Veranstaltungs-Rückschau des Fachbereichs

26.09.2021, 08:00 Uhr – 10.10.2021, 21:30 Uhr, Weingarten
Ausstellung

"Gurs 1940"

Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden

Die von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz gestaltete Ausstellung thematisiert, wie die jüdische Bevölkerung 1940 aus Südwestdeutschland in das Lager Gurs in Südfrankreich verschleppt wurde, wie die örtliche Bevölkerung sich verhielt, was die Deportierten in Südfrankreich erwartete und wie die Verbrechen in der Nachkriegszeit aufgearbeitet wurden. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich auf www.gurs1940.de.

Ausstellungsende: 10.10.2021
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr. Bitte erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob ein Besuch aktuell möglich ist.
Führungen: Wir bieten Führungen für die Öffentlichkeit und für Schulklassen. Bisher terminiert: Freitag, 8.10., 17.30 Uhr. Zur Anmeldung und für weitere Anfragen wenden Sie sich bitte an Uwe Hertrampf vom Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben: uwe-hertrampf@gmx.de.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

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26.09.2021, 11:00 Uhr - 12:30 Uhr, Weingarten
Ausstellungseröffnung

"Gurs 1940"

Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden

23.09.2021, 14:00 Uhr – 25.09.2021, 14:00 Uhr, Weingarten
Offene Tagung

Aufbruch zur Wiedervereinigung!

Die ökumenische Bewegung im Katholizismus der 1950er Jahre

Ökumenisches Bemühen gewinnt wieder an Bedeutung – und bleibt doch äußerst fragil. Dies war in den zurückliegenden 100 Jahren nicht anders. Die Studientagung wendet sich den 1950er Jahren zu, als pastorale und ökumenische Reformansätze sich verdichteten. Während die lehramtliche Verkündigung religiösen Gehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität einschärfte, wurden in Theologie und Seelsorge überkommene konfessionelle Barrieren beseitigt, die kirchliche Praxis entgrenzt.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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27.07.2021, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Jens-Christian Wagner

Online: "Corona-Diktatur"?

Geschichtsrevisionismus und Schuldabwehr unter Pandemieleugnern

Die Proteste von "Querdenken" und anderen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen haben nicht nur zu einer massiven Verbreitung von im Kern häufig antisemitischen Verschwörungslegenden geführt, sondern waren und sind auch häufig durch einen deutlichen Geschichtsrevisionismus geprägt, indem die NS-Verbrechen durch ahistorische Gleichsetzungen instrumentalisiert und zugleich verharmlost werden. Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, geht in seinem Vortrag den damit verbundenen Geschichtsbildern auf den Grund.

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24.07.2021, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr
Öffentlicher Vortrag

Online: "Wir werden uns würdig erweisen"– "Wir haben die Schnauze voll"?

Strategien der Partizipation in der alten und neuen Frauenbewegung

Wie haben frauenbewegte AkteurInnen um 1900 und ab den 1970er Jahren ihre gesellschaftlichen Teilhabeansprüche artikuliert und zur Geltung gebracht? Der Vortrag rekonstruiert die dafür gewählten Strategien und diskutiert deren Möglichkeiten und Grenzen. Erkennbar werden dabei auch die zeitgenössisch verfügbaren Denk- und Handlungsspielräume, als „Räume der Imagination von Partizipation“.

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23.07.2021, 12:00 Uhr – 25.07.2021, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim und Online
Offene Veranstaltung

Partizipationsräume von Frauen in Geschichte und Gegenwart

Seit den Anfängen der Frauenbewegung kämpfen Frauenrechtlerinnen um gleichberechtigte Teilhabe an der Bildung, am Berufsleben und an der Politik. Keine der Errungenschaften scheint aber dauerhaft gesichert. Zeigt dies nicht die noch immer niedrige Zahl weiblicher Abgeordneter in den Parlamenten? Solche und ähnliche Fragen in Gegenwart und Geschichte sind Gegenstand der Tagung.
In Zusammenarbeit mit dem Verein Frauen & Geschichte Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

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02.07.2021, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten und Online
Offene Veranstaltung

Konzert: Eine Reise durch Aschkenas. Die Fahrten des Abraham Levie 1719 – 1723

Mit dem Ensemble simkhat hanefesh

Im Jahr 1719 begab sich der junge Abraham Levie aus Lemgo auf eine Reise, die ihn mehrere Jahre durch die deutschsprachigen Länder bis nach Italien und Elba führen sollte. Seine Reiseerinnerungen, in Amsterdam verfasst, sind in Manuskriptform erhalten geblieben.
Das Ensemble "Simkhat hanefesh" begleitet Abraham Levie musikalisch auf seiner Fahrt und präsentiert jüdische Musik aus Renaissance und Barock, die mit den Orten der Reise in Verbindung steht. Kurze Lesungen aus Levies Erinnerungen ergänzen die Musik und lassen die Erlebnisse des Reisenden lebendig werden.
Das Konzert findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Jüdisches Schwaben und der Pädagogischen Hochschule Weingarten in der Aula der Pädagogischen Hochschule statt. Die Teilnahme ist auch online möglich.

