06.12.2019, 18:00 Uhr - 08.12.2019, 14:00 Uhr, Weingarten
Weingartener Afrikagespräche 2019

Muslime und Christen – die besseren Entwickler Afrikas?

Zur Rolle von Religion in der Entwicklungszusammenarbeit
Der Einfluss religiöser Akteure und Weltsichten auf die Entwicklung Afrikas wird derzeit intensiv diskutiert. Doch wer sind überhaupt diese "religiösen Akteure"? Können sie Entwicklung positiv beeinflussen und wenn ja, wie?
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Afrikastudien der Universität Bayreuth

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Religion wurde bis in die 1990er-Jahre eher als Hindernis für „säkulare“ Entwicklungsarbeit wahrgenommen. Seit dem Jahrtausendwechsel werden jedoch die möglichen positiven Impulse, die religiöse Akteure und Weltsichten zur internationalen Entwicklungskooperation beitragen könnten, intensiv diskutiert. Mit der Betonung einer „wertebasierten Entwicklungskooperation“ und einer explizit auf Religion und Werte ausgerichteten Strategie hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit 2014 diese Diskussion um die Schnittstellen von Religion und Entwicklung international vorangetrieben.
Doch wer und was sind überhaupt „religiöse Akteure“? Können sie Entwicklung positiv beeinflussen und wenn ja, wie? Welchen Beitrag erwartet man von ihnen und welchen Beitrag wollen sie leisten? Sollen spezifische religiöse Gruppen in Entwicklungsländern durch Steuergelder gefördert werden? Und was tun mit (religiösen) Werten, die mit den Idealen nachhaltiger Entwicklung unvereinbar scheinen?
In den Weingartener Afrikagesprächen 2019 werden die aktuellen Debatten zur Rolle religiöser Ideen, Praktiken und Akteure in der Entwicklungszusammenarbeit vorgestellt. Gemeinsam mit VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und Entwicklungspraxis werden Ziele, Nutzen und Probleme wertebasierter Entwicklungszusammenarbeit diskutiert und Arbeitsweisen „religionsbezogener“ Organisationen auf dem afrikanischen Kontinent vorgestellt.

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