Veranstaltungen des Fachbereichs

26.10.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Offene Veranstaltung

Männer lösen ihre Probleme selbst. Und wenn es das Letzte ist, was sie tun ...

Leider scheint der Veranstaltungstitel das Motto vieler Männer zu sein, denn so vielfältig die individuellen Gründe für einen Suizid sein mögen, so zeigt sich seit Jahren in allen Statistiken das Muster, dass rund drei Viertel der Menschen, die sich selber töten, männlichen Geschlechts sind. Suizid ist also vor allem ein Männer-Thema - und dennoch für Männer meist kein Thema über das gesprochen wird! Der Vortrag möchte sich mit allen Aspekten dieser fatalen Kette beschäftigen: Was hat Suizid mit Männlichkeit zu tun? Warum neigen Männer stärker zur drastischen "Lösung" Suizid? Woher kommt es, dass sich Männer, die zuvor keinerlei "klassische" Depressionssymptome gezeigt haben, plötzlich umbringen? Was sind die Besonderheiten bei jungen Männern, bei Männern in der Midlife-Crisis, bei älteren Männern? Was hat das alles mit dem Zugang zu Gefühlen zu tun?

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08.11.2021, 09:30 Uhr – 09.11.2021, 16:30 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Traumatisierungen im Leben alter Menschen

Viele alte Menschen mussten in ihrem Leben traumatische Erfahrungen machen. Weitestgehend unbekannt ist bisher, inwieweit posttraumatische Belastungsstörungen mit demenziellen Erkrankungen, Depressionen und Angststörungen zusammenhängen. Ziel des Seminars ist es, mithilfe des Demenz-Balance-Modells eine Posttraumatische Belastungsstörung oder Traumaaktivierung erkennen zu können, um Menschen angemessen zu pflegen und zu begleiten.

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12.11.2021, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr, Bad Boll
Veranstaltungen für ExpertInnen

Vielfalt professionell gestalten. Migration, Pflege und Ethik

4. Ethikvernetzungstagung für Ethikverantwortliche und Ethikbeauftragte
Migration in Deutschland ist Normalität. Menschen kommen aus vielen unterschiedlichen Ländern und kulturellen Hintergründen. In Stuttgart trifft das auf 45 % der Bevölkerung zu. Das betrifft in der Pflege nicht nur KlientInnen, sondern auch eine zunehmend große Anzahl des Fach- und Pflegepersonals. Einrichtungen sind gefordert, Pflege und Angebote so zu gestalten, dass diese Vielfalt im Pflegealltag gut gelebt werden kann. Kultursensible Pflege will allen Menschen mit ihren Gewohnheiten, Anliegen und Bedürfnissen gerecht werden. Unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen und Ansprüche stellt die Arbeit aber auch vor Herausforderungen. Wie können wir eine gute kultursensible Pflege schaffen und gewährleisten? Wie können Pflegekräfte aus unterschiedlichen Kulturen gut zusammenarbeiten? Was braucht es an Kompetenzen im Umgang mit Vielfalt, Verschiedenheit und möglichen Konflikten? Wie reflektieren wir unsere eigenen Vorstellungen und bleiben offen für die anderen und das uns Fremde? Beim Vierten Vernetzungstag für Ethikbeauftragte und Ethikverantwortliche in Einrichtungen von Caritas und Diakonie wollen wir uns diesen Fragen stellen. In Zusammenarbeit mit Evangelischer Akademie Bad Boll, Evangelischer Heimstiftung, Caritas der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Diakonie Württemberg, Netzwerk ethische Fallbesprechungen

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17.11.2021, 09:00 Uhr - 15:30 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Pflegegradmanagement

Die neuen Begutachtungs-Richtlinien und ihre versteckten Leistungskürzungen

Die aktuell überarbeiteten Begutachtungs-Richtlinien, die erst Ende Mai 2021 veröffentlicht wurden, sollen ihren Schwerpunkt auf pflegefachlichen Konkretisierungen und Präzisierungen haben. Das stimmt leider nicht! Stattdessen finden sich zahlreiche versteckte Leistungskürzungen in den neuen Begutachtungs-Richtlinien, so dass ohne eine wirksame Vorbeugung ein hohes Risiko besteht, dass Ihre Kunden rückgestuft werden. Das Seminar verfolgt das Ziel, Sie dabei zu unterstützen, Rückstufungen Ihrer Kunden erfolgreich vorzubeugen und damit den bestmöglichen Pflegegrad zu sichern.

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14.12.2021, 09:00 Uhr – 15.12.2021, 16:30 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

Pflegegradmanagement – erfolgreiche Widerspruchsverfahren

Bei Widerspruchsverfahren stellen aussagekräftige Begründungen die Basis für die Zuerkennung des angemessenen Pflegegrades dar. Dies setzt eine erhebliche fachliche Kompetenz der MitarbeiterInnen voraus. Stellen Sie erfolgreich eine bedarfsgerechte Einstufung Ihrer KundInnen in Pflegegrade und damit eine optimale Wirtschaftlichkeit sicher.

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