08.02.2019, 18:00 Uhr - 10.02.2019, 15:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Die Stadt als Ort jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit

Am Ende des Mittelalters wurden die Juden aus fast allen Städten vertrieben. Insbesondere in Süddeutschland entstand ein vielfältiges Landjudentum. Dies hat unser Bild geprägt, dass es jüdisches Leben lange Zeit fast nur im ländlichen Raum gab. Die Tagung relativiert dies und diskutiert, wo und wie ein nicht unerheblicher Teil der Juden auch vom 16. bis18. Jahrhundert in Städten lebte.
In Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Forum "Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit"

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Die 20. Arbeitskreistagung des Forums widmet sich städtischen jüdischen Siedlungen und Zentralorten in der Frühen Neuzeit. Neben Überlegungen zur Rolle von Städten als Orten jüdischer Bildung, Gelehrsamkeit und Gerichtsbarkeit werden wir uns mit dem Spektrum der von Juden bewohnten Städte befassen. Die Bandbreite reicht dabei von Metropolen und großen Handelsstädten über kleinere Reichsstädte, fürstliche Residenzstädte bis zu kleineren Landstädten. In welchen Regionen und unter welchen herrschaftlichen Konstellationen lebten Juden in städtischen Siedlungen in der Frühen Neuzeit? Welche Gemeindetypen entstanden in diesen Kontexten? Und was charakterisiert das städtische jüdische Leben im Gegensatz zum ländlichen?

Das „Forum“

Das „Interdisziplinäre Forum Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit“ wird seit dem Jahr 2000 durch einen Arbeitskreis aus HistorikerInnen, JudaistInnen und VertreterInnen weiterer Fächer veranstaltet. Im Mittelpunkt der jährlichen Tagungen steht die Diskussion aktueller Fragestellungen und Forschungsvorhaben. Das „Forum“ widmet sich Themen vom späten Mittelalter bis zum frühen 19. Jahrhundert und ist offen für alle, die sich wissenschaftlich mit dieser Epoche der jüdischen Geschichte und Kultur befassen.

Informationen zum Forum: www.forum-juedische-geschichte.de

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Kontakt

Dr. Petra Steymans-Kurz

Fachbereichsleiterin

Tel.: +49 711 1640 753
Fax.:+49 711 1640 853
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