19.03.2018, 18:30 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Es geht immer um alles: Susann Pásztor

Kunstschaffende schauen auf das Leben und die Zeit
Karla muss sterben, unheilbar krank. Sie hat nach einem Sterbebegleiter telefoniert. Fred hat gerade seine Ausbildung als Sterbebegleiter absolviert. Sein erster "Fall". Nur sind die beiden Menschen unterschiedlicher, als es kaum sein könnte: Karla, erfolgreiche Fotografin, Fred, alleinerziehender Vater, auch vom Job nicht sonderlich angetan. Susann Pásztor ist es gelungen, ein lebensvolles Buch zu schreiben, in dem es keine Helden gibt, viele Versager, immer wieder sanfte Ironie und ein Panoptikum der wunderbarsten Gestalten. Darf man beim Thema Sterbebegleitung lachen? Ja, man darf. Und es tut gut, dieses Buch zu lesen. Ein Gesprächs- und Lesungsabend mit dem Literaturwissenschaftler Dr. Michael Krämer und der Autorin Susann Pásztor zu ihrem neuen Buch "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster". Anschließend gibt es einen kleinen Umtrunk.

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Und immer bleibt Ungesagtes

Kann man bei einem Roman über Sterben und Sterbebegleitung lachen? Man kann, wie ein Literaturabend mit der Autorin Susann Pásztor im Tagungszentrum Hohenheim gezeigt hat.

Zur Meldung

Die Kunst, in diesem Fall die Literatur, gibt eine bestimmte Sichtweise auf das Leben und die Zeit. An zwei Abenden im Jahr wagt der Literaturwissenschaftler Dr. Michael Krämer im Gespräch mit SchriftstellerInnen einen solch persönlichen Blick: Es geht dabei nicht darum, einzelne Sachfragen besser zu verstehen, sondern sich selbst, die Wirklichkeit, das Woher und Wohin ins Wort zu bringen. Dabei soll auch die eigene religiöse Verortung oder bewusste Nichtverortung der AutorInnen eine Rolle spielen.

Abgerundet wird jeder Abend durch eine Autorenlesung aus dem neuesten Werk. Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, sich bei einer kleinen Erfrischung mit unserem Gast über das Gehörte auszutauschen.

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© Sven Jungtow

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Dr. Verena Wodtke-Werner

Akademiedirektorin

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