Veranstaltungen

Interdisziplinäres Forum Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit

Soziale Differenzierung jüdischer Lebenswelten

Zugehörigkeit, Hierarchie und Mobilität
Narrative jüdischer Geschichte, gerade der Frühen Neuzeit, zeigen die jüdische Bevölkerung oft als homogene soziale Einheit – dabei war der Grad der Differenzierung hoch. Die Tagung fragt: Welche Rolle spielten soziale Unterschiede in den Gemeinden selbst, welche die Gemeindezugehörigkeit? Welchen Einfluss hatten ökonomische Macht, Familienzugehörigkeit oder Gelehrsamkeit?
In Kooperation mit dem Interdisziplinären Forum Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit

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Veranstaltungen für Expert:innen

Aschermittwoch der Künstler:innen

Corona hat uns zu einer Pause gezwungen. Diesmal aber findet das traditionelle Treffen der Künstler:innen mit Diözesanbischof Gebhard Fürst wieder statt. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr die Musik als eine Kunstgattung, die in der Lage ist, vielfältige Stimmungen auszulösen. Worauf beruht diese Wirkung? Und: kann Musik die Menschen womöglich auch manipuilieren? Referent ist Prof. em. Dr. Günther Rötter, Musikwissenschaftler und Musikpsychologe, TU Dortmund.

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Internationale Tagung des AKIH

Demonology revisited

Dämonologie in interdisziplinärer Perspektive
Dämonologie verstand sich als Wissenschaft. Sie erklärte Okkultes, legitimierte Hexenjagden, provozierte Anti-Dämonologien, verknüpfte sich mit populären Vorstellungen und existierte bis in die Aufklärung. Die internationale Tagung untersucht mit neuen Fragen sowie in interdisziplinärer Perspektive dämonologische Wissensbestände und Praktiken im jeweiligen historischen Kontext.
In Kooperation mit dem Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH) und der DFG-Forschungsgruppe 2539 "Resilienz"

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Offene Veranstaltung

Baden-Württemberg (post-)kolonial

Geschichtswissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven
Eine wachsende Zahl lokaler Initiativen und wissenschaftlicher Institutionen widmet sich der Erforschung und der Sichtbarmachung kolonialer Strukturen im Bundesland. Der Workshop soll die Vernetzung von Akteur:innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft fördern und Impulse für die weitere lokal- und regionalhistorische Auseinandersetzung geben.
In Kooperation mit der Initiative „Black History in Baden-Württemberg" und der Universität Tübingen

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Veranstaltungen für Expert:innen

Neue Forschungen zu hagiographischen Fragen

Das Arbeitskreistreffen gibt jungen Forscher:innen wie etablierten Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen Gelegenheit, aktuelle Forschungsprojekte zur Hagiographie und einschlägigen sakralen Phänomenen vorzustellen und zu diskutieren.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

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Offene Veranstaltung

Faszination Franziskus

Franz von Assisi ist eine der herausragenden Persönlichkeiten des Mittelalters: Sein Lebensstil und seine Botschaft bereichern die christliche Spiritualität um eine neue Verbundenheit mit allem Lebendigen. Sein Armuts- und Freiheitsideal wie seine Poesie zeigen ihre Wirkung bis in unsere Gegenwart in der Religion, in der Literatur, in der Musik, der Malerei und der Ethik.
Aus Anlass der Opernaufführung SAINT FRANÇOIS D'ASSISE von Olivier Messiaen in der Staatsoper Stuttgart laden wir Sie zu einem interdisziplinären Studientag ein - mit Workshops, Begegnungen und Gesprächen zur Faszination des Heiligen aus Assisi und zur Bedeutung des „Kleinen Bruders“ für unsere Zeit.

