Veranstaltungs-Rückschau

    25.03.2020, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr, Stuttgart
    Offene Veranstaltung

    Missbrauch, Zölibat und Systemkrise

    Eine historische Selbstvergewisserung

    Kommt jetzt das Ende der Diskussion über den Pflichtzölibat? Der Missbrauchsskandal und der eklatante Priestermangel haben dazu geführt, dass solche Fragen inzwischen in der katholischen Kirche offen diskutiert werden. Doch der Zölibat ist nur ein Baustein im System der zentralistischen Herrschaft von Männern, das Missbrauch ermöglicht hat. Deswegen sind weitergehende Reformen notwendig: mehr kollegiale Kontrolle, mehr Einfluss von Laien und vor allem von Frauen, mehr Subsidiarität. Bewährte Vorbilder gibt es in der Vergangenheit. Prof. Hubert Wolf ruft sie im Gespräch mit Jörg Vins in Erinnerung. Gesprächspartner aus der Diözesanleitung ist Weihbischof Matthäus Karrer.
    In Zusammenarbeit mit dem Haus der Katholischen Kirche Stuttgart
    Die Veranstaltung fällt leider aus.
    10.03.2020, 09:00 Uhr – 11.03.2020, 17:00 Uhr, Weingarten
    Die Veranstaltung findet statt!

    Historisches Wissen und gesellschaftlicher Bildungsauftrag

    am Beispiel des Nationalsozialismus

    In Baden-Württemberg existieren zahlreiche Initiativen, Museen, Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Forschungseinrichtungen, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigen. Es soll diskutiert werden, welche Möglichkeiten zum inhaltlich-wissenschaftlichen Austausch diese Institutionenvielfalt bietet und wie eine nachhaltige zivilgesellschaftliche Diskussion zu den Themen Geschichte und Erinnerung zu gestalten ist.
    In Zusammenarbeit mit dem Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin am Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg der Universität Ulm in Ravensburg-Weissenau und dem Sekretariat des Denkstättenkuratoriums NS-Dokumentation Oberschwaben

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    27.02.2020, 16:00 Uhr – 28.02.2020, 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    (Un)politische Geschichte!

    Wie politisch muss Geschichtswissenschaft sein?

    Die Gegenwart erlebt eine zunehmende Verschärfung des politischen und gesellschaftlichen Klimas. Selbstverständlichkeiten des demokratischen Konsenses werden in den verschiedensten Bereichen in Frage gestellt, etwa in politischen Institutionen und Diskussionen oder im Umgang mit Medien, Bildung und Wissenschaft. Diese Prozesse betreffen auch die Geschichte – ihre Inhalte, die Kommunikation über Geschichte in der Öffentlichkeit usw. Dass Geschichte politisch relevant ist, steht außer Frage. Doch welche politische Rolle kann und will Geschichtswissenschaft spielen?
    In Zusammenarbeit mit den Universitäten Hamburg und Bayreuth

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    20.02.2020, 17:00 Uhr – 22.02.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Frühjahrstagung 2020

    Interdisziplinäre Ansätze in der Hexenforschung

    Neue Forschungen und Projekte

    Das Frühjahrstreffen des Arbeitskreises bietet NachwuchswissenschaftlerInnen und etablierten ForscherInnen eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion ihrer wissenschaftlichen Vorhaben und Forschungsergebnisse.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung

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    07.02.2020, 18:00 Uhr – 09.02.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Forum jüdische Geschichte

    Diversität statt Urbanität

    Orte jüdischen Lebens zwischen Zentren und Peripherie

    Im Anschluss an die Ergebnisse der Tagung 2019 „Die Stadt als Ort jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit“ soll nun ein größerer geographischer Raum in den Blick genommen werden. Die Vielfalt jüdischer Lebens- und Organisationsformen an diversen Standorten zwischen Dorf und Metropole und die Ablösungsprozesse religiös-kultischer Zentren von örtlicher Urbanität und Zentralität stehen dabei im Fokus.
    In Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Forum "Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit“

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    30.01.2020, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Podiumsgespräch und Buchpräsentation

    Welfisches und staufisches Erbe in Oberschwaben

    In einem Podiumsgespräch gehen Dr. Nina Gallion, Dr. Karel Hruza und Prof. Dr. Thomas Zotz dem welfischen und staufischen Erbe in Oberschwaben nach.
    In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Oberschwaben