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01.07.2021, 14:00 Uhr – 03.07.2021, 14:00 Uhr, Stuttgart
Offene Veranstaltung

Online: Jüdisches Leben in Schwaben

Kultur und Geschichte in der Frühen Neuzeit

Als am Ende des Mittelalters die Juden aus den Reichsstädten und großen Territorien vertrieben werden, entstehen nach und nach neue jüdische Niederlassungen auf dem Land. Aus ihnen entwickelt sich eine neue jüdische Lebensform: das Landjudentum. Die Tagung lenkt am Beispiel von Schwaben den Blick auf die Vielfalt jüdischer Kultur zwischen 1500 und 1800. Die Tagung findet im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Jüdische Geschichte in Schwaben statt.

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18.03.2021, 17:00 Uhr – 20.03.2021, 14:00 Uhr
Veranstaltungen für ExpertInnen

Online: Gesicht und Handschrift

Transzendente Begründung und Authentifikation in mittelalterlichen Visionen

Jenseitsvisionen werden mehrfach umgeschrieben – auch im Interesse von politischen, religiösen und sozialen Verhältnissen. Aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen wird die Tagung Funktion und Erzählstrategien mittelalterlicher Visions-Erzählungen in hagiographischen, historiographischen und chronikalischen Quellen beleuchten.
In Zusammenarbeit mit dem DFG-Projekt „Vergänglichkeit und Ewigkeit“ (Universität Kiel und Universität Köln) und dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

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04.03.2021, 13:30 Uhr – 06.03.2021, 14:00 Uhr
Offene Veranstaltung

Online: Von Wanderkino bis YouTube

Katholische Filmarbeit gestern und heute

Wie die katholische Kirche in der Öffentlichkeit agiert, ist häufig Thema medialer Berichterstattung. Die eigenständige kirchliche Medienarbeit ist allerdings nur selten wissenschaftlich hinterfragt worden. Dieser Problematik widmet sich die Tagung, indem sie einen Blick auf die Auseinandersetzung der katholischen Kirche mit dem Medium Film wirft.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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Tagungsbericht

04.02.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Offene Veranstaltung

Online: Macht und Gewaltenteilung in der Kirche

Wir müssen reden
Mit unserer Reihe "Wir müssen reden!" begleiten wir den Synodalen Weg kritisch und bieten zu jedem seiner Foren eine Veranstaltung an. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit den Machtfragen in der Kirche. Wir diskutieren mit der früheren Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer, die Mitglied im Forum ist, dem Tübinger Kirchenrechtler Professor Bernhard Anuth, Martina Schäfer-Jaquemain von der Hochschulgemeinde Köln und dem Marbacher Pfarrer Stefan Spitznagel, der eine Priesterinitiative gegen Machtmissbrauch mitbegründet hat. Moderiert wird der Abend von Paul Kreiner (Stuttgarter Zeitung) und Barbara Thurner-Fromm.

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Programm

20.11.2020, 11:00 Uhr – 21.11.2020, 17:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter (AGFEM)

Aktuelle Forschungsdiskurse und -projekte

Auf dem Arbeitskreistreffen sollen Promotionsvorhaben und Forschungsprojekte vorgestellt werden. Gleichzeitig dient es dem Austausch und der Vernetzung von WissenschaftlerInnen, die über das Thema geistlichen Frauen im europäischen Mittelalter forschen. Interessierte, die sich an den Vorhaben beiteiligen möchten, sind herzlich eingeladen.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis geistliche Frauen im europäischen Mittelalter
Die Veranstaltung wird verschoben.
29.10.2020, 17:00 Uhr – 31.10.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
26. Tagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

VERSCHOBEN AUF 20. – 22.05.2021: Körper

Der menschliche Körper gehörte von Anfang an zu den zentralen Themen der frühneuzeitlichen Geschlechtergeschichte. Es ist an der Zeit, alte Fragen im Lichte neuer Forschungserkenntnisse zu diskutieren. Daher widmet der Arbeitskreis seine diesjährige Tagung dem Thema Körper.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit
Die Veranstaltung wird verschoben.
17.09.2020, 13:30 Uhr – 19.09.2020, 14:00 Uhr, Weingarten
Offene Veranstaltung

VERSCHOBEN AUF 04. – 06.03.2021: Von Wanderkino bis YouTube

Katholische Filmarbeit gestern und heute

Wie die katholische Kirche in der Öffentlichkeit agiert, ist häufig Thema medialer Berichterstattung. Die eigenständige kirchliche Medienarbeit ist allerdings nur selten wissenschaftlich hinterfragt worden. Dieser Problematik widmet sich die Tagung, indem sie einen Blick auf die Auseinandersetzung der katholischen Kirche mit dem Medium Film wirft.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Die Veranstaltung wird verschoben.
23.07.2020, 12:00 Uhr – 25.07.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

