Veranstaltungs-Rückschau / Dokumentationen

    25.04.2018, 10:30 Uhr - 16:00 Uhr, Hospitalhof
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Eingliederungshilfe, Teilhabe und Pflege. Anspruch und Aussicht

    Durch das Bundesteilhabegesetz und die letzten Änderungen des SGB XI in den Pflegestärkungsgesetzen II und III werden die Schnittstellen zwischen den beiden Leistungssystemen der Pflege und der Eingliederungshilfe in Teilen neu geregelt. Die Veranstaltung greift die Thematik auf und beleuchtet die künftigen Auswirkungen auf Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Baden-Württemberg. In Zusammenarbeit mit der Liga der freien Wohlfahrtsverbände in Baden-Württemberg e.V.

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    Die Veranstaltung ist ausgebucht

    24.04.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Vortragsreihe "Revolution! Aufstände und Protestbewegungen in Oberschwaben"

    Rote Fahnen über Oberschwaben

    Revolution und Räte 1918/19
    Vortrag von Dr. Elmar L. Kuhn (Meersburg)

    Oberschwaben galt und gilt als konservative Landschaft. Vor dem Ersten Weltkrieg erhielt die katholische Zentrumspartei in allen oberschwäbischen Oberämtern mehr als 80 Prozent der Wählerstimmen. Dennoch wehten im November und Dezember 1918 rote Fahnen von den Rathäusern in Friedrichshafen, Ravensburg, Leutkirch, Wangen und Waldsee, in Friedrichshafen sogar "von den Zinnen des Schlosses". Friedrichshafen wurde neben Stuttgart, Kiel und München als "Hochburg des revolutionären Vortrupps" bezeichnet. Hier wurden am frühesten im Reich revolutionäre Forderungen erhoben, hier wurde einer der ersten Arbeiterräte gewählt. In den anderen oberschwäbischen Städten dauerte es länger.
    Radikalität und zeitweiliger Einfluss der Räte hingen von der Stärke der Arbeiterschaft in den einzelnen Oberämtern und Städten ab. Das Spektrum reichte von den Revolutionsführern der KPD und USPD in Friedrichshafen bis zu vom Zentrum geführten Räten in Leutkirch, Riedlingen und Wangen. Mit dem Ergebnis der Revolution war auch in Oberschwaben niemand zufrieden: die Arbeiter nicht, weil sie wenigstens mehr Reformen erwartet hatten; Bürger und Bauern nicht, weil sie zwar Frieden, aber keine Republik wollten.
    Der Vortrag schildert die Ereignisse in Oberschwaben, das Wirken der Räte und das Verhalten der Arbeiter, der kommunalen Verwaltungen, der Bürger, Bauern und Soldaten.

    Dr. Elmar L. Kuhn
    war von 1979 bis 2009 Kreisarchivar und Leiter des Kulturamtes Bodenseekreis und von 2010 bis 2014 Vorsitzender der Gesellschaft Oberschwaben.

    Eintritt frei - Spenden willkommen.

    Programm der Vortragsreihe

    23.04.2018, 09:30 Uhr - 24.04.2018, 16:30 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Begleitende Hände

    Akupressur Basistag Plus
    Mitfühlende Berührung ist die ursprünglichste Art und Weise unterstützend und beruhigend auf Menschen einzuwirken. Akupressur bietet die Möglichkeit, ergänzend zur medikamentösen Behandlung, positiv Einfluss auf verschiedene Krankheitssymptome zu nehmen. Schwerpunkt des Kurses ist die praktische Arbeit und die Erfahrung der Wirksamkeit der Akupressur am eigenen Leib.

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    Zusatztermin: 23.-24. Juli 2018

    22.04.2018, 08:00 Uhr - 20:00 Uhr
    Meilensteine der Kunstgeschichte

    Peter Paul Rubens: Superstar des Barock

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    21.04.2018, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Regionaltreffen der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik

    Jacob Böhme und Franz von Baader

    Zwei herausragende Denker zwischen Mystik und Philosophie
    Der Schustermeister Jacob Böhme (1575-1624) gilt als der "erste deutsche Philosoph" (Hegel) und "Wundererscheinung in der Geschichte der Menschheit" (Schelling). 1612 erschien sein erstes Werk "Aurora", das ihn über Europa hinaus bekannt machte. Heute stößt sein mystisches Denken wieder neu auf großes Interesse, wie die Böhme-Ausstellung "Alles in allem" in Dresden (2017) sowie der Böhme-Film "Morgenröte im Aufgang" (2016) belegen. - Der Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph Franz von Baader (1765-1841) gilt als "Wegbereiter heutiger Theologie" und einer der Geistesväter der ökumenischen Bewegung. Mit seinen philosophischen Schriften wirkte er stark auf die Naturphilosophie Schellings ein. Er selbst verstand sich als "Boehme redivivus".
    Wegen der Jahrestagung der "Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik" vom 20. bis 22. April 2018 in Bad Urach wird die Regionaltagung der Gesellschaft zu "Jacob Böhme und Franz von Baader" vom 21. April auf den 17. November 2018 verschoben.
    Die Veranstaltung wird verschoben.
    20.04.2018, 17:00 Uhr - 22.04.2018, 14:00 Uhr, Weingarten
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Refugee Law Clinics - Regionaltreffen Süd