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14. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender

Männlichkeiten als Lebensweisen in Geschichte und Gegenwart

Männlichkeit wird erlernt, erlebt, erfahren, erlitten. Die 14. Tagung des Arbeitskreises AIM GENDER wendet sich alltäglichen Praktiken zu und untersucht Art und Weise, wie Männlichkeit(en) gelebt werden.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung und dem Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Hildesheim

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Sommerakademie

Von Bücherwürmern und Eselsohren

Lesekultur und Buchgeschichte vom Papyrus bis zum E-Book
Die Weingartener Sommerakademie bietet ein anspruchsvolles Bildungs- und Kulturprogramm in sommerlich leichter Form. Dieses Jahr dreht sich alles ums Thema Lesen: Wie hat sich das Leseverhalten im Lauf der Jahrhunderte verändert? Was passiert mit uns, wenn wir lesen? Was sagt unser Bücherregal über uns aus? Werden in Zukunft künstliche Intelligenzen ganze Romane schreiben? Solchen und ähnlichen Fragen nähern wir uns im Gespräch mit Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen. Aufgelockert wird das Programm durch zwei ganztägige Exkursionen im Bodenseeraum.

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Theologische und postkoloniale Perspektiven auf Erinnerungskulturen, Extraktivismus und Schöpfung

Erinnern im Anthropozän

Die Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit erfährt in Deutschland zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit. Der Koalitionsvertrag der aktuellen Regierungsparteien nennt erstmals die Überwindung kolonialer Kontinuitäten als politisches Ziel. Erst 2021 hat sich die deutsche mit der namibischen Regierung auf ein Abkommen zur Aufarbeitung des Völkermordes deutscher Truppen während der Kolonialzeit verständigt. Die Auseinandersetzung mit dem Erbe des Kolonialismus ist jedoch genauso herausfordernd wie vielfältig. Sie betrifft sämtliche Bereiche der Gesellschaft. Und sie findet im Kontext einer zunehmend diversen Gesellschaft statt, in der globale Verflechtungen immer stärker bewusst werden und neokoloniale Abhängigkeiten die Auseinandersetzung mit dem historischen Kolonialismus überlagern.
Die Studienwoche richtet den Blick auf zwei exemplarische Themenfelder von aktueller Relevanz:
Sie fragt, wie postkoloniale Perspektiven unsere Erinnerungskulturen und die Gedächtnisforschung transformieren und durch welche Formen des Erinnerns und Vergessens (post-)koloniale Kontexte gekennzeichnet sind. Und sie wirft einen Blick auf unsere Verstrickung in neokoloniale Ausbeutungsverhältnisse, wie sie im Raubbau von Bodenschätzen in nur scheinbar weit entfernten Ländern zutagetreten.
Im Fokus stehen insbesondere die vielfachen Verbindungen zwischen den beiden Themen, die bei näherer Betrachtung weit mehr miteinander zu tun haben, als es auf den ersten Blick scheint. Ein Schwerpunkt liegt neben politik- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven auch auf der religiösen Dimension.
In der Studienwoche arbeiten wir gemeinsam mit Studierenden aus Deutschland, Expert:innen aus Theologie, Politik- und Kulturwissenschaft und mit Aktivist:innen des lateinamerikanischen Netzwerkes „Iglesias y Minería”, das sich im Amazonasgebiet gegen zerstörerischen Extraktivismus und für die Rechte von Natur und indigenen Bevölkerungsgruppen engagiert.

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Veranstaltungs-Rückschau

03.12.2022, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Frankfurt
Offene Veranstaltung

Der eigenwillige Kosmos von Marc Chagall

Eine Exkursion nach Frankfurt

Einer der bekanntesten Künstler der klassischen Moderne ist Marc Chagall. Unzählige farbintensive Reproduktionen, auch auf Alltagsgegenständen, zeugen davon. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt zeigt die dunkle Seite im Werk des jüdischen Künstlers. Es ist die Zeit zwischen den 1930er- und 1940er-Jahren, in der er vertrieben und verfolgt wurde. Vor dem Ausstellungsbesuch wird es einen Vortrag geben, der umfassend auf das Leben des beliebten Künstlers eingeht.

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17.11.2022, 14:00 Uhr – 19.11.2022, 14:00 Uhr, Weingarten
Tagung wird verschoben!