VERSCHOBEN AUF 23. – 25.07.2021: Partizipationsräume von Frauen

in Geschichte und Gegenwart

Seit den Anfängen der Frauenbewegung kämpfen Frauenrechtlerinnen um gleichberechtigte Teilhabe an der Bildung, am Berufsleben und an der Politik. Keine der Errungenschaften scheint aber dauerhaft gesichert. Zeigt dies nicht die rückläufige Anzahl weiblicher Abgeordneter in den Parlamenten? Solche und ähnliche Fragen in Gegenwart und Geschichte sind Gegenstand der Tagung.
In Zusammenarbeit mit dem Verein Frauen & Geschichte Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Die Veranstaltung wird verschoben.
18.06.2020, 17:30 Uhr – 20.06.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
13. Tagung des Arbeitskreises AIM Gender

VERSCHOBEN AUF 09. – 11.12.2021: Männlichkeiten und Natur(-Verhältnisse)

Mit der Klimadebatte ist das Verhältnis zwischen Männlichkeiten und Natur wieder auf der Agenda. Beunruhigt blickt die Welt auf die männlich dominierte Natur-Ausbeutung. Die 13. AIM Gender-Tagung greift anthropologische, historische und ästhetisch-literarische Hervorbringungen und soziale Konstellationen des Verhältnisses von Männlichkeiten und Natur sowie Männern zu sich selbst auf.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender)
Die Veranstaltung wird verschoben.
25.05.2020, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Wir müssen reden über

VERSCHOBEN AUF 04.02.2021: Macht und Gewaltenteilung in der Kirche

Mit unserer Reihe "Wir müssen reden!" begleiten wir den Synodalen Weg kritisch und bieten zu jedem seiner Foren eine Veranstaltung an. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit den Machtfragen in der Kirche. Wir diskutieren mit der früheren Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer, dem Kirchenrechtler Professor Bernhard Anuth, einem Ortspfarrer aus Marbach und einer jungen Frau, die sich ehrenamtlich für ihre Kirche engagiert. Einen Blick von außen auf die katholische Kirche wirft Paul Kreiner, der als Theologe und langjähriger Korrespondent der Stuttgarter Zeitung beim Vatikan drei Päpste aus der Nähe betrachtet hat.
Die Veranstaltung wird verschoben.
03.04.2020, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Offene Veranstaltung

Schrift-Bilder

Buch und Vision in mittelalterlichen Apokalypsedarstellungen

Der Vortrag behandelt die Johannes-Offenbarung als visionäres Buch und dessen Ausdeutung in der mittelalterlichen Bildkunst. Schon der Bibeltext entfaltet eine Reihe von einprägsamen Buchbildern. An der Frage der Urheberschaft, Lesbarkeit oder Rätselhaftigkeit dieser Bücher machte sich auf besondere Weise das jeweilige Verständnis der apokalyptischen Endzeitvisionen fest.
Öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. David Ganz (Zürich) im Rahmen der Tagung „Gesicht und Handschrift“.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung unter: geschichte@akademie-rs.de
Die Veranstaltung wird verschoben.
02.04.2020, 14:00 Uhr – 04.04.2020, 14:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
Veranstaltungen für ExpertInnen

Gesicht und Handschrift

Transzendente Begründung und Authentifikation in mittelalterlichen Visionen

Jenseitsvisionen werden mehrfach umgeschrieben - auch im Interesse von politischen, religiösen und sozialen Verhältnissen. Aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen wird die Tagung Funktion und Erzählstrategien mittelalterlicher Visions-Erzählungen in hagiographischen, historiographischen und chronikalischen Quellen beleuchten.
In Zusammenarbeit mit dem DFG-Projekt "Vergänglichkeit und Ewigkeit" (Universität Kiel) und dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen
Die Veranstaltung wird verschoben.
25.03.2020, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr, Stuttgart
Offene Veranstaltung

Missbrauch, Zölibat und Systemkrise

Eine historische Selbstvergewisserung

Kommt jetzt das Ende der Diskussion über den Pflichtzölibat? Der Missbrauchsskandal und der eklatante Priestermangel haben dazu geführt, dass solche Fragen inzwischen in der katholischen Kirche offen diskutiert werden. Doch der Zölibat ist nur ein Baustein im System der zentralistischen Herrschaft von Männern, das Missbrauch ermöglicht hat. Deswegen sind weitergehende Reformen notwendig: mehr kollegiale Kontrolle, mehr Einfluss von Laien und vor allem von Frauen, mehr Subsidiarität. Bewährte Vorbilder gibt es in der Vergangenheit. Prof. Hubert Wolf ruft sie im Gespräch mit Jörg Vins in Erinnerung. Gesprächspartner aus der Diözesanleitung ist Weihbischof Matthäus Karrer.
In Zusammenarbeit mit dem Haus der Katholischen Kirche Stuttgart
Die Veranstaltung fällt leider aus.