Fachbereich Geschichte

Veranstaltungen

Veranstaltungen für ExpertInnen

Gesicht und Handschrift

Transzendente Begründung und Authentifikation in mittelalterlichen Visionen

Jenseitsvisionen werden mehrfach umgeschrieben - auch im Interesse von politischen, religiösen und sozialen Verhältnissen. Aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen wird die Tagung Funktion und Erzählstrategien mittelalterlicher Visions-Erzählungen in hagiographischen, historiographischen und chronikalischen Quellen beleuchten.
In Zusammenarbeit mit dem DFG-Projekt "Vergänglichkeit und Ewigkeit" (Universität Kiel) und dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen
Die Veranstaltung wird verschoben.

Offene Veranstaltung

Schrift-Bilder

Buch und Vision in mittelalterlichen Apokalypsedarstellungen

Der Vortrag behandelt die Johannes-Offenbarung als visionäres Buch und dessen Ausdeutung in der mittelalterlichen Bildkunst. Schon der Bibeltext entfaltet eine Reihe von einprägsamen Buchbildern. An der Frage der Urheberschaft, Lesbarkeit oder Rätselhaftigkeit dieser Bücher machte sich auf besondere Weise das jeweilige Verständnis der apokalyptischen Endzeitvisionen fest.
Öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. David Ganz (Zürich) im Rahmen der Tagung „Gesicht und Handschrift“.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für hagiographische Fragen

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung unter: geschichte@akademie-rs.de
Die Veranstaltung wird verschoben.

Wir müssen reden über

Macht und Gewaltenteilung in der Kirche

Mit unserer Reihe "Wir müssen reden!" begleiten wir den Synodalen Weg kritisch und bieten zu jedem seiner Foren eine Veranstaltung an. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit den Machtfragen in der Kirche. Wir diskutieren mit der früheren Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer, dem Kirchenrechtler Professor Bernhard Anuth, einem Ortspfarrer aus Marbach und einer jungen Frau, die sich ehrenamtlich für ihre Kirche engagiert. Einen Blick von außen auf die katholische Kirche wirft Paul Kreiner, der als Theologe und langjähriger Korrespondent der Stuttgarter Zeitung beim Vatikan drei Päpste aus der Nähe betrachtet hat.

Der Fachbereich

Der Fachbereich stellt sich vor

Aktuelle politische und gesellschaftliche Diskussionen stehen nicht im geschichtsfreien Raum. Ihre historischen Hintergründe werden aber oft übersehen. Der Fachbereich Geschichte will deshalb einer breiten Öffentlichkeit historische Sachverhalte und geschichtswissenschaftliche Diskurse vermitteln – in Abendveranstaltungen, Tagungen und Seminarwochen, die durch Exkursionen ergänzt werden.

Daneben betreut der Fachbereich wissenschaftliche Arbeitskreise, um ForscherInnen aus unterschiedlichen historischen Feldern die Möglichkeit zu geben, neue wissenschaftliche Ergebnisse zu diskutieren und sich zu vernetzen. Der Austausch junger WissenschaftlerInnen mit etablierten Forschern ist ein wesentliches Ziel der Arbeitskreise.

Die vergleichende Landesgeschichte, historische Kulturwissenschaft und die Geschlechtergeschichte bilden inhaltliche Schwerpunkte. Auf die Zusammenarbeit mit historischen Lehrstühlen, Archiven und Geschichtsvereinen legt der Fachbereich großen Wert. 

    Dr. Petra Steymans-Kurz

    Fachbereichsleiterin

    Tel.: +49 711 1640 753
    Fax.: +49 711 1640 853
    E-Mail

    Kurzbiografie / Veröffentlichungen

    Kerstin Hopfensitz M.A.

