02.05.2017, 17:00 Uhr - 03.05.2017, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Fachtagung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Trauerbegleitung

Trauern - um leben zu können

Verlustbewältigung im öffentlichen Raum
Wenn ein Mensch stirbt, wird alles anders. Trauer ist aber nicht nur eine interpersonale Angelegenheit, sondern sie äußert sich in einem bestimmten gesellschaftlichen Kontext. Welche Rolle haben Haupt- und Ehrenamtliche, wenn sie mit ihrer Profession in einem geprägten gesellschaftlichen Umfeld Trauerprozesse von Menschen verstehen und begleiten wollen?
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung, Rottenburg

PDF Workshops

  • Dr. Tanja Brinkmann: Unerhörte Trauer. Wie gesellschaftliche Normen die eigene Verlustbewältigung beeinflussen. (Powerpoint-Präsentation, Download)
  • Dr. Angelika Daiker: Ein neuer Mensch werden dürfen (Tagungsbeitrag, Download)

Wenn ein Mensch stirbt, wird alles anders. Der Schmerz in der Seele steht zunächst absolut im Vordergrund. Aktuelle Ansätze in der Trauerbegleitung wissen, dass eine hilfreiche Trauerbegleitung die Beziehungen der Hinterbliebenen zum gesellschaftlichen Umfeld ebenfalls im Blick hat: Wie kann Trauer in der Familie, im Freundeskreis, im Lebensraum (Gemeinde, Schule, Vereine) und im beruflichen Umfeld ihren Platz bekommen und unterstützt werden? Trauer braucht den sozialen Blick und einen langen Atem.

Workshops


Kontakt

Dr. Verena Wodtke-Werner

Akademiedirektorin

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