    Der inhaltliche Schwerpunkt dieser Tagung liegt auf der Aus- und Fortbildung der BeraterInnen der Refugee Law Clinics in Bayern und Baden-Württemberg.
    19.04.2018, 09:00 Uhr - 18:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    miteinander.versöhnt.leben.

    In den meisten Ländern Mittel- und Osteuropas wirft die totalitäre Vergangenheit des 20. Jahrhunderts bis heute lange Schatten.

    Die Akademie-Tagung, die im Rahmen der Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion stattfindet, möchte ein differenziertes Verständnis für die Systematik und die über Generationen wirkenden individuellen und gesellschaftlichen Folgen von Gewalterfahrungen entwickeln.

    Anhand von vier Landerbeispielen werden Aufarbeitungs-Prozesse nachgezeichnet. Die Referentinnen und Referenten berichten zur Armenien-Frage sowie zur Situation in Polen, in der Ukraine und in Bosnien und Herzegowina und stellen die Fragen: Welche Konsequenzen haben die Gewalterfahrungen? Wie gestalten sich Aufarbeitungsprozesse? Welche Schwierigkeiten zeigen sich? Welchen Beitrag leisten die Kirchen?

    Das abschließende Podium diskutiert Bedeutung und Perspektiven eines gemeinsamen Erinnerns: Wie soll mit den vielfaltigen Formen und Traditionen des Erinnerns umgegangen werden? Kann nach allen Verwundungen eine gemeinsame Geschichte erzählt werden? Welchen Stellenwert messen die europäischen Gesellschaften dem gemeinsamen Erinnern bei? Welche Bedeutung hat es für den Zusammenhalt Europas?
    Die Veranstaltung fällt leider aus.
    17.04.2018, 09:00 Uhr - 20:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Staatskirchenrecht, Integration und Drittmittelsammlung

    Fortbildung für die ostkirchlichen Gemeindeleiter
    16.04.2018, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Vernissage

    Kunst trotz(t) Armut Teil 2

    Der zweite Teil der Wanderausstellung wird am Tag darauf im Tagungszentrum in Hohenheim eröffnet. Zu sehen sind dort Bilder. Ziel der Ausstellung ist, den Blick zu schärfen für Menschen, die diskriminiert und ausgegrenzt werden.
    Ausstellungsende 29. Juli

    Einladungsbroschüre

    15.04.2018, 11:00 Uhr - 14:00 Uhr, Weingarten
    Vernissage

    Kunst trotz(t) Armut Teil 1

    Die zweiteilige Wanderausstellung ermöglicht verschiedene Sichtweisen auf die Themen Armut, Wohnen und Ausgrenzung. Die Künstler kommen aus unterschiedlichen Milieus, teils sind es selbst Betroffene, teils namhafte Künstler. Sie nähern sich dem Thema mit verschiedenen Materialien. Teil 1 dieser Ausstellung findet im Tagungshaus Weingarten statt, gezeigt werden dreidimensionale Objekte.
    Ausstellungsende 29. Juli

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    Einladungsbroschüre

    13.04.2018, 10:00 Uhr - 17:30 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen

    Konflikte besser verstehen – Ein Seminar für Teamleitungen
    Ungelöste Konflikte kosten Zeit, Geld, Nerven und den guten Ruf. Dieses Seminar schärft den Blick für Risiken und Chancen von Konflikten in Teams und Organisationen, regt an, die eigene Haltung zu überprüfen und gibt Anstöße für den konstruktiven Umgang mit Konfliktpotenzialen.

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    12.04.2018, 09:00 Uhr - 13.04.2018, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Lass auch andere Verantwortung tragen (Ex 18,22)

    50 Jahre Kirchengemeindeordnung - 50 Jahre kooperative Leitung
    Die Jubiläumsveranstaltung unserer Kirchengemeindeordnung will kein "weiter so", sondern überlegt im direkten Vergleich mit Repräsentanten öffentlicher Partizipationsmodelle, wie unsere Diözese sich in Richtung wachsender Beteiligung ihrer Mitglieder entwickeln kann.

