Fachbereich Theologie - Kirche - Gesellschaft

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Freiheit und Verantwortung. Mehr Europa wagen?!

Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Gespräch mit Bischof Gebhard Fürst
Europa gilt als ein historisches Friedensprojekt. Doch nicht nur durch Rechtspopulisten und separatistische Bestrebungen scheint es in Gefahr. Reformen sind überfällig. In dieser Situation wollen die einen das christliche Abendland retten, andere unseren Wohlstand. Doch ist nicht noch wichtiger, Freiheit und Demokratie zu verteidigen? Welches ist unsere Verantwortung? Darüber sprechen wir mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Bischof Dr. Gebhard Fürst.

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Der Fachbereich

Der Fachbereich stellt sich vor

Auf dem zweiten Vatikanischen Konzil, in der früher 60ern des 20. Jahrhunderts haben die Konzilsväter zum ersten Mal festgehalten, dass die Kirche „selbst von der Welt ist“ (Gaudium et Spes 40).

Der Fachbereich reflektiert die Kirche in der Gesellschaft mit all ihren aktuellen, kulturellen, theologischen und rechtlichen Bezügen. Alle Fragen, die theologisches und kirchenpolitisches Potential haben klären wir bevorzugt interdisziplinär. In der Akademie leitet uns dabei immer Dreischritt: Wir denken nach, wir denken weiter und wir versuchen immer in die Weite zu denken, um Neuland in den Blick zu nehmen.

Dabei betreiben wir gerne Agendasetting, wenn es um Themen im Bereich von Kirche, Gesellschaft und Theologie geht.

Uns interessieren zur Zeit besonders Fragen der Ökumene , aktuelle Fragen der systematischen Theologie und Genderfragen in religiösen, theologischer und gesellschaftlichen Debatten.

    Dr. Verena Wodtke-Werner

    Akademiedirektorin

    Tel.: +49 711 1640 700
    Fax.: +49 711 1640 800
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    Kurzbiografie

    Beate Schnarr

    Assistentin

    Tel.: +49 711 1640 701
    Fax.: +49 711 1640 801
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    Veranstaltungs-Dokumentationen

    21.06.2018, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Wie katholisch ist Deutschland - und was hat es davon?

    Im Rückblick auf das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 kann fast der Eindruck aufkommen, wesentliche Impulse für unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung seien nur von Luthers Erben gekommen. Doch der Eindruck täuscht! Der Katholizismus wirkte prägend für die Entwicklung der Bundesrepublik und ihre politische Kultur. Ein Abend mit Dr. Andreas Püttmann.

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    26.04.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    Islam in der Krise?

    Fachgespräch mit dem Autor Dr. Michael Blume
    Über den Islam und seine Anhänger wird seit Jahren kontrovers gesprochen. Meist bestimmen negative Schlagzeilen die Debatten. Viele Menschen - auch in Deutschland - fürchten sich vor den Entwicklungen in der islamsch geprägten Welt und einer Islamisierung auch westlicher Gesellschaften. Dr. Michael Blume hingegen ist der Auffassung, dass Säkularisierungsprozesse unter Muslimen dominieren, begründet durch eine tiefe Krise des Islams. Für die Mitglieder des Akademievereins schließt sich ein "Nachgefragt plus" an.

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    19.04.2018, 09:00 Uhr - 18:30 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    miteinander.versöhnt.leben.

    In den meisten Ländern Mittel- und Osteuropas wirft die totalitäre Vergangenheit des 20. Jahrhunderts bis heute lange Schatten.

    Die Akademie-Tagung, die im Rahmen der Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion stattfindet, möchte ein differenziertes Verständnis für die Systematik und die über Generationen wirkenden individuellen und gesellschaftlichen Folgen von Gewalterfahrungen entwickeln.

    Anhand von vier Landerbeispielen werden Aufarbeitungs-Prozesse nachgezeichnet. Die Referentinnen und Referenten berichten zur Armenien-Frage sowie zur Situation in Polen, in der Ukraine und in Bosnien und Herzegowina und stellen die Fragen: Welche Konsequenzen haben die Gewalterfahrungen? Wie gestalten sich Aufarbeitungsprozesse? Welche Schwierigkeiten zeigen sich? Welchen Beitrag leisten die Kirchen?

    Das abschließende Podium diskutiert Bedeutung und Perspektiven eines gemeinsamen Erinnerns: Wie soll mit den vielfaltigen Formen und Traditionen des Erinnerns umgegangen werden? Kann nach allen Verwundungen eine gemeinsame Geschichte erzählt werden? Welchen Stellenwert messen die europäischen Gesellschaften dem gemeinsamen Erinnern bei? Welche Bedeutung hat es für den Zusammenhalt Europas?
    Die Veranstaltung fällt leider aus.