Virologischer Tunnelblick oder wegbeten?

Die Coronakrise wirkt wie ein Brennglas auf die Beziehung zwischen Wissenschaft und Religion. Sieben renommierte Wissenschaftler und Kirchenvertreter weltweit hat die Akademie befragt.

Den Interviewten wurden vom Leiter des Fachbereichs Naturwissenschaft und Theologie an der Akademie, Dr. Heinz-Hermann Peitz, jeweils ähnlichen Fragen gestellt:

  • Virologischer Tunnelblick? Die empirischen Befunde der Epidemiologen und die Reaktionen von Regierung und Religionen
  • Corona wegbeten? Religiöse Hilfen zur Bewältigung der Pandemie
  • Gute Schöpfung? Tödliche Viren und der liebende und sorgende Gott
  • Lerneffekte? Von der Coronakrise zur Umweltkrise

Ohne repräsentativen Anspruch sind die Antworten sowohl überraschend überregional als auch von der regionalen Kultur geprägt. Gesprächspartner waren:

Prof. Dr. Evgeny Arinin, Leiter der Abteilung für Philosophie und Religionswissenschaften, Vladimir State University, Russland

Johannes Bahlmann OFM, Teilnehmer der Amazonassynode, Bischof von Óbidos in Brasilien

Prof. Dr. Mathew Chandrankunnel CMI, Direktor des Ecumenical Christian Centre, Whitefield, Bangalore, Indien

Dr. William Grassie, Experte für Vergleichende Religionswissenschaften und Wissenschaftsphilosophie, Gründer des Metanexus Institute, New York, USA

Dr. Antje Jackelén, Expertin für Naturwissenschaft und Theologie, Erzbischöfin der Schwedischen Kirche, Schweden

Dr. Boris Rähme, Fachmann für soziale Erkenntnistheorie und Wahrheitstheorien, Centro per le Scienze Religiose, Trient, Italien

Eine systematische Zusammenfassung und einen vergleich mit Deutschland übernahm:

Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ, Professor für Metaphysik und Philosophie des Geistes an der Hochschule für Philosophie München, Deutschland

 

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