Aktuelle Veranstaltungen

    17.03.2023, 12:30 Uhr – 19.03.2023, 12:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Theologisches Forum Christentum – Islam

    Herausforderung Frieden

    Anfragen an Christentum und Islam

    Welche Ressourcen aus Christentum und Islam können für eine friedensorientierte Theologie eingebracht werden? Wie bewähren sich bisherige friedensethische und friedenspädagogische Entwürfe angesichts aktueller Infragestellungen? Was können die Theologien einbringen ins Gespräch mit Nachbardisziplinen?
    Diesen Fragekomplexen widmet sich die interreligiöse und interdisziplinäre Jahrestagung des Theologischen Forums Christentum - Islam.

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    29.03.2023, 15:00 Uhr – 31.03.2023, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Tagung des Nachwuchsnetzwerks Dogmatik und Fundamentaltheologie

    Maria

    Der lange Schatten einer Galionsfigur
    Unter dem weit ausgebreiteten Mantel Mariens spannt sich auch ein gewaltiges Spektrum religiöser Erfahrungen und Traditionen auf: Maria als Mittelpunkt uralter und ganz neuer Volksfrömmigkeit; Maria, einfache Magd und Königin des Himmels; Maria als Identifikationsfigur kirchenpolitischer Bestrebungen 2.0 und 1.0; Maria als Streitpunkt für gesellschaftliche Rollenzuschreibungen und für dogmatische Festlegungen; Maria ohne Sünde - Sinnbild für eine sündlose Kirche? Die Vielschichtigkeit dieser Figur in konfessionellen, religiösen, historischen und kulturellen Kontexten verlangt nach stetiger Auseinandersetzung. Das Nachwuchsnetzwerk Dogmatik und Fundamentaltheologie möchte diese auch in ihrer beeindruckenden Breite fördern.

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    14.05.2023, 16:00 Uhr – 16.05.2023, 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für Expert:innen

    „Religions go green“

    Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung – Perspektiven aus den Religionen
    Die gemeinsame Zukunft der Menschheit hängt entscheidend ab von heutigen umweltpolitischen Weichenstellungen. Religiöse Akteure stehen dabei in besonderer Verantwortung. Welche Ansatzpunkte hat ein umweltethischer interreligiöser „Dialog des Handelns“?
    In Zusammenarbeit mit der Professur für Professor für Theologie in der Sozialen Arbeit der KSH München und der Stiftung Weltethos, Tübingen.

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    25.09.2023, 14:00 Uhr – 30.09.2023, 13:00 Uhr, Weingarten
    Theologische und postkoloniale Perspektiven auf Erinnerungskulturen, Extraktivismus und Schöpfung

    Erinnern im Anthropozän

    Die Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit erfährt in Deutschland zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit. Der Koalitionsvertrag der aktuellen Regierungsparteien nennt erstmals die Überwindung kolonialer Kontinuitäten als politisches Ziel. Erst 2021 hat sich die deutsche mit der namibischen Regierung auf ein Abkommen zur Aufarbeitung des Völkermordes deutscher Truppen während der Kolonialzeit verständigt. Die Auseinandersetzung mit dem Erbe des Kolonialismus ist jedoch genauso herausfordernd wie vielfältig. Sie betrifft sämtliche Bereiche der Gesellschaft. Und sie findet im Kontext einer zunehmend diversen Gesellschaft statt, in der globale Verflechtungen immer stärker bewusst werden und neokoloniale Abhängigkeiten die Auseinandersetzung mit dem historischen Kolonialismus überlagern.
    Die Studienwoche richtet den Blick auf zwei exemplarische Themenfelder von aktueller Relevanz:
    Sie fragt, wie postkoloniale Perspektiven unsere Erinnerungskulturen und die Gedächtnisforschung transformieren und durch welche Formen des Erinnerns und Vergessens (post-)koloniale Kontexte gekennzeichnet sind. Und sie wirft einen Blick auf unsere Verstrickung in neokoloniale Ausbeutungsverhältnisse, wie sie im Raubbau von Bodenschätzen in nur scheinbar weit entfernten Ländern zutagetreten.
    Im Fokus stehen insbesondere die vielfachen Verbindungen zwischen den beiden Themen, die bei näherer Betrachtung weit mehr miteinander zu tun haben, als es auf den ersten Blick scheint. Ein Schwerpunkt liegt neben politik- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven auch auf der religiösen Dimension.
    In der Studienwoche arbeiten wir gemeinsam mit Studierenden aus Deutschland, Expert:innen aus Theologie, Politik- und Kulturwissenschaft und mit Aktivist:innen des lateinamerikanischen Netzwerkes „Iglesias y Minería”, das sich im Amazonasgebiet gegen zerstörerischen Extraktivismus und für die Rechte von Natur und indigenen Bevölkerungsgruppen engagiert.

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