Baden-Württemberg (post-)kolonial

Geschichtswissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven

Eine wachsende Zahl lokaler Initiativen und wissenschaftlicher Institutionen widmen sich der Erforschung und Sichtbarmachung kolonialer Strukturen im Bundesland. Der Workshop soll die Vernetzung von Akteur:innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft fördern und Impulse für die weitere lokal- und regionalhistorische Auseinandersetzung geben.
In Kooperation mit der Initiative „Black History in Baden-Württemberg" und der Universität Tübingen

Die Tagung wird verschoben und findet von 10.–12. März 2023 im Tagungszentrum Hohenheim statt.

Call for Papers

15.11.2022, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag

Online: Die Kirchen und der Paragraf 175 StGB

Kirche und Homosexualität in der BRD
In ihrem gemeinsamen Vortrag vermitteln Julia Noah Munier und Karl-Heinz Steinle einen Eindruck vom restriktiven Einfluss der Kirchen auf die Lebenswelten von homo- und bisexuellen Männern in Baden-Württemberg in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Sie beleuchten durchaus ambivalente Anerkennungsbemühungen und stellen kirchliche Institutionen und Akteur:innen vor, die Liberalisierungsdebatten mit anstießen.
In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll und männer.bw

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03.11.2022, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr, Kursaal Bad Cannstatt
Abendvortrag

Liebt Gott die Schönheit?

Zur Spiritualität und Schönheit im islam

„Folgt dem Schönen!“, heißt es programmatisch im Koran, weil in der Schönheit Gott gegenwärtig ist. In welchem Zusammenhang stehen Schönheit und Gotteserfahrung? Lässt sich Gott bildlich erfassen? Im Vortrag von Prof. Milad Karimi werden die Bedeutung der Schönheit, deren Darstellung und Erfahrung im Zusammenhang der Spiritualität des Islams diskutiert.
Im Kursaal Bad Cannstatt in Zusammenarbeit mit der Freien Kunstschule Stuttgart / Institut für Ästhetik, Kunst und Religion - interkulturell

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27.10.2022, 17:00 Uhr – 29.10.2022, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
27. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Natürliches – Übernatürliches

Natur und Geschlechtsbegriff

Schon in der Frühen Neuzeit wurde der Verweis auf die natürliche Ordnung dazu genutzt, diverse Erscheinungsformen menschlichen Lebens als natürlich oder „wider die Natur" zu beurteilen. Mit Blick auf Geschlechterdifferenzen, -ordnungen oder deren Überwindung geht die Tagung Diskursen und Praktiken nach, die sich mit Natürlichem, Über- oder Widernatürlichem befassten bzw. darauf zurückgeführt wurden.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

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19.10.2022, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Nachgefragt – Abendgespräche zu Gesellschaft, Religion und Politik

Unser Nachkriegserbe

Gefühlserbschaften in Deutschland in der Generationenperspektive
Die in Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg Aufgewachsenen gaben ihren eigenen Kindern ein "emotionales Erbe" mit, das sich unter anderem in Erziehungsstilen, Handlungsmustern und Wertvorstellungen äußerte. Diese These stellt die Journalistin und Historikerin Miriam Gebhardt in ihrem neuen Buch "Unsere Nachkriegseltern. Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen" auf, dessen zentrale Ergebnisse sie im Abendvortrag präsentiert und zur Diskussion stellt.

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23.09.2022, 20:00 Uhr - 21:30 Uhr, Maselheim-Heggbach
Abendvortrag im Festsaal Heggbach

Von den Zisterzienserinnen zu den Franziskanerinnen

800 Jahre Kloster Heggbach

Über mehr als ein halbes Jahrtausend war in Heggbach zisterziensischer Geist lebendig. Als religiöser Mittelpunkt prägte das Kloster das Gesicht der Landschaft auch in herrschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht nachhaltig. Professorin Dr. Maria Magdalena Rückert (Landesarchiv Baden-Württemberg) spürt in ihrem Vortrag den Handlungsspielräumen der auf den eng begrenzten Bereich ihrer Klausur beschränkten Heggbacher Nonnen nach.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der St. Elisabeth-Stiftung

Eintritt kostenlos, Anmeldung nicht nötig.