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    25.10.2019, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Lesung und Gespräch

    Die Mutter des Astronomen

    Katharina und Johannes Kepler

    Die Mutter des berühmten Astronomen Johannes Kepler wird 1615 als Hexe angeklagt. Vor der faszinierenden Kulisse einer Welt im Wandel zwischen Magie und Naturwissenschaft beschreibt Professorin Dr. Ulinka Rublack fesselnd und bewegend, wie der Vorwurf der Hexerei Familien entzweite.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

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    Programm

    24.10.2019, 17:00 Uhr – 26.10.2019, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    25 Jahre Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

    Übergänge

    2019 begeht der Arbeitskreis sein 25-jähriges Bestehen – eine gute Gelegenheit zur Reflexion des Erreichten und der künftigen Herausforderungen für die Geschlechtergeschichte. Nicht zuletzt ein guter Grund zum Feiern! Neben der wissenschaftlichen Tagung zum Thema "Übergänge" werden GründerInnen des Arbeitskreises und langjährige TeilnehmerInnen über das Erreichte und die künftigen Herausforderungen der Geschlechtergeschichte diskutieren.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Geschlechtergeschichte in der Frühen Neuzeit

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    25.09.2019, 12:00 Uhr – 28.09.2019, 14:00 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Tiere und Hexen

    Animal Turn in der Hexenforschung?

    In der frühneuzeitlichen Kunst werden Hexen häufig mit Tieren als Attributen dargestellt, deren Bedeutung ambivalent bleibt. Die internationale Tagung beleuchtet interdisziplinär, ob in Anbetracht der vielfältigen Beziehungen zwischen Tieren, Magie, Zauberei, Hexerei und generell dem Transzendenten, die weit über die klassische Tierverwandlung hinaus gehen, ein Animal Turn in der Hexenforschung angebracht wäre.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung

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    19.09.2019, 15:00 Uhr – 21.09.2019, 14:00 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Katechismen – Instrumente der Glaubensweitergabe?

    Religiöse Unterweisung im deutschen Südwesten seit der Frühen Neuzeit

    Die Katechismusgeschichte als Brennglas spannender Normierungs- und Rezeptionsvorgänge und als wichtige Quelle zur Erforschung religiöser Lebenswirklichkeiten ist Thema der Tagung. Dabei wird der zeitliche Bogen von der Frühen Neuzeit – den Katechismen des Petrus Canisius – bis ins 21. Jahrhundert – zum "Youcat" – gespannt.
    In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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    05.07.2019, 08:00 Uhr – 06.07.2019, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Genderdiskurse in Bettelorden

    Ein interdisziplinärer Workshop

    Die Tagung geht der Frage nach, inwieweit die Bettelorden einen Einfluss auf das mittelalterliche und frühneuzeitliche Verständnis von Geschlecht hatten. Einzelne Studien weisen darauf hin, dass es nicht nur mendikantische Einflüsse, sondern auch eigene Ideen und Entwürfe von Geschlechterrollen gab. Diesen spezifischen Ansätzen will der Workshop folgen und erstmals systematisch die Frage nach den mendikantischen Genderdiskursen stellen.

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    17.06.2019, 14:30 Uhr - 18:00 Uhr, Weingarten
    Die Mapuche in Chile

    Gedächtnis - Kultur - Widerstand

    Die Veranstaltung richtet sich an ein Publikum, das sich für die Geschichte und Situation indigener Gruppen sowie für Fragen des kulturellen und historischen Gedächtnisses interessiert. Am Beispiel der Mapuche wird es um die Schwierigkeiten und Mög-lichkeiten indigener Volksgruppen gehen, ihr Gedächtnis, das heißt, das Wissen über eine geteilte Vergangenheit, zu gestalten und zu bewahren.

    In Kooperation mit der Universität Ingolstadt-Eichstätt und ZILAS

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    20.05.2019, 13:00 Uhr - 18:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Gut versorgte Familien! Ein Erfolgsfaktor für Unternehmen

    Wie kann es gelingen Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren?

