Veranstaltungs-Rückschau

    16.09.2020, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Wer reicht den Schierlingsbecher?

    Herausforderungen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe

    Im Februar 2020 hat das Bundesverfassungsgericht das Gesetz zur Sterbehilfe gekippt, das die gewerbsmäßige Hilfe zum Suizid unter Strafe stellt. Die höchsten Richterinnen und Richter leiten aus dem Artikel 1 des Grundgesetzes ("Die Würde des Menschen ist unantastbar") das Recht eines jeden Einzelnen ab, selbstbestimmt und zu jeder Zeit über sein Lebensende zu entscheiden. Dieses grundstürzende Urteil wirft viele ethische, rechtlich-politische, aber auch theologische Fragen auf, denen wir uns alle jetzt stellen müssen.

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    03.08.2020, 15:00 Uhr – 06.08.2020, 13:00 Uhr, Weingarten
    Philosophische Sommerwoche

    Objektivität, Realität und Endlichkeit

    Von der Philosophie der Essenz zur Philosophie der Existenz

    Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu einem großen Umbruch in der Philosophie: Nicht mehr die Essenz, das Wesen der Dinge, sondern die endliche Existenz des Menschen rückte ins Zentrum des philosophischen Denkens. Wichtig wurden aber auch Sprache, Symbolformen und das Heilige als ‚absoluter Wert'. Dem folgten ‚katholische Denker' wie Romano Guardini, Edith Stein oder Josef Pieper, die sich an der ‚Objektivität' und am ‚Realismus' orientierten.

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    24.01.2020, 18:00 Uhr – 26.01.2020, 13:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Hohenheimer Tage zum Migrationsrecht

    Migrationspolitik und gesellschaftlicher Zusammenhalt

    Glaubwürdige Wege aus der Spaltung

    Kaum ein Thema polarisiert die Menschen in Deutschland und Europa so stark wie die Frage nach dem Umgang mit MigrantInnen und Schutzbedürftigen. Die Tagung analysiert die aktuellen Entwicklungen und sucht nach glaubwürdigen Angeboten zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Sinne einer humanen Migrationsgesellschaft.
    In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Diakonischen Werk Württemberg und dem DGB-Bezirk Baden-Württemberg.

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    29.07.2019, 15:00 Uhr – 01.08.2019, 13:00 Uhr, Weingarten
    Philosophische Sommerwoche Weingarten

    Geschichte, Dialektik und Poesie

    Vom Deutschen Idealismus zur deutschen Romantik

    Der Deutsche Idealismus will das Ganze der Welt in einem umfassenden Gesamtentwurf oder "System" wissenschaftlich auf den Begriff bringen und erschöpfend darstellen. Als Reaktion hierauf und auf ein verbürgerlichtes Christentum strebt die deutsche Romantik danach, die Welt durch Poesie, Ästhetik und Gefühl mit dem Höheren, Unsichtbaren und Unendlichen zu verbinden und so zu "romantisieren". Natur, Volkspoesie, Übersinnliches, Wunder, das Traumhafte-Unbewusste gewinnen dadurch neu an Bedeutung.

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    01.07.2019, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Stuttgart
    Offene Veranstaltung

    Religion in der Stadtentwicklung

    Konzepte für neue Nachbarschaften

    Die Städte sind zunehmend multikulturell und multireligiös. Zugleich verlieren die etablierten Kirchen Mitglieder und können ihre Kirchenräume kaum noch füllen. Darauf muss sich die Stadtentwicklung einstellen. Wie können Architektur, Kommunalpolitik und Bürger dazu beitragen, interreligiösen Dialog und kulturelles Miteinander im Stadtviertel zu fördern? Darüber diskutieren wir im Rahmen des Projekts „Sankt Maria als“.

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    02.05.2019, 10:00 Uhr – 03.05.2019, 17:00 Uhr
    Geschlossene Fachtagung

    Verfasster Islam in Österreich - (k)ein Vorbild für Deutschland?

    In den deutschen religionspolitischen und religionsverfassungsrechtlichen Befassungen der Länder und des Bundes stellen sich zahlreiche aktuelle Fragen im Blick auf den Islam und die Muslime. Können aus den Erfahrungen in Österreich Erkenntnisse abgeleitet werden, die für die hiesigen Kontexte nützlich sind?
    In Kooperation mit dem Staats- sowie mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg

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    25.01.2019, 18:00 Uhr – 27.01.2019, 13:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Hohenheimer Tage zum Migrationsrecht

    Deutsche und europäische Migrationspolitik - Bewährungsprobe für die Menschenrechte

    Im Ringen um eine humane Migrationspolitik kommt den Menschenrechten eine Schlüsselrolle zu: Beim Umgang mit MigrantInnen, zumal mit Schutzbedürftigen, zeigt sich die Bedeutung der Menschenrechtsidee als Basis des Miteinanders. Die Tagung überprüft die menschenrechtlichen Gesichtspunkte aktueller Politik und sucht nach Möglichkeiten ihrer Stärkung.
    In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Diakonischen Werk Württemberg und dem DGB-Bezirk Baden-Württemberg.

