt des christlichen Lebens. Sie ist Sakrament, d. h. Zeichen und Werkzeug der Einheit und des Friedens in der Welt (II. Vatikanisches Konzil LG 1).

Es muss gemeinsames Bemühen aller christlichen Konfessionen sein, zum rechten Verständnis der eucharistischen Feier zu führen, damit der Skandal des getrennten Mahltisches beseitigt wird und alle Gläubigen Zugang haben, denn „die Türen der Sakramente dürfen nicht aus irgendeinem beliebigen Grund geschlossen werden“. Die Eucharistie ist „nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen“ (so Papst Franziskus in Evangelii Gaudium Nr. 47).

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