Der öffentliche Vortrag ist Teil der Tagung „Transformationen. Klöster, geistliche Frauengemeinschaften und kirchliche Stiftungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart“. Weitere Informationen unter https://www.akademie-rs.de/vakt_24161.

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22.09.2022, 13:00 Uhr – 24.09.2022, 14:00 Uhr, Weingarten
Offene Tagung

Transformationen

Klöster, geistliche Frauengemeinschaften und kirchliche Stiftungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart

Seit der säkularisationsbedingten Zäsur vor rund 200 Jahren prägen Verfallserzählungen die Ordens- und Klostergeschichte. Die Tagung will stattdessen eine alternative Perspektive auf die vielfältigen Transformationsprozesse einnehmen, die sich in Klöstern und gerade in Frauengemeinschaften seitdem vollzogen haben und immer noch vollziehen.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der St. Elisabeth-Stiftung
Die Teilnahme an einzelnen Programmabschnitten ist möglich; wenden Sie sich dafür bitte an geschichte@akademie-rs.de.

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14.09.2022, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr, Weingarten
Abendvortrag von PD Dr. Rita Voltmer

Die Tyrannei der Hexenbischöfe

Zum Ursprung eines populären Narrativs

PD Dr. Rita Voltmer (Universität Trier) spürt in ihrem Vortrag den Fragen nach, in welchem konfessionell-politischen Kontext, wann und von wem das Label "Hexenbischof" aufgekommen ist. Sie zeigt auf, wie die im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts einsetzende, reichsweite Aufmerksamkeit für die katholischen Hexenjagden in geistlichen Territorien dazu beitrug, das Bild vom "papistischen" Verfolgungseifer zu konservieren, ein Bild, das Vertreter der protestantischen Aufklärung sowie des Kulturkampfes bis hinein in die gegenwärtigen Erinnerungskulturen und ihre Diskussionen um eine "Schuld der Kirche(n)" getragen haben.
Der öffentliche Abendvortrag findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung und im Rahmen der Tagung "Hexen im Heiligen Reich. Die Hexenverfolgung in geistlichen Territorien" statt.

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14.09.2022, 15:00 Uhr – 17.09.2022, 13:00 Uhr, Weingarten
Internationale Tagung des AKIH

Hexen im Heiligen Reich

Die Hexenverfolgung in geistlichen Territorien

Genaues Ausmaß und Bewertung der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen in geistlichen Territorien sind in der Forschung umstritten. Die Tagung widmet sich dem Thema in interdisziplinärer und vergleichender Perspektive. Sie nimmt dabei Strukturmerkmale, Akteure und Bevölkerungsgruppen sowie die jeweiligen politischen, kulturellen, rechtlichen, ökonomischen und sozialen Grundvoraussetzungen in den Blick.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung

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30.07.2022, 14:00 Uhr – 03.08.2022, 14:00 Uhr, Weingarten
Sommerakademie

Immer auf Achse?

Geschichte und Zukunft des Reisens

Die Sommerakademie bietet ein anspruchsvolles Bildungs- und Kulturprogramm in sommerlich leichter Form. Dieses Jahr dreht sich alles ums Thema Reisen: Wie hat sich der Tourismus entwickelt? Wieso zieht es uns immer wieder in die Ferne? Wie kann nachhaltiger Urlaub aussehen? Diesen und weiteren Fragen nähern wir uns im Gespräch mit Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen. Aufgelockert wird das Programm durch zwei ganztägige Exkursionen.

