An Gott glauben trotz allem?

Wie kann man an Gott glauben angesichts von Katastrophen, Missbrauch und anderen Übeln? Über diese Fragen sprach der amerikanische Theologe Thomas Jay Oord im Tagungszentrum Hohenheim.



Das neueste Buch des in Amerika sehr bekannten Theologen Thomas Jay Oord richtet sich vor allem an Menschen, die leidvolle Lebensphasen durchlitten haben und dadurch nicht selten an einem Gott verzweifelt sind, der doch Liebe und Allmacht sein soll.

Oords Antwort ist für viele tröstend und intellektuell hilfreich, Gott und Leid zu vereinbaren. In einem Interview (englisch mit deutschen Untertiteln) mit dem Akademie-Fachbereichsleiter Naturwissenschaft und Theologie, Dr. Heinz-Hermann Peitz, hat Oord am 11. Mai im Tagungszentrum Hohenheim die Hauptthesen seines Buches vorgestellt. Das Video-Interview wird als Youtube-Premiere am Freitag, 24. Mai, um 17 Uhr wiedergegeben. Während der Premiere besteht die Möglichkeit, in Kommentaren und im Live-Chat untereinander und mit dem Interviewer, Dr. Heinz-Hermann Peitz, ins Gespräch zu kommen

youtu.be/3kHh-YG0xs4

In einem Fachgespräch im Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim wurden die Thesen Oords am 13. Mai auf den Prüfstand gestellt. Dieses Fachgespräch wird in Kürze ebenfalls verfügbar sein. Informieren Sie sich gern darüber auf www.forum-grenzfragen.de.

Professor Oord war noch aus einem anderen Grund zu Gast bei uns in der Akademie. Als ambitionierter Naturfotograf begleitete er uns bei einer Foto-Exkursion in den Naturpark Schönbuch und führte ein in die Kunst, mit fotografischen Mitteln eine Theologie der Natur zu betreiben. Auch dies wird an angegebener Stelle in Videoform aufbereitet.

Thomas Jay Oord (links) im Gespräch mit Johannes Grössl.


Eine Foto-Exkursion sollte den theologischen Blick auf die Natur schärfen.