    Assistentin

    Tel.: +49 711 1640 752
    Fax.: +49 711 1640 852
    E-Mail


    Linda Huber

    Wissenschaftliche Assistentin

    Tel.: +49 711 1640 770
    Fax.: +49 711 1640 777
    E-Mail


    Veranstaltungs-Rückschau

    25.03.2020, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr, Stuttgart
    Offene Veranstaltung

    Missbrauch, Zölibat und Systemkrise

    Eine historische Selbstvergewisserung

    Kommt jetzt das Ende der Diskussion über den Pflichtzölibat? Der Missbrauchsskandal und der eklatante Priestermangel haben dazu geführt, dass solche Fragen inzwischen in der katholischen Kirche offen diskutiert werden. Doch der Zölibat ist nur ein Baustein im System der zentralistischen Herrschaft von Männern, das Missbrauch ermöglicht hat. Deswegen sind weitergehende Reformen notwendig: mehr kollegiale Kontrolle, mehr Einfluss von Laien und vor allem von Frauen, mehr Subsidiarität. Bewährte Vorbilder gibt es in der Vergangenheit. Prof. Hubert Wolf ruft sie im Gespräch mit Jörg Vins in Erinnerung. Gesprächspartner aus der Diözesanleitung ist Weihbischof Matthäus Karrer.
    In Zusammenarbeit mit dem Haus der Katholischen Kirche Stuttgart
    Die Veranstaltung fällt leider aus.
    10.03.2020, 09:00 Uhr – 11.03.2020, 17:00 Uhr, Weingarten
    Die Veranstaltung findet statt!

    Historisches Wissen und gesellschaftlicher Bildungsauftrag

    am Beispiel des Nationalsozialismus

    In Baden-Württemberg existieren zahlreiche Initiativen, Museen, Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Forschungseinrichtungen, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigen. Es soll diskutiert werden, welche Möglichkeiten zum inhaltlich-wissenschaftlichen Austausch diese Institutionenvielfalt bietet und wie eine nachhaltige zivilgesellschaftliche Diskussion zu den Themen Geschichte und Erinnerung zu gestalten ist.
    In Zusammenarbeit mit dem Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin am Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg der Universität Ulm in Ravensburg-Weissenau und dem Sekretariat des Denkstättenkuratoriums NS-Dokumentation Oberschwaben

    Programm anzeigen

    27.02.2020, 16:00 Uhr – 28.02.2020, 16:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
    Offene Veranstaltung

    (Un)politische Geschichte!

    Wie politisch muss Geschichtswissenschaft sein?

    Die Gegenwart erlebt eine zunehmende Verschärfung des politischen und gesellschaftlichen Klimas. Selbstverständlichkeiten des demokratischen Konsenses werden in den verschiedensten Bereichen in Frage gestellt, etwa in politischen Institutionen und Diskussionen oder im Umgang mit Medien, Bildung und Wissenschaft. Diese Prozesse betreffen auch die Geschichte – ihre Inhalte, die Kommunikation über Geschichte in der Öffentlichkeit usw. Dass Geschichte politisch relevant ist, steht außer Frage. Doch welche politische Rolle kann und will Geschichtswissenschaft spielen?
    In Zusammenarbeit mit den Universitäten Hamburg und Bayreuth

    Programm / Meldungen anzeigen

    Publikationen

    Veröffentlichungen der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg / Reihe B Forschungen, 223. Band

    1816 – Das Jahr ohne Sommer: Krisenwahrnehmung und Krisenbewältigung im deutschen Südwesten

    Hrsg.: Senta Herkle/Sabine Holtz/Gert Kollmer-von Oheimb-Loup


    W. Kohlhammer Verlag  Stuttgart,  2020 ,  260 Seiten

    ISBN: 978-3-17-036523-0

    Preis: 28,00 € inkl. 7% MwSt. (inkl. Verpackung/Versand)

    Über Buchhandel erhältlich.



    Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde Bd. 82

    Materielle Kultur und Sozialprestige im Spätmittelalter

    Führungsgruppen in Städten des deutschsprachigen Südwestens

    Hrsg.: Sigrid Hirbodian/Andreas Schmauder/Petra Steymanns-Kurz


    Jan Thorbecke Verlag  Ostfildern,  2019 ,  160 Seiten

    ISBN: 978-3-7995-5282-0

    Preis: 25,00 € inkl. 7% MwSt. (inkl. Verpackung/Versand)

    Über Buchhandel erhältlich.

    Neuerscheinung



    Kulturelle Grundlagen Europas Bd. 5

    Konversionen zum Katholizismus in der Frühen Neuzeit

    Europäische und globale Perspektiven

    Hrsg.: Wolfgang Behringer/Eric-Oliver Mader/Justus Nipperdey


    LIT Verlag  Berlin,  2019 ,  336 Seiten

    ISBN: 978-3-643-13981-8

    Preis: 39,90 € inkl. 7% MwSt. (inkl. Verpackung/Versand)

    Über Buchhandel erhältlich.

    Neuerscheinung