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21.07.2022, 14:00 Uhr – 22.07.2022, 18:00 Uhr, Weingarten
Dritte Arbeitstagung

Historisches Wissen und gesellschaftlicher Bildungsauftrag

am Beispiel des Nationalsozialismus

Zahlreiche Initiativen, Museen, Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg beschäftigen sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Die Tagung dient der Diskussion aktueller Forschungen und Arbeitsweisen in den Einrichtungen und dem Anbahnen zukünftiger Kooperationen.
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg / Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm in Ravensburg-Weissenau (und dem dort etablierten Forschungsbereich Geschichte und Ethik der Medizin) sowie dem Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben

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14.06.2022, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
Buchpräsentation und Gesprächsrunde

Zwischen Mittelalter und Reformation

Religiöses Leben in Oberschwaben um 1500

Der vorgestellte Band, der auf eine Akademie-Tagung 2019 zurückgeht, beschäftigt sich mit dem Facettenreichtum religiösen Lebens in Oberschwaben am Vorabend der Reformation. In einem Podiumsgespräch präsentieren die beteiligten Historiker:innen Dr. Eva Leistenschneider, Dr. Volker Trugenberger, Dr. Edwin Ernst Weber und Prof. Dr. Sabine Holtz zentrale Ergebnisse und nehmen Formen der Frömmigkeit im spätmittelalterlichen Oberschwaben in den Blick.
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Oberschwaben

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21.04.2022, 17:00 Uhr – 23.04.2022, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
13. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender

Männlichkeiten und Natur(-Verhältnisse)

Männlichkeiten und Natur stehen in einem dialektischen Wechselverhältnis zueinander: auf der einen Seite männliche Tendenzen zu Zerstörung, Instrumentalisierung und Ausbeutung, auf der anderen Seite männliche Kompensations- und Harmonisierungsbestrebungen. Die Tagung greift anthropologische, historische, ästhetisch-literarische Hervorbringungen und soziale Konstellationen des Verhältnisses von Männlichkeiten und Natur auf.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender)

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08.04.2022, 19:45 Uhr - 21:15 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Hybrid-Vortrag

Heiligkeit und Hexerei

Eine "falsche" Heilige im Köln des frühen 17. Jahrhunderts

Der Historiker Prof. Dr. Albrecht Burkardt (Université de Limoges) stellt in seinem Vortrag die tragische Affäre der Sofia Agnes von Langenberg vor. Die Kölner Klarissin lebte Anfang des 17. Jahrhunderts für eine gewisse Zeit im Ruf der Heiligkeit, bevor sie als "falsche" Heilige enttarnt und schließlich, der Hexerei überführt, zum Tod verurteilt wurde.
Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Arbeitskreis-Tagung "Neue Forschungen zu hagiographischen Fragen"

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07.04.2022, 17:00 Uhr – 09.04.2022, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für Expert:innen

Neue Forschungen zu hagiographischen Fragen

Das Arbeitskreistreffen gibt jungen ForscherInnen wie etablierten WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen Gelegenheit, aktuelle Forschungsprojekte zur Hagiographie und den mit ihr zusammenhängenden sakralen Phänomenen vorzustellen und im Plenum zu diskutieren.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

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02.03.2022, 15:00 Uhr - 21:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für Expert:innen

Aschermittwoch der Künstler

16.02.2022, 14:00 Uhr – 19.02.2022, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Frühjahrstagung des Arbeitskreises interdisziplinäre Hexenforschung

Verschoben: Demonology revisited

Dämonologie in interdisziplinärer Perspektive

Die internationale Tagung widmet sich gelehrten und popularisierten Konzepten von Dämonologie, ihrer schriftlichen, bildlichen und materiellen Überlieferung aus interdisziplinärer (z.B. soziologischer) Perspektive. Der Vormittag am 19. Februar ist der Vorstellung laufender Abschlussarbeiten und Dissertationen aus dem Feld der Magie- und Hexenforschung gewidmet.
In Kooperation mit dem Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH)
Die Veranstaltung wird verschoben.
05.02.2022, 09:00 Uhr – 06.02.2022, 13:00 Uhr
Interdisziplinäres Forum Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit

