Diese Veranstaltungen richten sich an ein Publikum mit besonderem fachlichen Interesse, bzw. an geschlossene Zielgruppen.

 

 

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08.10.2019, 11:00 Uhr - 09.10.2019, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Liturgische Erfahrungen und Ausdrucksformen im Netz

Online zu Gott?!

Liturgie ist bis heute für viele Menschen der primäre Kontaktpunkt zu Glaube und kirchlichem Leben. Angesichts der voranschreitenden Digitalisierung ist zu fragen: Kann das Internet als Raum für Liturgie erschlossen werden? Lässt sich Kirche als Erlebnisort digital realisieren? Welche Chancen und Grenzen gibt es für gottesdienstliches Feiern? Wie sind die Schnittstellen von Liturgie und Medien aus pastoraler Sicht auszugestalten, um in Zukunft Menschen in ihrer modernen Lebenswelt anzusprechen?
In Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Ordinariat, Hauptabteilung VIIIa - Liturgie und der Theologischen Fakultät Paderborn

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Die Feier der Liturgie ist bis heute für viele Menschen der primäre Zugang zu Kirche und christlichem Glauben. Das Erleben und Mitvollziehen gottesdienstlicher Feiern ist daher, trotz rückläufiger Kirchenbesuchszahlen ein entscheidender Faktor für die Begegnung von Menschen und Kirche. Laut Statistik besuchen jeden Sonntag bundesweit rund 2,4 Millionen Gläubige einen Gottesdienst in einer Gemeinde. Zudem feiern rund eine Million Gläubige eine sonntägliche Eucharistiefeier medial vermittelt über Rundfunk, Fernsehen und Internet mit. Angesichts der Prognose, dass es zukünftig immer schwieriger werden wird, Gläubige und dem Glauben Fernstehende unmittelbar und persönlich zu erreichen, stellt sich der kirchliche Auftrag der Verkündigung zunehmend als Herausforderung dar. Gleichzeitig birgt diese Tendenz besonders für liturgische Angebote auch Chancen, neue Wege in der kirchlich-medialen Präsenz zu gehen.
An der Schnittstelle von Liturgie und Medien setzt die Tagung „Online zu Gott?!“ an und will drei Themenfelder sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praxisorientierter Sicht besprechen: Die Abbildbarkeit von Liturgie in Rundfunk und Netz, der liturgische Raum als Erlebnisort sowie Anforderungen an beziehungsweise Grenzen von möglichen Formen digital vermittelter, liturgischer Feiern. Dabei wird vor allem die Perspektive junger Menschen, die das Internet zunehmend als konkreten Lebensraum erfahren, in den Blick genommen. Die Fachvorträge aus Theologie, Kultur und Medien werden durch offene Diskussionsrunden begleitet. Auf der abschließenden Diskussion wird ein breit aufgestelltes Podium die Frage nach Verkündigung und kirchlicher Präsenz im Netz aus verschiedensten Perspektiven bewerten.

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Dr. Verena Wodtke-Werner

Akademiedirektorin

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