Fachbereich Geschichte

Veranstaltungen

Sommerakademie

Der Mensch und die Musik

Einblicke in die Tonspur des Lebens
Die Sommerakademie nähert sich dem Phänomen Musik in vielfältigen, zum Teil musikalisch begleiteten Vorträgen aus den unterschiedlichsten Perspektiven und ermöglicht so neue Erkenntnisse der Teilnehmenden auch zu ihrem eigenen Musikgenuss. Aufgelockert wird das Programm durch musikalische Abende und zwei ganztätige Exkursionen inklusive Besuch eines Instrumentenmuseums, Achitekturführung in einem neuen Konzerthaus, Jodelwanderung in Vorarlberg und Weinverkostung in einer ehemaligen Zisterzienserabtei.

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Veranstaltungen für ExpertInnen

Von "böhmisch-katholisch" bis "rheinisch-katholisch"

Regionale Katholizismen im 19. und 20. Jahrhundert
Immer wieder ist die Rede von regional spezifischen Ausprägungen des katholischen Glaubens. Die regionale Glaubenstradition, so hört man bisweilen, sei 'offener' und 'liberaler' als kirchliches Dogma und 'römische' Hierarchie und stärker an der Praxis orientiert. Ziel der Tagung ist es, die Entstehung, Funktionen und Folgen solcher regionaler Zuschreibungen zu untersuchen, was neue Einsichten sowohl für die Regional- wie die Kirchengeschichte verspricht.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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Der Fachbereich

Der Fachbereich stellt sich vor

Aktuelle politische und gesellschaftliche Diskussionen stehen nicht im geschichtsfreien Raum. Ihre historischen Hintergründe werden aber oft übersehen. Der Fachbereich Geschichte will deshalb einer breiten Öffentlichkeit historische Sachverhalte und geschichtswissenschaftliche Diskurse vermitteln – in Abendveranstaltungen, Tagungen und Seminarwochen, die durch Exkursionen ergänzt werden.

Daneben betreut der Fachbereich wissenschaftliche Arbeitskreise, um ForscherInnen aus unterschiedlichen historischen Feldern die Möglichkeit zu geben, neue wissenschaftliche Ergebnisse zu diskutieren und sich zu vernetzen. Der Austausch junger WissenschaftlerInnen mit etablierten Forschern ist ein wesentliches Ziel der Arbeitskreise.

Die vergleichende Landesgeschichte, historische Kulturwissenschaft und die Geschlechtergeschichte bilden inhaltliche Schwerpunkte. Auf die Zusammenarbeit mit historischen Lehrstühlen, Archiven und Geschichtsvereinen legt der Fachbereich großen Wert. 

    Dr. Petra Steymans-Kurz

    Fachbereichsleiterin

    Tel.: +49 711 1640 753
    Fax.: +49 711 1640 853
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    Kurzbiografie / Veröffentlichungen


    bis August 2018 Vertretung durch:

    Johannes Kuber

    Fachbereichsleiter

    Tel.: +49 711 1640 753
    Fax.: +49 711 1640 853
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    Kurzbiografie

    Kerstin Hopfensitz M.A.

    Assistentin

    Tel.: +49 711 1640 752
    Fax.: +49 711 1640 852
    E-Mail


    Veranstaltungs-Dokumentationen

    19.06.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Vortragsreihe "Revolution! Aufstände und Protestbewegungen in Oberschwaben"

    Revolte in der Provinz

    "68" in Oberschwaben und am Bodensee
    Vortrag und Podiumsgespräch mit ZeitzeugInnen

    Nach knapp 50 Jahren sind die Ereignisse des Jahres 1968 heute unter dem Stichwort "68" zum Mythos geworden, der mehr verdeckt als erhellt. Ausgehend von der Annahme, dass "68" nicht nur ein Phänomen der Großstädte war, sondern eine gesellschaftsverändernde Wirkung auch von der Provinz ausging, unternimmt der Vortrag eine Bestandsaufnahme der Ereignisse des Jahres 1968 in der Region Bodensee-Oberschwaben. Dabei sind auch die Folgen für die Region und die beteiligten Menschen im Blick, insbesondere die Frage, was aus den Protagonistinnen und Protagonisten und ihren Ideen von damals geworden ist.