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    17.11.2018, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Jakob Böhme und Franz von Baader

    Zwei herausragende Denker zwischen Mystik und Philosophie

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    13.11.2018, 10:00 Uhr - 18:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Muslimisches Leben in der Kommune

    Jahrestagung der Islamberatung

    In Baden-Württemberg leben rund 600 000 Muslime. Viele von ihnen werden dauerhaft in Deutschland bleiben und das Zusammenleben mitgestalten. Ihre Einbeziehung in kommunale Handlungsfelder ist noch keine Selbstverständlichkeit. Welche Anliegen und Probleme haben Muslime im kommunalen Umfeld? Was erschwert die Zusammenarbeit in Städten und Gemeinden? Erfahrungen aus der Islamberatung werden vorgestellt und diskutiert.
    In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl

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    12.10.2018, 12:00 Uhr - 18:00 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Demokratie gemeinsam leben

    Wie kann gesellschaftliches Miteinander gelingen? Wie können Demokratie und Vielfalt gestaltet werden? Auf kurze Impulse zu den Themen Radikalisierungsprozesse, Fake News und Hatespeech sowie Demokratiebildung folgen offene Foren des Austauschs und der Vernetzung, in denen konkrete Handlungsansätze und Beispiele aus der Praxis vorgestellt werden.
    Mit dem baden-württembergischen Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha
    In Zusammenarbeit mit dem Demokratiezentrum Oberschwaben und der Stadt Weingarten

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    28.09.2018, 09:00 Uhr - 18:00 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Salafismus in Deutschland: Gemeinsam gegen die extremistische Gefahr

    Die salafistische Szene in Deutschland wächst und beunruhigt weite Kreise der Bevölkerung. Was ist die Anziehungskraft des Salafismus, den vorwiegend junge Muslime reizvoll finden und von dem sie annehmen, dass er ihnen zu einer neuen "Identität" verhilft? Wie verlaufen Radikalisierungsprozesse? Wie können De-Radikalisierung und Prävention gelingen?
    In Zusammenarbeit mit dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg und der Türkischen Gemeinde Baden-Württemberg

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    19.06.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Vortragsreihe "Revolution! Aufstände und Protestbewegungen in Oberschwaben"

    Revolte in der Provinz

    "68" in Oberschwaben und am Bodensee

    Vortrag und Podiumsgespräch mit ZeitzeugInnen

    Nach knapp 50 Jahren sind die Ereignisse des Jahres 1968 heute unter dem Stichwort "68" zum Mythos geworden, der mehr verdeckt als erhellt. Ausgehend von der Annahme, dass "68" nicht nur ein Phänomen der Großstädte war, sondern eine gesellschaftsverändernde Wirkung auch von der Provinz ausging, unternimmt der Vortrag eine Bestandsaufnahme der Ereignisse des Jahres 1968 in der Region Bodensee-Oberschwaben. Dabei sind auch die Folgen für die Region und die beteiligten Menschen im Blick, insbesondere die Frage, was aus den Protagonistinnen und Protagonisten und ihren Ideen von damals geworden ist.

    Vortrag von Dr. Stefan Feucht (Salem)
    Im Anschluss Podiumsgespräch mit den ZeitzeugInnen Christa Lauber (Biberach), Jürgen Leipold (Konstanz), Minister a.D. Ulrich Müller MdL (Ravensburg) und Alexander Plappert (Überlingen); Moderation: Prof. Dr. Dietmar Schiersner (Weingarten) & Dr. Stefan Feucht

    Eintritt frei - Spenden willkommen.

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    Programm der Veranstaltung

    Programm der Vortragsreihe

    15.06.2018, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Podiumsdiskussion

    Aus der Geschichte lernen?

    Zum richtigen Umgang mit Verschwörungstheorien

    Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Dank neuer Kommunikationstechnologien verbreiten sie sich schneller als je zuvor. Doch schon seit Jahrhunderten versuchen Menschen, sich das Unbegreifbare und vermeintlich Böse als geheime Machenschaften fremdartiger oder allmächtiger Akteure zu erklären.
    Ausgehend von dieser Feststellung stellt sich die Frage: Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien für unsere Demokratie? Wie hängen sie mit populistischen Bewegungen zusammen? Und was kann uns die Geschichte über die Mechanismen von Verschwörungsglauben und über den richtigen Umgang damit in Gesellschaft, Politik und Medien lehren?

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    14.06.2018, 12:00 Uhr – 16.06.2018, 14:00 Uhr, Weingarten
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Von Hinterzimmern und geheimen Machenschaften

    Verschwörungstheorien in historischer Perspektive

    Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Dank neuer technischer Möglichkeiten verbreiten sie sich schneller als je zuvor. Doch schon vor Jahrhunderten versuchten Menschen, sich das Unverständliche und vermeintlich Böse als Machenschaften bestimmter Gruppen zu erklären, die als fremdartig oder allmächtig wahrgenommen wurden.
    Anhand konkreter historischer Beispiele wird gefragt: Inwieweit ist unser modernes Konzept von Verschwörungstheorien auf vergangene Epochen übertragbar? Unter welchen Umständen waren diese Erzählungen erfolgreich, wie leben sie bis heute fort und welche Lehren können aus der Geschichte für den heutigen Umgang mit Verschwörungstheorien gezogen werden?

