Aktuelle Veranstaltungen

    17.02.2023, 17:00 Uhr – 19.02.2023, 15:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Interdisziplinäres Forum Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit

    Soziale Differenzierung jüdischer Lebenswelten

    Zugehörigkeit, Hierarchie und Mobilität
    Narrative jüdischer Geschichte, gerade der Frühen Neuzeit, zeigen die jüdische Bevölkerung oft als homogene soziale Einheit – dabei war der Grad der Differenzierung hoch. Die Tagung fragt: Welche Rolle spielten soziale Unterschiede in den Gemeinden selbst, welche die Gemeindezugehörigkeit? Welchen Einfluss hatten ökonomische Macht, Familienzugehörigkeit oder Gelehrsamkeit?
    In Kooperation mit dem Interdisziplinären Forum Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit

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    22.02.2023, 15:00 Uhr - 21:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für Expert:innen

    Aschermittwoch der Künstler:innen

    Corona hat uns zu einer Pause gezwungen. Diesmal aber findet das traditionelle Treffen der Künstler:innen mit Diözesanbischof Gebhard Fürst wieder statt. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr die Musik als eine Kunstgattung, die in der Lage ist, vielfältige Stimmungen auszulösen. Worauf beruht diese Wirkung? Und: kann Musik die Menschen womöglich auch manipuilieren? Referent ist Prof. em. Dr. Günther Rötter, Musikwissenschaftler und Musikpsychologe, TU Dortmund.

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    23.02.2023, 10:00 Uhr – 25.02.2023, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Internationale Tagung des AKIH

    Demonology revisited

    Dämonologie in interdisziplinärer Perspektive
    Dämonologie verstand sich als Wissenschaft. Sie erklärte Okkultes, legitimierte Hexenjagden, provozierte Anti-Dämonologien, verknüpfte sich mit populären Vorstellungen und existierte bis in die Aufklärung. Die internationale Tagung untersucht mit neuen Fragen sowie in interdisziplinärer Perspektive dämonologische Wissensbestände und Praktiken im jeweiligen historischen Kontext.
    In Kooperation mit dem Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung (AKIH) und der DFG-Forschungsgruppe 2539 "Resilienz"

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    10.03.2023, 12:00 Uhr – 12.03.2023, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Baden-Württemberg (post-)kolonial

    Geschichtswissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven
    Eine wachsende Zahl lokaler Initiativen und wissenschaftlicher Institutionen widmet sich der Erforschung und der Sichtbarmachung kolonialer Strukturen im Bundesland. Der Workshop soll die Vernetzung von Akteur:innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft fördern und Impulse für die weitere lokal- und regionalhistorische Auseinandersetzung geben.
    In Kooperation mit der Initiative „Black History in Baden-Württemberg" und der Universität Tübingen

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    23.03.2023, 15:30 Uhr – 25.03.2023, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Veranstaltungen für Expert:innen

    Neue Forschungen zu hagiographischen Fragen

    Das Arbeitskreistreffen gibt jungen Forscher:innen wie etablierten Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen Gelegenheit, aktuelle Forschungsprojekte zur Hagiographie und einschlägigen sakralen Phänomenen vorzustellen und zu diskutieren.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

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    18.05.2023, 14:00 Uhr - 19:00 Uhr, Hospitalhof
    Offene Veranstaltung

    Faszination Franziskus

    Franz von Assisi ist eine der herausragenden Persönlichkeiten des Mittelalters: Sein Lebensstil und seine Botschaft bereichern die christliche Spiritualität um eine neue Verbundenheit mit allem Lebendigen. Sein Armuts- und Freiheitsideal wie seine Poesie zeigen ihre Wirkung bis in unsere Gegenwart in der Religion, in der Literatur, in der Musik, der Malerei und der Ethik.
    Aus Anlass der Opernaufführung SAINT FRANÇOIS D'ASSISE von Olivier Messiaen in der Staatsoper Stuttgart laden wir Sie zu einem interdisziplinären Studientag ein - mit Workshops, Begegnungen und Gesprächen zur Faszination des Heiligen aus Assisi und zur Bedeutung des „Kleinen Bruders“ für unsere Zeit.

