Fakten und der Glaube

Dr. Aaron Langenfeld ist Geschäftsführer des Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften an der Universität Paderborn. Er erläuterte, warum Glaube heute noch sinnvoll ist.

 

Religiöser Glaube wird heute oft mit Unvernunft oder gar mit einem Wahn identifiziert. Wer glaubt, scheint sich naiv oder verblendet gegen natur-wissenschaftliche und kulturelle Entwicklungen zu stellen und verzweifelt an einem veralteten Weltbild festzuhalten. War die Kirche in jüngerer Vergangenheit zumindest noch als Moralressource im öffentlichen Raum anerkannt, so wird auch dieses Bild durch den Missbrauchsskandal zusehends dekonstruiert. Die Krise der Religion im globalen Westen wird nicht produktiv transformiert werden können, wenn eine Versöhnung von Glaube und Vernunft nicht gelingt. Wie kann eine solche aber geleistet werden? Was heißt es, vernünftig zu glauben? Aus Anlass seines Vortrags an der Akademie in Weingarten hat Markus Waggershauser ein Interview mit Dr. Aaron Langenfeld geführt.

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Der Referent, Dr. Aaron Langenfeld, mit Dr. Heike Wagner (links) und Andrea Bremer, der Leiterin des Religionspädagogischen Instituts in Weingarten.