„Wir müssen reden!!!“ fordern Gläubige von den Amtsträgern. © Manuela Pfann, DRS


Liebe Leserin, lieber Leser,

„Wir müssen reden!!!“ Wenn Menschen mit dieser Formulierung an andere herantreten, dann geht es immer um schwierige, ja konfliktbeladene Situationen, in denen auch die menschliche Ebene gewaltig auf dem Spiel steht. Das Signal des- oder derjenigen, die das Gespräch so einfordert, ist eindeutig; „so kann es nicht weiter gehen, wir müssen etwas ändern, sonst….!“. Unter diesem Slogan begleiten wir kritisch den „Synodalen Weg“. Diese Art Light-Version einer Synode solls nun richten! Er wurde infolge der massiven Kirchenkrise und des Vertrauensverlustes gegenüber der Kirche und ihrer Amtsträger nach der der MHG-Studie ausgerufen. Die Themen, die in gleichmäßig mit Laien und Amtsträgern besetzen Gremien bearbeitet werden, zählen zu den heißen Eisen, die aber schon seit 30 Jahren glühen. Man darf hoffen, dass sie zumindest noch weiter glimmen und sich nicht schon die Mehrzahl der KatholikInnen desinteressiert abgewendet hat.

Wir beginnen die Reihe mit dem Film: „Verteidiger des Glaubens“, den der Regisseur Christoph Röhl über fünf Jahre erarbeitet hat und den wir als Preview am 27. Oktober in Stuttgart im „Atelier am Bollwerk“  (mehr) und am 3. November im Programmkino „Linsein Weingarten (nähere Infos folgen) zeigen. Es geht um die Person und das Pontifikat des deutschen Papstes Benedikt XVI., der auf der Spitze des Konfliktes um den sexuellen Missbrauch und weiterer Intrigen und Skandale im Zentrum der katholischen Kirche 2013 sein Amt niederlegte. Der Film erzählt „die Geschichte eines einsamen Mannes, der einst als Reformer begann, um sich später zum konservativen Weltflüchtling zu wandeln“. Ob diese Charakterisierung stimmt, werden wir im Kino mit dem Regisseur und Weihbischof Thomas Maria Renz diskutieren.

Schön wäre, wenn Sie dabei sind.

Herzlichst, Ihre

Dr. Verena Wodtke-Werner, Direktorin der Akademie

 

Inhalt

Der Film ist zwar schon ziemlich alt, aber erst heute können auch Frauen darüber lachen. Denn inzwischen dürfte eines unbestritten sein: Das Frauenbild, dass die ARD-Verkehrsredakteure der Sendung „Der 7. Sinn“ in den 70er Jahren hatten, ist heute so verrostet, dass selbst Oldtimer-Fans damit nicht mehr aus der Garage kommen. Das Filmchen, das mal ernst gemeint war, dient nur noch als Klamauk.

Viel Spaß beim Anschauen!

Die nächsten Veranstaltungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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