26.06.2015, 15:00 Uhr – 28.06.2015, 13:00 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Krisenhilfe oder Hilfe in Krisen? Entwicklungszusammenarbeit mit Krisenländern

Entwicklungszusammenarbeit im 21. Jahrhundert: Wissenschaft und Praxis im Dialog

Zerfallende Staaten unterliegen externen politischen, ökonomischen und militärischen Interventionen und sind intern Spielball undurchschaubarer Machtkämpfe. Was leistet dabei Entwicklungszusammenarbeit?
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur (HWTK) Berlin und der Hochschule Esslingen


Weltwirtschaft und internationale Zusammenarbeit Bd. 18

Krisenhilfe oder Hilfe in Krisen

Entwicklungszusammenarbeit mit Krisenländern

Hrsg.: Rainer Öhlschläger/Hartmut Sangmeister


Nomos Verlag  Baden-Baden,  2016 ,  162 Seiten


Preis: 34,00 € inkl. 7% MwSt. (zzgl. Versandkosten)

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Die internationale Staatengemeinschaft sieht sich mit immer mehr Krisenherden konfrontiert, in denen schnelle Hilfe und militärisches Eingreifen notwendig erscheinen, um humanitäre Katastrophen zu vermeiden. Vor allem im Nahen Osten und in Afrika steigt die Zahl der Länder, in denen Bürgerkriege, Terrorismus und Willkürherrschaft der jeweils Stärkeren zu zerfallender Staatlichkeit geführt haben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welches Engagement unter den unsicheren, oft lebensgefährlichen Bedingungen in solchen fragilen Staaten von der Entwicklungszusammenarbeit erwartet wird. Kann Entwicklungszusammenarbeit substanzielle Beiträge zur Krisenbewältigung in zerfallenden Staaten leisten oder verschärft die Intervention externer Akteure eventuell die Krisen? Mögliche Antworten auf diese Fragen werden in dem Seminar aus den Perspektiven von Wissenschaft und Praxis erörtert. Das Seminar versteht sich zugleich als Dialogforum für entwicklungspolitisch interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich mit der Frage beschäftigen, in welcher Welt wir heute leben und zukünftig leben wollen.

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des