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    15.06.2023, 17:30 Uhr – 17.06.2023, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    14. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender

    Männlichkeiten als Lebensweisen in Geschichte und Gegenwart

    Männlichkeit wird erlernt, erlebt, erfahren, erlitten. Die 14. Tagung des Arbeitskreises AIM GENDER wendet sich alltäglichen Praktiken zu und untersucht Art und Weise, wie Männlichkeit(en) gelebt werden.
    In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung und dem Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Hildesheim

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    29.07.2023, 14:00 Uhr – 02.08.2023, 14:00 Uhr, Weingarten
    Sommerakademie

    Von Bücherwürmern und Eselsohren

    Lesekultur und Buchgeschichte vom Papyrus bis zum E-Book
    Die Weingartener Sommerakademie bietet ein anspruchsvolles Bildungs- und Kulturprogramm in sommerlich leichter Form. Dieses Jahr dreht sich alles ums Thema Lesen: Wie hat sich das Leseverhalten im Lauf der Jahrhunderte verändert? Was passiert mit uns, wenn wir lesen? Was sagt unser Bücherregal über uns aus? Werden in Zukunft künstliche Intelligenzen ganze Romane schreiben? Solchen und ähnlichen Fragen nähern wir uns im Gespräch mit Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen. Aufgelockert wird das Programm durch zwei ganztägige Exkursionen im Bodenseeraum.

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    25.09.2023, 14:00 Uhr – 30.09.2023, 13:00 Uhr, Weingarten
    Theologische und postkoloniale Perspektiven auf Erinnerungskulturen, Extraktivismus und Schöpfung

    Erinnern im Anthropozän

    Die Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit erfährt in Deutschland zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit. Der Koalitionsvertrag der aktuellen Regierungsparteien nennt erstmals die Überwindung kolonialer Kontinuitäten als politisches Ziel. Erst 2021 hat sich die deutsche mit der namibischen Regierung auf ein Abkommen zur Aufarbeitung des Völkermordes deutscher Truppen während der Kolonialzeit verständigt. Die Auseinandersetzung mit dem Erbe des Kolonialismus ist jedoch genauso herausfordernd wie vielfältig. Sie betrifft sämtliche Bereiche der Gesellschaft. Und sie findet im Kontext einer zunehmend diversen Gesellschaft statt, in der globale Verflechtungen immer stärker bewusst werden und neokoloniale Abhängigkeiten die Auseinandersetzung mit dem historischen Kolonialismus überlagern.
    Die Studienwoche richtet den Blick auf zwei exemplarische Themenfelder von aktueller Relevanz:
    Sie fragt, wie postkoloniale Perspektiven unsere Erinnerungskulturen und die Gedächtnisforschung transformieren und durch welche Formen des Erinnerns und Vergessens (post-)koloniale Kontexte gekennzeichnet sind. Und sie wirft einen Blick auf unsere Verstrickung in neokoloniale Ausbeutungsverhältnisse, wie sie im Raubbau von Bodenschätzen in nur scheinbar weit entfernten Ländern zutagetreten.
    Im Fokus stehen insbesondere die vielfachen Verbindungen zwischen den beiden Themen, die bei näherer Betrachtung weit mehr miteinander zu tun haben, als es auf den ersten Blick scheint. Ein Schwerpunkt liegt neben politik- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven auch auf der religiösen Dimension.
    In der Studienwoche arbeiten wir gemeinsam mit Studierenden aus Deutschland, Expert:innen aus Theologie, Politik- und Kulturwissenschaft und mit Aktivist:innen des lateinamerikanischen Netzwerkes „Iglesias y Minería”, das sich im Amazonasgebiet gegen zerstörerischen Extraktivismus und für die Rechte von Natur und indigenen Bevölkerungsgruppen engagiert.

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