Online: Die jüdische Familie in der Frühen Neuzeit

Die Untersuchung der sozialen Institution Familie bietet Anknüpfungspunkte an nahezu alle Bereiche der Gesellschaft. Die interdisziplinäre Tagung widmet sich jüdischen Familienbeziehungen in der Frühen Neuzeit unter anderem aus demografischer, ökonomischer, rechtlicher und politischer, aber auch geschlechtergeschichtlicher und religiöser Perspektive.
In Kooperation mit dem Interdisziplinären Forum Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit

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09.12.2021, 17:00 Uhr – 11.12.2021, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
13. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender

Männlichkeiten und Natur(-Verhältnisse)

Männlichkeiten und Natur stehen in einem dialektischen Wechselverhältnis zueinander: auf der einen Seite männliche Tendenzen zu Zerstörung, Instrumentalisierung und Ausbeutung, auf der anderen Seite männliche Kompensations- und Harmonisierungsbestrebungen. Die Tagung greift anthropologische, historische, ästhetisch-literarische Hervorbringungen und soziale Konstellationen des Verhältnisses von Männlichkeiten und Natur auf.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung
Die Veranstaltung wird verschoben.
04.12.2021, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Offene Veranstaltung

Rembrandt – Eine Exkursion nach Frankfurt

Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606–1669) ist einer der berühmtesten Maler aller Zeiten. Er prägte das so genannte Goldene Zeitalter der Niederlande wie kein anderer. Rembrandt und seine Ehefrau und Muse Saskia galten als berühmtes Society-Paar. Eine Schaffenskrise nach Saskias Tod und die Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, trieben ihn 1656 in den finanziellen Ruin. 1669 starb er mittellos. Der Aufstieg dieses Ausnahme-Malers wird in einer Ausstellung im Städel Museum Frankfurt gezeigt. In einem einführenden Vortrag zu den zahlreichen Selbstporträts, die wie Sozialstudien wirken, wird sein Leben nachgezeichnet.

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03.12.2021, 16:00 Uhr – 04.12.2021, 15:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter

Aktuelle Forschungsdiskurse und -projekte

Der interdisziplinär tätige und internationale Arbeitkreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter bietet ein Diskussionsforum für Fachleute aus Universität und Archivwesen, die sich mit den vielfältigen Ausprägungen geistlicher Frauen im Mittelalter und zunehmend auch in der Frühen Neuzeit beschäftigen. Das jährlich stattfindende Arbeitstreffen soll vor allem dem wissenschaftlichen Nachwuchs Gelegenheit geben, neue Projekte und Dissertationen vorzustellen.
Die Veranstaltung wird verschoben.
28.10.2021, 16:00 Uhr – 30.10.2021, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Körper

Die 26. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit richtet ihren Blick auf die Verknüpfung von religiösen Moralvorstellungen und Kleiderordnungen, auf Vorstellungen von und Praktiken zur Selbstoptimierung, auf Körperwahrnehmung und deren Veränderung im Alter sowie auf die Relation von Körper und Herrschaft. Zudem erhalten wir auch einen Einblick in das neue Forschungsfeld der Disability Studies.

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26.09.2021, 08:00 Uhr – 10.10.2021, 21:30 Uhr, Weingarten
Ausstellung

"Gurs 1940"

Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden

Die von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz gestaltete Ausstellung thematisiert, wie die jüdische Bevölkerung 1940 aus Südwestdeutschland in das Lager Gurs in Südfrankreich verschleppt wurde, wie die örtliche Bevölkerung sich verhielt, was die Deportierten in Südfrankreich erwartete und wie die Verbrechen in der Nachkriegszeit aufgearbeitet wurden. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich auf www.gurs1940.de.