    Die Veranstaltung fällt leider aus.
    11.04.2019, 18:00 Uhr – 13.04.2019, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Neue Forschungen zu hagiographischen Fragen

    Im Mittelpunkt des Arbeitskreistreffens stehen neue Forschungsansätze und Projekte, die sich unter anderem mit der Hagiographie, den Heiligen, der Materialität des Sakralen, der Liturgie und religiösen Praktiken in Zusammenhang mit dem Kult befassen.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

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    28.03.2019, 12:00 Uhr – 30.03.2019, 14:00 Uhr, Weingarten
    Offene Veranstaltung

    Religiöses Leben in Oberschwaben um 1500

    Am Vorabend der Reformation zählte die individuelle Frömmigkeit zu den wichtigsten Aspekten des täglichen Lebens. Geistliche Einrichtungen spielten darüber hinaus eine bedeutende Rolle für die Region. Die Tagung beleuchtet die zahlreichen Facetten des religiösen Lebens in Oberschwaben am Ende des Mittelalters und in der beginnenden Neuzeit.
    In Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen, der Universität Stuttgart und der Gesellschaft Oberschwaben

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    Tagungsbericht

    23.03.2019, 10:00 Uhr - 16:00 Uhr, Stuttgart
    Stuttgarter Gespräche zur historisch-politischen Kultur

    Kinder, Küche, Kirche?

    100 Jahre Frauenwahlrecht und die Folgen in Kirche, Politik und Gesellschaft

    Im Januar 1919 durften Frauen deutschlandweit zum ersten Mal wählen. In Vorträgen, Impulsen und einer Podiumsdiskussion wird beleuchtet, wie es zum Frauenwahlrecht kam und in welcher Form sich katholische Frauen dabei eingebracht haben. Wie hat sich die Teilhabe von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft seither verändert und wo stehen sie heute?
    In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der keb Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Haus der Katholischen Kirche. Gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration.

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    21.02.2019, 17:00 Uhr – 23.02.2019, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Frühjahrstagung 2019

    Interdisziplinäre Ansätze in der Hexenforschung

    Neue Forschungen und Projekte

    Das Frühjahrstreffen des Arbeitskreises bietet NachwuchswissenschaftlerInnen und etablierten ForscherInnen eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion ihrer wissenschaftlichen Vorhaben und Forschungsergebnisse.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Interdisziplinäre Hexenforschung

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    08.02.2019, 18:00 Uhr – 10.02.2019, 15:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Die Stadt als Ort jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit

    Am Ende des Mittelalters wurden die Juden aus fast allen Städten vertrieben. Insbesondere in Süddeutschland entstand ein vielfältiges Landjudentum. Dies hat unser Bild geprägt, dass es jüdisches Leben lange Zeit fast nur im ländlichen Raum gab. Die Tagung relativiert dies und diskutiert, wo und wie ein nicht unerheblicher Teil der Juden auch vom 16. bis18. Jahrhundert in Städten lebte.
    In Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Forum "Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit"

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    13.12.2018, 17:30 Uhr – 15.12.2018, 16:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    12. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender

    Männlichkeiten und Care

    Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge

    Bei der diesjährigen Tagung sollen das gesellschaftlich bisher wenig beachtete Engagement von Männern in der Care-Arbeit (etwa Kinderbetreuung, Arbeit im Haushalt, Partnerpflege) sowie dessen Auswirkungen auf geltende Konzepte von Männlichkeit diskutiert werden.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung - Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften AIM Gender

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    30.11.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Öffentlicher Vortrag

    Luther und die mittelalterlichen Traditionen mönchischer Ideale

    Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Gert Melville (Dresden) im Rahmen der Tagung "Die Observanzbewegung. Rechtliche Strukturen und politische Unterstützung in Europa (Ende 14. bis Anfang 16. Jahrhundert)"

    Luther war Mönch. Damit sah er sich in Traditionen, die weit über tausend Jahre zurückreichten und hunderttausende "Virtuosen des Glaubens" hervorgebracht hatten. Diese standen nach eigenem Verständnis zwischen Erde und Himmel und fühlten sich auch in weiten Bereichen ihrer gelebten Spiritualität unmittelbar auf Gott verwiesen. Luther war von diesen Traditionen bis in seinen Lebenskern hinein geprägt. Dabei ging es keineswegs nur um theologische Inhalte, sondern vielmehr um eine eintrainierte Weise der Religiosität, welche dann auch in seine reformatorische Theologie eingeflossen ist.

    19:00 Uhr, Tagungshaus Weingarten
    Eintritt frei - Spenden willkommen.


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