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    Programm

    10.04.2018, 15:30 Uhr - 21:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Stephen Hawking und der Papst

    Stephen Hawking (08.01.1942 - 14.03.2018) war nicht nur ein begnadeter Physiker und Kosmologe, sondern hat sich auch durch wissenschaftliche Popularisierungen einen Namen gemacht. Durch sein Renommee als Naturwissenschaftler und Autor wurden nicht zuletzt auch seine Äußerungen zu Philosophie und Theologie breit diskutiert und zum Anlass genommen, kontrovers die Reichweite von Naturwissenschaft und Theologie zu bedenken. Hatte Hawking mit seinem ewigen Universum, das keine Schöpfung kennt, die magische Grenze überschritten, die Papst Johannes Paul II. vermeintlich für den Urknall als Augenblick der Schöpfung reklamiert hatte?
    Hawking hat dabei nicht nur den Abschied vom Schöpfer, sondern auch den Tod der Philosophie ausgerufen: Hätte die Weltformel, die Hawking am Horizont aufscheinen sah, tatsächlich die letzten und größten Fragen der Menschheit beantwortet, und zwar "ausschließlich in den Grenzen der Naturwissenschaft und ohne Rekurs auf göttliche Wesen"?
    In kritischer Würdigung blickt die Abendveranstaltung auf Hawking als Naturwissenschaftler, in besonderer Weise aber auf dessen Anfragen an Philosophie und Theologie, an den Sinn des Kosmos. Referent des Abends ist Prof. Dr. Stefan Bauberger SJ, Physiker, Philosoph, Professor für Grenzfragen der Naturwissenschaft und Wissenschaftstheorie sowie Zenmeister.

    Im Vorfeld der Abendveranstaltung (15.30 Uhr bis 17.30 Uhr) besteht die Möglichkeit, ohne gesonderte Anmeldung den preisgekrönten Spielfilm über Stephen Hawking, "Die Entdeckung der Unendlichkeit", anzuschauen.

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    08.04.2018, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Glaube herausgefordert - Impuls, Gespräch und Eucharistiefeier

    Auferstanden von den Toten

    Bereits in einigen frühen christlichen Gemeinden gab es die Überzeugung, dass es keine Auferstehung der Toten gibt. Wie ist dann das biblische Zeugnis vom leeren Grab und der Satz im Glaubensbekenntnis: "auferstanden von den Toten und aufgefahren in dem Himmel" zu verstehen?

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    08.04.2018, 17:00 Uhr - 13.04.2018, 10:00 Uhr, Weingarten
    15. Weingartener Woche zum Einwanderungs- und Flüchtlingsrecht

    Migration – Integration – Minderheiten

    Die Tagung wendet sich an Studierende aus dem deutschsprachigen Raum.
    In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bielefeld

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    22.03.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Vortragsreihe "Revolution! Aufstände und Protestbewegungen in Oberschwaben"

    Doppelvortrag zu 1848 in Oberschwaben

    1848. Politischer Aufbruch in Oberschwaben
    Vortrag von Dr. Nikolaus Back (Filderstadt)

    Nach einem langen Reformstau im Vormärz überstürzten sich im März 1848 die Ereignisse. Auch in Oberschwaben kam es in dieser Zeit zu zahlreichen politischen Versammlungen und teilweise auch zu Unruhen. Die Politisierung 1848/49 erreichte auch die Kleinstädte und ländlichen Gebiete. Seit der Aufhebung der Zensur erlebten Zeitungen einen Aufschwung; politische Vereine wurden gegründet, die aufmerksam das politische Geschehen verfolgten. Trotz der Niederlage der Revolution 1848/49 blieb die für Oberschwaben bedeutsame Ablösung von Zehnt und Grundherrschaften bestehen. Zum langfristigen Erbe der Revolution von 1848 zählen vor allem die Grund- und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat.

    Eine lokale Fallstudie ergänzt den regionalhistorischen Vortrag:

    Die Bürgerrevolution von 1848/49 am Beispiel von Stadt und Landkreis Lindau
    Vortrag von Karl Schweizer (Lindau)

    Waren es in Bayerns einziger Bodenseestadt Lindau zu Beginn eher Vertreter der bürgerlichen Oberschicht, welche die rebellischen Verlautbarungen und Aktionen prägten, so änderte sich dies bis zum Frühjahr 1849. Die Gründung eines Lindauer Märzvereins 1849 war personell deutlich durch das handwerklich geprägte Kleinbürgertum der Stadt bestimmt. Nun tauchten in Flugblättern auch Aussagen zur Gleichberechtigung der Jüdinnen und Juden und zur Lage der Arbeiter auf. Eine große regionale Kundgebung sollte helfen, die März-Errungenschaften von 1848 zu retten.


    Dr. Nikolaus Back
    leitet das Stadtarchiv Filderstadt und das FilderStadtMuseum.