Ausstellungsende: 10.10.2021
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr. Bitte erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob ein Besuch aktuell möglich ist.
Führungen: Wir bieten Führungen für die Öffentlichkeit und für Schulklassen. Bisher terminiert: Freitag, 8.10., 17.30 Uhr. Zur Anmeldung und für weitere Anfragen wenden Sie sich bitte an Uwe Hertrampf vom Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben: uwe-hertrampf@gmx.de.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

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Flyer mit näheren Informationen

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26.09.2021, 11:00 Uhr - 12:30 Uhr, Weingarten
Ausstellungseröffnung

"Gurs 1940"

Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden

23.09.2021, 14:00 Uhr – 25.09.2021, 14:00 Uhr, Weingarten
Offene Tagung

Aufbruch zur Wiedervereinigung!

Die ökumenische Bewegung im Katholizismus der 1950er Jahre

Ökumenisches Bemühen gewinnt wieder an Bedeutung – und bleibt doch äußerst fragil. Dies war in den zurückliegenden 100 Jahren nicht anders. Die Studientagung wendet sich den 1950er Jahren zu, als pastorale und ökumenische Reformansätze sich verdichteten. Während die lehramtliche Verkündigung religiösen Gehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität einschärfte, wurden in Theologie und Seelsorge überkommene konfessionelle Barrieren beseitigt, die kirchliche Praxis entgrenzt.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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31.07.2021, 15:00 Uhr – 04.08.2021, 13:00 Uhr, Weingarten
Sommerakademie

Komm in den Garten!

Seit Jahrtausenden stellen sich die Menschen das Paradies als Garten vor. Und in der Pandemie hat der Garten eine ganz neue, große Bedeutung bekommen. Er tröstet, heilt und erfreut alle Sinne. Vom 31. Juli bis 4. August beschäftigen wir uns in der Sommerakademie im Tagungshaus Weingarten theoretisch und praktisch mit dem Garten. Wir bieten interdisziplinäre Vorträge. Daneben führen Exkursionen zur Landesgartenschau in Überlingen und in den Garten von Hermann Hesse. Außerdem besuchen wir einen Permakultur-Garten in Dornbirn sowie die Chagall-Ausstellung "Paradiesische Gärten" und den neuen Gartenstrand in Lindau.

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27.07.2021, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Jens-Christian Wagner

Online: "Corona-Diktatur"?

Geschichtsrevisionismus und Schuldabwehr unter Pandemieleugnern

Die Proteste von "Querdenken" und anderen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen haben nicht nur zu einer massiven Verbreitung von im Kern häufig antisemitischen Verschwörungslegenden geführt, sondern waren und sind auch häufig durch einen deutlichen Geschichtsrevisionismus geprägt, indem die NS-Verbrechen durch ahistorische Gleichsetzungen instrumentalisiert und zugleich verharmlost werden. Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, geht in seinem Vortrag den damit verbundenen Geschichtsbildern auf den Grund.

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24.07.2021, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr
Öffentlicher Vortrag

Online: "Wir werden uns würdig erweisen"– "Wir haben die Schnauze voll"?

Strategien der Partizipation in der alten und neuen Frauenbewegung

Wie haben frauenbewegte AkteurInnen um 1900 und ab den 1970er Jahren ihre gesellschaftlichen Teilhabeansprüche artikuliert und zur Geltung gebracht? Der Vortrag rekonstruiert die dafür gewählten Strategien und diskutiert deren Möglichkeiten und Grenzen. Erkennbar werden dabei auch die zeitgenössisch verfügbaren Denk- und Handlungsspielräume, als „Räume der Imagination von Partizipation“.

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23.07.2021, 12:00 Uhr – 25.07.2021, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim und Online
Offene Veranstaltung

Partizipationsräume von Frauen in Geschichte und Gegenwart

Seit den Anfängen der Frauenbewegung kämpfen Frauenrechtlerinnen um gleichberechtigte Teilhabe an der Bildung, am Berufsleben und an der Politik. Keine der Errungenschaften scheint aber dauerhaft gesichert. Zeigt dies nicht die noch immer niedrige Zahl weiblicher Abgeordneter in den Parlamenten? Solche und ähnliche Fragen in Gegenwart und Geschichte sind Gegenstand der Tagung.
In Zusammenarbeit mit dem Verein Frauen & Geschichte Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

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