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    17.05.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Bodenseefestivals

    101 Jahre Russische Revolution

    Geschichte, Erinnerung und aktuelle Politik

    Im Jahr 1917 erschütterte die Russische Revolution das Zarenreich und die ganze Welt. Auch über hundert Jahre später sind ihre Nachwirkungen in Gesellschaft, Politik und Kultur noch spürbar. Der Slawist Ulrich Schmid (St. Gallen) wagt einen Blick auf die langfristigen Folgen der Revolution und fragt unter anderem: Wer erinnert (sich) wie an die Ereignisse des Jahres 1917? Welche Rolle spielt die Russische Revolution in der aktuellen russischen Geschichtspolitik?

    Eintritt frei - Spenden willkommen.

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    12.04.2018, 09:00 Uhr – 13.04.2018, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Lass auch andere Verantwortung tragen (Ex 18,22)

    50 Jahre Kirchengemeindeordnung - 50 Jahre kooperative Leitung

    Die Jubiläumsveranstaltung unserer Kirchengemeindeordnung will kein "weiter so", sondern überlegt im direkten Vergleich mit Repräsentanten öffentlicher Partizipationsmodelle, wie unsere Diözese sich in Richtung wachsender Beteiligung ihrer Mitglieder entwickeln kann.

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    Programm

    09.03.2018, 13:00 Uhr – 11.03.2018, 14:00 Uhr, Weingarten
    Interdisziplinäre ZeReS-Tagung

    Bier in Oberschwaben

    Interdisziplinäre Aspekte eines kulturgeschichtlichen Phänomens

    Bier steht für Gemütlichkeit und Geselligkeit, aber auch für Stammtisch-Gerede, Rausch und Gewalt. Brauereien gehörten bis vor wenigen Jahrzehnten zu jedem größeren Ort in Oberschwaben und präg(t)en Landschaft und Landwirtschaft. Neuerdings verknüpfen sich Bier und Bierzelt mit einer Art popkultureller Bajuwarisierung, während eine boomende Kleinbrauerszene ganz dem Trend zum Öko-Regionalismus entgegenkommt. Kein Zweifel: Bier ist ein kulturgeschichtliches Phänomen, dessen Beleuchtung aus unterschiedlichen Disziplinen auch tiefe Einblicke in die Region Oberschwaben gewährt.
    Interdisziplinäre Tagung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Regionalität und Schulgeschichte, PH Weingarten

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    16.02.2018, 18:00 Uhr – 18.02.2018, 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Forum jüdische Geschichte

    Buchgeschichte und jüdische Geschichte in der Frühen Neuzeit

    Die Tagung widmet sich dem Verhältnis von Juden und Judentum in der Frühen Neuzeit zur Kultur des Buches. Neben Überlegungen zu Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Handschrift und Druck werden wir uns mit Buchproduktion und Büchermarkt, mit Gestaltung, Besitz und Gebrauch von Büchern befassen. Wie sind jüdische Bücher überliefert? Was sagen Vorworte und andere Paratexte aus, und welche Ansichten gibt es in der nichtjüdischen Umwelt über das Verhältnis von Juden und Jüdinnen zu ihren Büchern?
    In Zusammenarbeit mit dem Forum "Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit und im Übergang zur Moderne"

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    01.02.2018, 18:00 Uhr – 03.02.2018, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    AKIH-Frühjahrstagung 2018

    Die Hexen und das Wetter

    Eine Diskussion zu Hexenverfolgung und Klimawandel

    Die Frage, inwieweit der Klimawandel menschengemacht ist, beschäftigt heute die Gemüter. Zur Zeit der großen Hexenverfolgung glaubten viele, dass das Wetter von den Hexen gemacht werde. In der Forschung gibt es jedoch Meinungsverschiedenheiten, ob es einen Zusammenhang zwischen der Abkühlung der Kleinen Eiszeit und den historischen Hexenverfolgungen gegeben hat. Im Workshop sollen die unterschiedlichen Auffassungen dargelegt und diskutiert werden, die dazu bestehen.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung

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    26.01.2018, 18:00 Uhr – 28.01.2018, 13:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Hohenheimer Tage zum Migrationsrecht

    Nach der Bundestagswahl - Das Ringen um die künftige Migrationspolitik

    Die Verhandlungen um die Regierungsbildung waren bestimmt von Kontroversen um die künftige Ausgestaltung von Flüchtlings-, Migrations- und Einwanderungsrecht - nationale Diskurse im Kontext europäischer Entwicklungen.
    In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Diakonischen Werk Württemberg und dem DGB-Bezirk Baden-Württemberg

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