    Karl Schweizer
    ist Lokalhistoriker in Lindau und Herausgeber der Edition Inseltor Lindau.

    Eintritt frei - Spenden willkommen.

    Programm der Vortragsreihe

    21.03.2018, 15:00 Uhr - 23.03.2018, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Mensch sein – Mensch werden

    Die Fraglichkeit menschlichen Selbstverständnisses
    Der Mensch steht vor ungeahnten Herausforderungen, die nicht nur seine Selbstwahrnehmung, sondern seine gesamte Existenzmöglichkeit betreffen. Die Tagung will der Frage nachgehen, was es für einen Menschen im 21. Jahrhundert heißt, selbst Mensch zu werden und diesen Anfragen zu begegnen.
    In Zusammenarbeit mit dem Nachwuchsnetzwerk Dogmatik und Fundamentaltheologie

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    20.03.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Warum Frauenbewegungen in Vergessenheit geraten oder auch nicht

    Die Rolle von aktivem Gedenken und Medien
    Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Susanne Kinnebrock (Augsburg) im Rahmen der Fachtagung "Verzicht auf Traditionsstiftung und Erinnerungsarbeit?"

    200 Jahre Karl Marx, 100 Jahre Novemberrevolution oder 50 Jahre 1968: Die Massemedien werden sich auch dieses Jahr überschlagen mit Beiträgen, die das Gedenken an zentrale Figuren und Prozesse der deutschen Geschichte wachhalten. Wichtige historische Ereignisse der Frauenbewegung - wie 125 Jahre "Die Frau", 100 Jahre Frauenwahlrecht oder 50 Jahre Tomatenwurf - werden mutmaßlich deutlich weniger Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie sind im hiesigen kollektiven Gedächtnis weniger fest verankert.
    Im Vortrag wird dargelegt, was das kollektive Gedächtnis auszeichnet, welche Inhalte darin bevorzugt bewahrt werden und vor allem welche Rolle Medien dabei spielen. Denn es sind die Massenmedien, die immer wieder Öffentlichkeit für gesellschaftliche Themen herstellen, bestimmte Aspekte der Vergangenheit reaktualisieren, andere dafür aber ausblenden. Dabei orientieren sich Massenmedien weniger an der historischen Bedeutsamkeit bestimmter Figuren und Prozesse, sondern vor allem an aktuellen Relevanzstrukturen und grundlegenden Medienlogiken. Wie das genau funktioniert ,wird anhand einiger Fallbeispiele aus der ersten deutschen Frauenbewegung illustriert. Dabei wird aufgezeigt, wie eine bewusste Erinnerungsarbeit und ein frühzeitiger "Gedenkaktivismus" mediale Darstellungen und kollektives Gedächtnis beeinflussen können.

    Anschließend kleiner Imbiss.

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    19.03.2018, 12:00 Uhr - 21.03.2018, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Verzicht auf Traditionsstiftung und Erinnerungsarbeit?

    Narrative der europäischen Frauenbewegung im 19. und 20. Jahrhundert
    Als sich in den 1970er Jahren die zweite Frauenbewegung auf den politischen Bühnen Europas Gehör verschaffte, verstand sie sich weitgehend als neue Bewegung ohne historische Vorläufer. Wie kam es dazu? Auf welche Weise wurde die erste Frauenbewegung tradiert? Wo liegen die (verschleierten) Schnittstellen zwischen den Frauenbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts?
    In Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg, der Universität der Bundeswehr München und dem Verein Frauen und Geschichte Baden-Württemberg

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    Tagungsbericht

    19.03.2018, 18:30 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Es geht immer um alles: Susann Pásztor

    Kunstschaffende schauen auf das Leben und die Zeit
    Karla muss sterben, unheilbar krank. Sie hat nach einem Sterbebegleiter telefoniert. Fred hat gerade seine Ausbildung als Sterbebegleiter absolviert. Sein erster "Fall". Nur sind die beiden Menschen unterschiedlicher, als es kaum sein könnte: Karla, erfolgreiche Fotografin, Fred, alleinerziehender Vater, auch vom Job nicht sonderlich angetan. Susann Pásztor ist es gelungen, ein lebensvolles Buch zu schreiben, in dem es keine Helden gibt, viele Versager, immer wieder sanfte Ironie und ein Panoptikum der wunderbarsten Gestalten. Darf man beim Thema Sterbebegleitung lachen? Ja, man darf. Und es tut gut, dieses Buch zu lesen. Ein Gesprächs- und Lesungsabend mit dem Literaturwissenschaftler Dr. Michael Krämer und der Autorin Susann Pásztor zu ihrem neuen Buch "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster". Anschließend gibt es einen kleinen Umtrunk.

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