17.10.2014, 14:30 Uhr – 18.10.2014, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Die christlichen Kirchen - ihr Verhältnis zum Staat und ihr Platz in der Gesellschaft

Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Baden-Württemberg

Die Position der Kirchen in der Zivilgesellschaft und ihr besonderes Verhältnis zum Staat sind nicht mehr unangefochten, obwohl das Grundgesetz eine klare Linie vorgibt. Dennoch wird ein programmatischer Laizismus anlassbezogen immer breiter diskutiert. Die Tagung ruft die besonderen verfassungs- und religionsrechtlichen Grundlagen in Deutschland ins Bewusstsein.
In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Baden-Württemberg

Programm 

Die Position der Kirchen in der Zivilgesellschaft und ihr Verhältnis zum Staat sind nicht mehr unangefochten, obwohl das Grundgesetz eine klare Linie vorgibt: Staat und Religionsgemeinschaften verbindet ein wohlwollend kooperatives, aber neutrales Verhältnis. Dennoch wird ein programmatischer „Laizismus“ anlassbezogen immer breiter diskutiert.

Veränderungen im politischen Gefüge und einige politische Entscheidungen seit dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg haben Zweifel daran aufkommen lassen, ob der verfassungsrechtliche Rahmen noch recht verstanden und angemessen umgesetzt wird.

Die Tagung ruft die besonderen verfassungs- und religionsrechtlichen Grundlagen in Deutschland ins Bewusstsein: Was hat die Kirchen in ihrer Herkunft und Entstehung, Geschichte und Entwicklung maßgeblich und prägend bestimmt? Wie ist ihr jeweiliges Verhältnis zum Staat und zur Zivilgesellschaft aus ihrem Selbstverständnis heraus zu sehen? Wo sehen sie nach wie vor aus ihrem christlichen Selbstverständnis heraus zukünftige Kooperationsfelder und wo spezifische Problembereiche im Verhältnis zum Staat?

Programm


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Dr. Verena Wodtke-Werner

Akademiedirektorin

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