    Vortrag von Dr. Stefan Feucht (Salem)
    Im Anschluss Podiumsgespräch mit den ZeitzeugInnen Christa Lauber (Biberach), Jürgen Leipold (Konstanz), Minister a.D. Ulrich Müller MdL (Ravensburg) und Alexander Plappert (Überlingen); Moderation: Prof. Dr. Dietmar Schiersner (Weingarten) & Dr. Stefan Feucht

    Eintritt frei - Spenden willkommen.

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    Programm der Veranstaltung

    Programm der Vortragsreihe

    15.06.2018, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr, Weingarten
    Podiumsdiskussion

    Aus der Geschichte lernen?

    Zum richtigen Umgang mit Verschwörungstheorien
    Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Dank neuer Kommunikationstechnologien verbreiten sie sich schneller als je zuvor. Doch schon seit Jahrhunderten versuchen Menschen, sich das Unbegreifbare und vermeintlich Böse als geheime Machenschaften fremdartiger oder allmächtiger Akteure zu erklären.
    Ausgehend von dieser Feststellung stellt sich die Frage: Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien für unsere Demokratie? Wie hängen sie mit populistischen Bewegungen zusammen? Und was kann uns die Geschichte über die Mechanismen von Verschwörungsglauben und über den richtigen Umgang damit in Gesellschaft, Politik und Medien lehren?

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    14.06.2018, 12:00 Uhr - 16.06.2018, 14:00 Uhr, Weingarten
    Veranstaltungen für ExpertInnen

    Von Hinterzimmern und geheimen Machenschaften

    Verschwörungstheorien in historischer Perspektive
    Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Dank neuer technischer Möglichkeiten verbreiten sie sich schneller als je zuvor. Doch schon vor Jahrhunderten versuchten Menschen, sich das Unverständliche und vermeintlich Böse als Machenschaften bestimmter Gruppen zu erklären, die als fremdartig oder allmächtig wahrgenommen wurden.
    Anhand konkreter historischer Beispiele wird gefragt: Inwieweit ist unser modernes Konzept von Verschwörungstheorien auf vergangene Epochen übertragbar? Unter welchen Umständen waren diese Erzählungen erfolgreich, wie leben sie bis heute fort und welche Lehren können aus der Geschichte für den heutigen Umgang mit Verschwörungstheorien gezogen werden?

    Programm / Dokumentationen anzeigen

    Publikationen

    Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 2017

    Die Inszenierung des modernen Papsttums

    Von Pius IX bis Franziskus

    Hrsg.: Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart


    Jan Thorbecke Verlag  Ostfildern,  2018 ,  434 Seiten

    ISBN: 978-3-7995-6386-4

    Preis: 29,80 € inkl. 7% MwSt. (zzgl. Versandkosten)

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    Neuerscheinung



    Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 2016

    Mann – Frau – Partnerschaft. Genderdebatten des Christentums

    Hrsg.: Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart


    Jan Thorbecke Verlag  Ostfildern,  2017 ,  431 Seiten

    ISBN: 978-3-7995-6385-7

    Preis: 29,80 € inkl. 7% MwSt. (zzgl. Versandkosten)

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    Martin Luther: Monument, Ketzer, Mensch

    Lutherbilder, Lutherprojektionen und ein ökumenischer Luther

    Hrsg.: Andreas Holzem/Volker Leppin


    Herder Verlag  Freiburg/Basel/Wien,  2017 ,  464 Seiten

    ISBN: 978-3-451-34754-2

    Preis: 35,00 € inkl. 7% MwSt. (zzgl. Versandkosten)

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