06.11.2020, 17:30 Uhr – 08.11.2020, 13:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
14. Herbsttagung des Netzwerks Migrationsrecht

ONLINE-TAGUNG: Recht an der Grenze / Grenzen des Rechts?

Die 14. Herbsttagung des Netzwerks Migrationsrecht widmet sich den rechtlichen Aspekten von Grenzregimen. Es geht um die Fragen, wie das Recht an den Binnen- und Außengrenzen ausgestaltet ist und wie es ausgestaltet sein sollte.

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Recht an der Grenze – Grenze des Rechts?

Mit fast 300 angemeldeten Teilnehmenden widmete sich die 14. Herbsttagung Fragen der europäischen und deutschen Migrations- und Asylpolitik in Zeiten zunehmender nationalstaatlicher Abgrenzung.

Zur Meldung

Grenzen geraten zunehmend in den Blick der europäischen und deutschen Migrations- und Asylpolitik: Zurückweisungen an Binnen- und Außengrenzen, Transitzonen und EU-Hotspots, Binnengrenzkontrollen, Verstärkung der Außengrenzkontrollen und Auslagerung von einreiseverhindernden Grenzkontrollen an Drittstaaten – um nur einige der Entwicklungen zu nennen. Die Herbsttagung des Netzwerks Migrationsrecht widmet sich daher im Jahr 2020 Grenzregimen.

Es geht um die Fragen, wie das Recht an den Binnen- und Außengrenzen ausgestaltet ist und wie es ausgestaltet sein sollte. Welche Bedeutung haben Grenzen und Grenzkontrollen für die Migrationssteuerung einerseits und für den Zugang zum Recht andererseits? Was bedeuten die aktuellen Entwicklungen insbesondere für den Zugang zu internationalem Schutz? Weiter gefragt: Sind die offenen Binnengrenzen in Europa nicht nur der Grundstein, sondern auch das Problem des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems, und wären offene Außengrenzen die Lösung? Endet der Rechtsstaat an der Grenze, oder ist nicht vielmehr gerade an der Grenze das Recht nicht nur in seiner unterscheidenden und begrenzenden, sondern auch in seiner rechteverleihenden und rechtewahrenden Dimension gefordert? Stoßen Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte bei der Ausgestaltung von Grenzregimen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit?

Eine Förderung der Tagung durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes über die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (aksb) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist beantragt.

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Kontakt

Dr. Konstanze Jüngling

Fachbereichsleiterin

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