Schöpfungsvertrauen in Zeiten der Krisen

Markus Vogt, Sozialethiker der LMU München, ist davon überzeugt, dass wir die Umweltkrise nur dann bewältigen, wenn uns eine radikale Transformation unseres Naturverhältnisses gelingt.

Aus der Einführung von Heinz-Hermann Peitz

Dass wir uns in Krisenzeiten befinden, braucht nicht erwähnt zu werden. Viren sind zunächst natürliche Übel, die uns bedrohen. Die Pandemie aber, die daraus erwächst, ist menschengemacht, genau wie der Klimawandel. Beides zeigt uns, wie verletzlich unsere Gesellschaft, wie verletzlich unsere gesamte Biosphäre ist.

Wie können wir bei diesen Bedrohungen die Vision, wie sie in den biblischen Schöpfungstexten ausgedrückt wird mit „und siehe, es war sehr gut“, auch in diesen Krisenzeiten wiedererkennen, als Gabe und Aufgabe?

Der Referent des Abends, Prof. Dr. Markus Vogt, ist davon überzeugt, dass das nur dann erreichbar ist, und dass unsere Zukunftsfähigkeit nur dann eine Chance hat, wenn uns eine radikale Transformation unseres Naturverhältnisses gelingt. Dass wir einen „neuen Bund zwischen Mensch und Umwelt“ brauchen, wie Vogt mit den Worten von Papst Benedikt formuliert. Diese Transformation gelte auch für die Theologie und ihr Verständnis von Schöpfung. Wie also kann die Theologie, wie können wir alle dazu beitragen, dass wir heute der Gutheit der Schöpfung vertrauen und unser Handeln fruchtbar machen können?

Das Video der Tagung und eine Zusammenfassung lesen im Forum Grenzfragen.

Prof. Dr. Markus Vogt ist davon überzeugt, dass wir einen „neuen Bund zwischen Mensch und Umwelt“ brauchen.