Liebe Leserin, lieber Leser,

das Bundesverfassungsgericht hat im Februar das Gesetz zur Sterbehilfe gekippt, das die gewerbsmäßige Hilfe zum Suizid unter Strafe stellt. Die höchsten Richterinnen und Richter leiten aus dem Artikel 1 des Grundgesetzes („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) das Recht eines jeden Einzelnen ab, selbstbestimmt und zu jeder Zeit über sein Lebensende zu entscheiden. Dieses grundstürzende Urteil wirft viele ethische, rechtlich-politische, aber auch theologische Fragen auf, denen sich nicht nur die Politik, sondern die ganze Gesellschaft stellen muss.

Erinnernd an Sokrates, der durch Gift starb, fragen wir: „Wer reicht den Schierlingsbecher?“ und sprechen – in Kooperation mit der Diakonie Oberschwaben-Allgäu-Bodensee – über die Folgen des Urteils. Der renommierte Moraltheologe und Buchautor („Sterben und Lieben“) Professor Dietmar Mieth hält den Einführungsvortrag, danach diskutieren ein Bundestagsabgeordneter, ein leitender Palliativmediziner und ein Hausarzt sowie eine Pfarrerin über die konkreten Probleme und Herausforderungen. Da wegen der Corona-Pandemie die Gästezahl in unserem Tagungshaus in Weingarten eng begrenzt ist, übertragen wir für alle am Thema Interessierten die Veranstaltung auch direkt kostenlos ins Internet. In beiden Fällen bitten wir um Anmeldung.

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Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dabei sind.

Herzlichst, Ihre

Barbara Thurner-Fromm
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Inhalt

„Hochwürden“
kann's nicht lassen

Pater Brown, die legendäre Romanfigur von Gilbert Keith Chesterton, schlüpfte immer wieder in die Rolle des Kriminalisten, um Gauner zur Strecke zu bringen. „Hoch-würden kann' s nicht lassen“ hieß es dann. In einem aktuellen, realen Fall freilich geht es nicht um einen Möchtegern-Kriminalisten, sondern um einen kriminellen Möchtegern-Kardinal. Auch er kann's nicht lassen. Jetzt hat er ein Problem... Mehr

 

 

 

Neue Ausstellungen

Kunst bereichert das Leben

Die Gesellschaft schätzt Kunst, doch die Corona-Pandemie hat vor allem die Kunstschaffenden hart getroffen. Auch die Akademie musste in den vergangenen Monaten auf Kunstveranstaltungen verzichten. Aber Kunst ist und bleibt in unseren Häusern unverzichtbar. Deshalb zeigen wir von 20. September an Werke von KünstlerInnen, die in den vergangenen fast 20 Jahren in den beiden Tagungshäusern ausgestellt haben.

Die insgesamt 32 KünstlerInnen wählten selbst aus, welche Arbeiten sie uns zur Verfügung stellen. Gezeigt werden Bilder, Fotografien, Skulpturen und Installationen. Viele Werke kann man kaufen und so die Kunstschaffenden in dieser schwierigen Zeit unterstützen.

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Die nächsten Veranstaltungen

 
 
 
 
 
 

Aktuelles

 
18.08.2020, Stuttgart/Weingarten
In den Tagungshäusern der Akademie in Stuttgart-Hohenheim und Weingarten fühlen sich die Gäste sehr wohl. Das belegen die sehr guten Bewertungen unserer Garni-Hotels.
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13.07.2020, Stuttgart
Kann man mit der Theologie gegen Verschwörungsmythen und Hass angehen? Ja! Denn es gibt Verbindendes. Aktuelle Aussagen namhafter Experten in unserer Video-Berichterstattung.
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Zum Schluss

Urlaub in Corona-Zeiten (am Degersee bei Tettnang)

 



 
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